"einem" poems
Ich habe Fernweh nach dem Ort an dem du gerade bist, und Heimweh nach dem Platz in deinem Herzen.
Ich liebe den Himmel, und ich wünschte ich wäre das Firmament über dir, egal ob hinter Wolken versteckt oder mit den Gestirnen geschmückt, denn dann würde ich dich immer sehen und immer bei dir seien.
Jedoch könnte ich dich nie berühren, von da oben.
Vielleicht wäre es besser, der Boden zu seien. Du legst dich in mein warmes Gras und atmest meinen Duft ein, nach einem Regenschauer, und würdest dabei lächeln. Aber als der Boden, würdest du mich je bemerken? Und wenn ja, würdest du nicht nur auf mich herabsehen?
Das würde ich nicht überleben, wir sind alle aus Sternenstaub, und besonders in der Liebe gleich.
Aber wenn du mir diese drei Worte ins Ohr flüsterst oder sie mir ins Gesicht schreist, dann ist es eh egal. Denn dann steht alles auf dem Kopf, am Himmel ist das Wasser der Meere und ich schwimme durch Wolken. Ich gehe über Federn, und das Federkleid der Vögel besteht aus Gras.
So ist es, zumindest in meinem Kopf, jedes Mal nachdem du mein Herz mit den Schmetterlingen, die du in meinem Bauch ausgesetzt hast, erschütterst hast.
May 9, 2014
May 9, 2014 at 11:13 AM UTC
wieso es nicht gelang
wieso es gelang
als sie mich suchten zum liebemachen
als sie mich fanden zum liebemachen
wer von ihnen sang
wer von ihnen sang
sie kamen in scharen
mit freunden verwandten
all jene damen
all jene herren
ich weiß nicht wann
ich weiß nicht wo
doch ich weiß wie
ich weiß es wie
mir ist bewusst:
dichter und autoren werden
keine liebe füreinander hegen
(poet's note: my opinion on
the last three verses above has
fundamentally changed since i been
publishing here.)
liebe mich freund
liebe mich freundin
gib mir
schenk mir
suche mich
finde mich
ich habe mich auf der suche nämlich
versucht
kennst du, bruder, den weg?
den zugfahrplan?
die bedeutung der stahlstreben?
ich brauche eine antwort von
den damen
den herren
finde mich
suche mich
verschenke mich
vergib mir denn
ich schrieb über zivilisationen
von witterung und gier
witterung und gier
freunde sind zwischen dem glitzern
auf dem fluss versteckt wie perlen
sie aufzuspüren zwischen dem wittern
zwischen dem wittern
während des witterns
ich weiß nicht ob du weißt wovon
ich rede
ich rede
aber das ist in ordnung freund
aber das ist ok freundin
wir müssen bloß bruder
wir müssen bloß schwester
fragen
sie sitzen am gleis bei den zügen
sie sind immer da
wie der
“ICH-BIN-DA” aus der kinderbibel
meines sohnes
verstehst du das?
begreifst du das?
fühlst du mich?
viele afro-amerikaner fragen
“you feel me?” wenn sie
etwas ausdrücken und teilen wollen
ich liebe
diesen ausdruck
er zeugt von
etwas gutem, das manchen
menschen fehlt
auf der brust trage ich das tattoo
welches du abschriebst
in einer stunde aus
schatten
witterung
gier
ich wollte das
ich wollte dass
du zu mir kamst
zwischen den schatten
unter der gier
über der witterung
in einem augenblick des
“you feel me”
wie unsere häute glänzten
wie unsere augen glitzerten
wie unsere hände zitterten
wie wir…
ach komm!
was sage ich dir, freund
was sage ich dir, freundin
du weißt es doch dir
ist es bewusst denn du schriebst
mein tattoo ab in
ein buch mit perlweißen seiten
ein buch mit onyxschwarzen seiten
du bist perlweiß freund
du bist onyxschwarz freundin
du bist perlweiß freundin
du bist onyxschwarz freund
ich liebe habeshas
ich liebe äthiopien
ich liebe meine frau
ich liebe meinen sohn
ich liebe meine tochter
you feel me?
Dec 28, 2019
Dec 28, 2019 at 5:27 PM UTC
Ich ging durch den beschmutzten bevölkerten Korridor mit den Reben, die drinnen und draußen wuchsen, entlang und ich sah in jeder Tür mein Spiegelbild, während ich vorüberging. Ich wohnte genau zum Zimmer – nicht einhundertfünfzig Zentimeter weg; die Entfernung war fast nicht größer, als ich war, und nicht alter. Ich erläuterte meine Angst vor dem Dunkel mit einem Frösteln. Meine Zähne klapperten und klingelnden Münzen, die in meiner Tasche blieben, schrien in meinem Ohr gewohnte Lieder.
Eine Tür öffnete und einen Moment lang hörten wir das Weltall. Wir allesamt waren in dem Korridor. Ein krystallener Stab wie einer, den Leute in der Versuchsansalt oder in der Kneipe benützten, zerbrach. Der Stabinhalt floß in die Hand des Mannes, der sein Zimmer verließ, eine silberne Flüssigkeit. Das Echo des Wortes „Quecksilber“ klang in dem Korridor.
Jedes Zimmer ist gleichbedeutend wie das Letztere, aber es ist auch unterschiedlich. Jedes beinhaltet grenzenlos Fähigkeiten, und unterschiedliche Chemikalien, unterschiedliche Chemie, und unterschiedliche Emotionen.
Ängstlich öffnete ich meine Tür und trat in einen millionsten Anteil von mir selber und ich war ich selber. Symphonien flossen von meinem Kopf weiter, und von den Symphonien kamen fliegende Fische.
Es war nicht wichtig, dass andere Menschen ähnliche Zimmer wie mein Zimmer hatten; es war nur wichtig, dass ihre Zimmer verschieden waren. Ihre Zimmer waren Käfige, genau wie ihre Herzen und auch ihre Hände. Der Mann im Korridor, der hirschartige Augen hatte, blies das flüssige Metall, das seine Hand fasste weg. Die Flüssigkeit wurde Staub und glitt zu mir wie Backpulver oder Schnee im Schneesturm. Ich konnte alles hören und ich musste mich von dem Weiß, das der Staub brachte, trennen. Ich hasste den öden Morgen, den das hervorbrachte.
Ich wollte meine Tür öffnen und wollte den silbernweißen Straub vorzeigen, dass ich auch Sachen in der Luft erschaffen konnte. Ich wollte, aber ich konnte nicht. Ich konnte Sachen in der Luft meines Zimmers erschaffen, aber nicht im Korridor. Man braucht Ressourcen, um etwas zu ändern oder zu formen. Ich besaß Keine.
Die Welt schüchterte die Leute ein, die Verstand hatten.
Oct 15, 2010
Oct 15, 2010 at 1:28 PM UTC
The world is lonely while they cry for help and
they reach their hands up.
In words, in books, in paintings,
they portray their loneliness hidden or blatant.
But even that isn't enough to highlight
the lowlights of our lives
It's in our blood, it's in our veins, our bones,
it's in the cigarettes that we smoke.
Which fills the air and wails out loud,
screaming a symphony of isolation.
It's hidden in the corners of the cities,
hidden in the tall green grass of the countryside
It's everywhere you look, in famous words,
in ancient books.
It fills your mind, it takes you hold, it's in the tiniest key hole,
but enough.
It's enough to spark a burning fire, to long for another's touch,
to feel desire
From another human being,
to share in what is the only thing worth keeping
Human company. We long, we dream, we scream for it,
and we hope it favors us too.
It's overwhelming, it makes me, it makes me long
like so many others
We are not alone in our loneliness
and what a queer thought that is
“Wir können uns einreden, dass wir mit einem Buch nicht allein sind, wie wir uns einreden können, dass wir mit einem Menschen nicht allein sind.”
Mar 27, 2013
Mar 27, 2013 at 10:20 AM UTC
Ich fühle mich wie wir in einem früheren Leben erfüllt
(I feel like we met in a former life)
Auch…where are my manners
English, right
I feel like we met not in this life
But before
And by “met” I mean loved
I have no idea how
We share common things
Und our eyes meet whenever we think the other isn’t looking
Maybe I’m going crazy under Hitler’s hand
I don’t feel like I’m in the right state of mind
But I feel like we’ve loved
Once upon a time
Have I met you before
Because you seem super familiar
I think you were my neighbor before I moved
Because I remember the pretty girl
Next door with brown hair
We played in my back yard and pretended to be aliens
Then made macaroni art
That’s us….on a hill….holding hands
You fell and got a boo boo on your elbow
And I put a dinosaur band-aide on it
We road bikes to the park and we swinged
Remember my best friend Johnny? His birthday party?
Well you were there and I got cake in your hair and you cried…
I gave you a gift on valentines day
It was a flower I put in a purple box
my mom planted in my yard
And later she yelled at me and put me in the corner for digging it up
I shared my dairy queen milkshake with you
Even though It was chocolate and that’s my favorite flavor
And I was really surprised because you said that was your favorite too
Do you remember…
No…?
Oh okay sorry.
You can come over and play with some of my toys if you want
I like your shoes…
I met her in a past life,
In February, new grass reaching through snow
This funeral only reminds me of
Vibrations in my spine when she’d leave
Symphony strings come in
Crushing all my Ambien
Recreating Adam and Eve
I could feel my disgusting old heart pulse
When I became her.
When she took over me.
I remember
Watching life go by like movies
Ich erinnere mich (I remember)
Dancing in ballrooms to records
I remember
Young bodies in *** Minds dowsed in ecstasy
I remember you
Our dying won’t stop euphoria like this
It’ll just be put on hold for a while
Emotions becoming a straight beaming line
Because I’ll meet her again
All we’ll do is change the date and time
Dec 28, 2010
Dec 28, 2010 at 2:17 AM UTC
Wir leben in einem geordneten Chaos,
mit viel Zeit, und doch ohne Zeit,
mit angenehmem Schmerz,
und schmerzhaftem Vergnügen.
Das Leben ist gerecht, aber ungerecht;
eine gesunde Krankheit,
der man nicht entfliehen kann.
ein friedlicher Krieg,
in dem es einen glücklichen Herzschmerz gibt.
Unser Blut ist lebendig,
aber es trägt kein Leben.
Unsere Gehirne denken,
aber ohne Gedanken.
Wir sind am Leben
Und sind doch tot
Oct 10, 2011
Oct 10, 2011 at 8:03 PM UTC
Tat Deutschland hat ihren Tag
tat wahre Krieger bekommen Gerechtigkeit
lassen Sie mich in einem u Boot sterben
mit meinen gefallenen Rittern
Senden Sie es an den Boden
vergessen zu werden
Ich bedauere so das
Kein Schuss Die vier angestarrte Scheide
Im Kopf das Bumsen
By Christos Andreas Kourtis aka NeonSolaris
Dec 7, 2013
Dec 7, 2013 at 3:31 AM UTC
Erinnerst du dich an einem letzten Regen im August?
Sein leidvolles Aroma grassiert in meinen fallenden Tränen,
Warum bleibt die Liebe im Kurzen wie sein Aroma?
JedesTropfchen manifestiert sich einen stilles Leid im Frühling.
Die geringe Momente können auswendig gelernt werden;
Wird aber die Zeit vollgeschätzt?
Wie kannst du vergessen werden?
Wenn alles über dir mit meinem Leben bereits verkörpert hat;
Ein Versprechen kann man vergessen;
Wirst du trotzdem meine Existenz vergessen?
In Ewigkeit bist du der Regen im August;
Mit deinem Tropfchen von meinen Augen erreiche ich dich.
Apr 10, 2015
Apr 10, 2015 at 3:10 PM UTC
Zu viel Finsternis in einem dunklen Kern.
Es ist nicht so einfach.
Nicht so schwierig, leicht, schwer.
Nicht verschwinden.
Du willst nicht verschwinden.
Du darfst nicht verschwinden.
Ich darf nicht verschwinden.
Niemandsgesicht, Niemandsgesicht
Du hast es oder siehst es nicht.
Eis zu brechen. Eis zu sprechen.
Das Wort ist Eis in deinem Mund.
Es liegt wie Eis in meinem Ohr.
Translation:
Too much darkness in a black core.
It´s not that easy.
Not so hard, light, heavy.
Don´t disappear.
You don´t want to disappear.
You must not disappear.
I must not disappear.
Nobodyface, nobodyface,
You have it or you don´t see it.
Breaking ice. Speaking ice.
The word is ice in your mouth.
It is ice in my ear.
Dec 14, 2024
Dec 14, 2024 at 7:24 PM UTC
Haifische schwammen
Schwammen,
schwärmten
In einem Kreis, und gingen
Durcheinander
Wieder und wieder
Und wider meine Angst
Und meinen Willen.
Plötzlich änderte sich alles
Und ich wusste gar nicht mehr
Wo ich stand.
In Wirklichkeit saß ich,
glitt, trieb ich in der Luft oder
zwischen den Etagen.
In dem Boden bewegte
Mein Körper sich.
Du warst nicht da,
aber sie.
Sie manifestierte sich
Im Zimmer vor mir.
Ihr Geist tanzte
Und füllte mich,
Körperlich
Ein.
So schnelle wie
Sie kam, war sie
Wieder auf Einmal
Weg.
Sie fiel weg.
Ich existierte
Und zitierte
Im Dunkeln.
Er machte die Lichter,
die Sonne,
aus
und die Geister,
ihrer,
kamen und
uns fehlten
Die Worte.
Ich kann es nicht
Beschreiben, aber
Ich verlief mich und
Befand mich in einer
Neuen Welt
Füllend und überlaufend
mit ihrer
Stimme.
Mar 10, 2016
Mar 10, 2016 at 4:40 PM UTC
Eines kaltes und schwach beleuchtetes Morgens,
wachte ich, oder so ich dachte,
zu nur einem neue unverfängliche Tag.
In Verlauf des Tages
wurde es mir schwer zu unterscheiden
zwischen Wach und Traum.
Eigentlich, jetzt dass ich dran denke,
mir scheinen sie noch die gleiche zu sein...
Die am beide
beginnen und enden
sind grenzlos und begrenzt
sind echt und Illusion
sind ganz und gar im Kopf.
In der Zwischenzeit dieses Traums
hatte ich irgendwie gelernt dass vor allem,
man muss lieben, was macht man froh.
Dann,
als ob 'ne Stimme
von hinten meinem Kopf:
"Mach schon, Junge; mach mehr davon!"
Dieser Morgen war heute Morgen.
Tja, vielleicht nicht wörtlich,
doch wahrlich sinnbildlich;
ich weiß es ist wahr
die Sonne hat noch zu setzen
auf meinem traumähnliche Tag
Nov 25, 2013
Nov 25, 2013 at 6:33 AM UTC
Wir finden und verlieren uns im Moment,
Im letzten Atemzug den wir uns gemeinsam teilen
Um uns herum fängt es an zu regnen,
Es scheint, als ob die Welt wüsste wie
es in unserem Inneren aussieht.
Der kurze Augenblick zwischen Sonne und Regen,
Der kurze Moment zwischen Freude und Traurigkeit.
Es kommt und geht, das Glück zwischen zwei Menschen
Was für ein trauriger Moment, du sagtest mir wir sollen uns nichtmehr sehen
Dein letztes Bild verblasst im Tageslicht,
Zeit heilt was sie kann, doch nichts ist für immer
Und man sagt , es wird schon wieder,
Doch nichts wird wie es einst war
Die Einsamkeit von gestern nimmt mich wieder in den Arm,
Fühlt sich an wie jeder Tag,
In Gedanken bei dir, irgendwo anders
An einem Ort wo es egal ist, verloren zu sein
Es wird immer vergehen, und nie so bleiben
kommt mir vor wie damals,
Damals auf dem Balkon also du die Sterne gezählt hast
Oct 21, 2018
Oct 21, 2018 at 10:39 AM UTC
Sterne sonder Zahl aus der Nacht aller Zeiten
in einem klaren Ozean bewegt ihr euch
wenn ich euch mit menschlichem Zeitempfinden betrachte
seid ihr im Rhythmus der Jahreszeiten ewig
doch wenn ich in längeren zeitlichen Dimensionen an euch
denke so weiss ich euch sterblich.
Die entfernte Stadt löscht ihre Lichter
in der dichten Nacht erscheint ihr mal zögernd,
mal überzeugt über den Bergen wohlgesinnt.
In eurer Herrlichkeit findet mein Herz seine Ruh.
STELLE
Stelle, innumeri dalla notte dei tempi
in un liquido oceano vi muovete
se con il mio tempo umano vi guardo
al ritmo delle stagioni eterne siete
ma se con altri e più lunghi tempi a voi
penso come cose mortali vi so.
Spegne la città lontana le sue luci
nella densa notte incerte qui e là sicure
sopra i monti benevole apparite.
Nella vostra gloria riposa l’animo mio.
Sep 6, 2020
Sep 6, 2020 at 5:17 AM UTC
deine Blicke sind stark
stärker als ich jemals sein werde
viele Lichter sind erloschen
doch dein Leuchten führt und leitet mich stets durch die Nacht
Orte, Städte, und die Wälder wirken so trostlos
doch hebst du deine Mundwinkel
siehst alles gleich viel heller aus
du lässt mich wachsen
wie die Sonne in der Blütezeit
du kühlst mich ab wenn ich mal wieder überhitze
wie das kühle, klare Wasser an einem heißen Sommertag
Jun 28, 2022
Jun 28, 2022 at 5:43 PM UTC
There I walk
sunlight reflecting on the ground underneath
Spaces cold and spaces warm
An open place where freedom is felt
I continue walking
my casual stride unplanned
An atmosphere asking for nothing of us
is where we find ourselves
Catching up quickly on concrete
he offers me a flower on a Saturday afternoon
Für dich Es ist eine Blume
A delicate pink carnation I now hold in my hand
Nov 12, 2017
Nov 12, 2017 at 2:27 PM UTC
imagine you are sick
cold
alone
sitting in a coolish train
lonesome
thinking of your soulmate
somewhere
train departs
scenery flahing by
thoughts flashing by
too numb to cry
ice-cold nausea
smile on the lips
eyes closed
searching for rest
music on
your song playing
promising solace
pulls and drags on my inside
intense
consuming
i'm holding on tight
too numb to cry
searching for rest
smile on the lips
don't want a song
but a warm embrace
too far away
too far
away
and distant
scenery passing by
thoughts passing by
inside passing by
too fast
too agitated
not tangible
elusive
too numb to cry
ice-cold nausea
smile on the lips
far
away
(original: )
stell dir vor du bist krank
kalt
alleine
sitzt in einem unterkühlten zug
einsam
denkst an dein seelengeschwisterkind
irgendwo
zug fährt los
vorbeisausende landschaften
vorbeisausende gedanken
zu taub zum weinen
eiskalte übelkeit
lächeln auf den lippen
augen geschlossen
ruhe suchend
musik an
lied von dir
trost verheißend
zieht und zerrt in mir
heftig
verzehrend
klammere mich fest
zu taub zum weinen
ruhe suchend
lächeln auf den lippen
will kein lied
sondern eine warme umarmung
zu weit weg
zu weit
weg
und fern
vorbeisausende landschaften
vorbeisausende gedanken
vorbeisausendes inneres
zu schnell
zu bewegt
nicht greifbar
flüchtig
zu taub zum weinen
eiskalte übelkeit
lächeln auf den lippen
weit
weg
Jan 24, 2018
Jan 24, 2018 at 8:01 AM UTC
du bist auf einem himmelhohen Weg,
und ich kann nicht folgen.
Die Vögel singen,
und du bist auf dem Heimweg.
ich sehe die Vögel,
die deine Seele empfehlen.
ich vermisse dich,
aber du schläfst im Frieden.
Oct 28, 2020
Oct 28, 2020 at 11:46 PM UTC
Still lächelnd schau ich dich an
doch du bist nur der kleine fang
Dachtest du hättest noch Macht
doch stattdessen bin ich die die lacht
Warte es nur ab bis ich dich seh
dann liegst du mal mit gebrochenerer Nase im Schnee
Mir wurde immer gesagt negative Gefühle wären schlecht
doch sie zu denken ist nur mehr als recht
Denn wohin soll die ganze Wut ?
Unmöglich glücklich zu sein wenn man immer nur nichts tut!
Früher war ich klein
wollte doch nie mehr als glücklich sein
Hab heute mein Ziel erreicht
und du bist es der schleicht
Denn die Rollen haben sich gewechselt
nun suchst du das Schild mit Exit
Hab keine Angst mehr vor dem der du bist
denn bin stärker und weis das wenn du die scheiße frisst
Lasst ruhig die Wut zu und die Gedanken frei
dann ist es meist noch schöner als am 1. Mai
Denn Gedanken sind keinen Taten
und wenn du sie zulässt brauchst du nicht mehr zu raten
sondern nur noch zu warten
Es zeigt sich nämlich von allein
das auch du bewahren kannst den schönen Schein
Nur zu Gunsten von dir selbst
so das du nicht mehr fällst
Eure Angst wird zu Wut
einen Schritt den man nicht einfach so tut
Zeigt jedoch das du weiter bist als zuvor
öffnest die Welt zu einem neuen Tor
Lache jetzt nur noch über dich
bist du diejenige die zusammenbricht
doch Mitleid bekommst du nicht
Ist mehr als verdient was die passiert
vielleicht mal diejenige die sich geniert
mal wissen was es heist Schmerzen zu fühlen
ein Versuch im gewissen zu wühlen....
Dec 12, 2017
Dec 12, 2017 at 12:41 PM UTC
Als die abgekühlten, verschwendeten Träume des Unterbewusstseins
langsam ihre Farbe verlieren,
werden seine verwaisten Hände übertastig,
greifen blind nach dem Fleisch,
neben dem seinen,
das weltverloren aus der verweiblichten Realität atmet.
Im Niemandsland halbwacher Gedanken,
erscheint jene Schaufensterpuppe,
die ihn an einem ganz gewöhnlichen Wochentag,
mit ihrem leeren Blick fixiert.
Plastische Existenz im gedankenlosen Körper,
zum Schweigen gebracht,
damit sie ihr Selbst nicht verleugnen muss,
wenn ihr der rechte Arm auf links gedreht wird.
Im Vorbeistehn schenkt sie ihm ein unbewohntes
Lächeln.
Oder ist es doch sein eigenes,
das sich im Fenster spiegelt?
An den Venusgürtel der Blauen Stunde gekrallt,
hält er die Augen fest geschlossen
Unsichtbar für das Lichte,
nicht sehen,
nicht gesehen werden,
ein Sich-den-Sinnen-verweigern,
im unbemerkten Raum innerhalb der Zeit
Wie der Blaue Blumendichter,
so weiß auch er,
um die Notwendigkeit der Verschiebung,
wenn die ätherische Illusion berührt,
wenn das Subjekt zum Objekt geworden,
in die Nichtwirklichkeit zurückgeschoben werden muss,
damit das lyrische Heimweh aus der
Überlebensverhinderung befreit wird
Wäre sie immer noch das,
was er am meisten bewundert,
wenn er jetzt,
jetzt,
in diesem blutleeren Augenblick,
sein linkes Oberlid öffnete,
nur einen kleinen Spalt breit
?
Wäre sie nur eine der liebreizenden
Schmetterlingspflanzen,
deren sinnliche Blüten begierig mit seinem Unterleib
tanzen,
und die Töne aus seinen Lenden presst,
bis die Musik verstummt
??
Würde er in seinen Weißhaarzeiten auf einer Bank
sitzen,
unten am See,
eine verschlissene, offene Aktentasche auf dem Schoß,
den Kopf tief vergraben im ranzigen Leder
und mit zittrigen Händen
nach einer fragmentierten Erinnerungsspur suchend,
die längst in die Bedeutungslosigkeit geflohen war
???
Er wagt einen halboffenen Blick,
hinüber zur lichtblauen Sehnsucht,
dem gestern noch so gefräßigen Verlangen,
das sich nun,
in gnadenloser Sattheit,
in seiner Fleisches-Unlust ausbreitet.
Ausgelangweilt kratzen seine gierigen Finger an der fiktiven Verkleidung,
bis ihr schamhaftes Blut in seine eigene Selbsttäuschung tropft
und ihre Brüste aus den blaubepuderten Versprechungen bersten,
die er nicht ihr, sondern sich selbst gab.
Im Schein des Morgensterns
glänzt bereits der melancholische Trauertau,
als sich beider Seufzer ein letztes Mal berühren.
Hastig wickelt er prosaische Bandagen
um ihre offenen Wunden
und schiebt das Gestern in (s)eine neue Zukunft.
Nov 21, 2020
Nov 21, 2020 at 11:15 AM UTC
Früher dachte ich immer der schmerzhafteste Teil des Todes wären all die Fragen,
die für das restliche Leben unbeantwortet sind.
Aber dann wusste ich, es waren nicht die Fragen,
es war die kalte Leere, die in einem übrig bleibt.
Das Herz, das sich zusammen mit ihr bewegt,
in der Seele Dunkelheit, Finsternis, Dunkelheit,
als ob wir in unserem Herzen durch unsere Tränen ertrinken würden.
Ertrinken in dem Meer der Ungewissheit,
denn niemand versteht den Tod,
aber vielleicht gibt es auch nichts zum Verstehen.
Ein ständig bewegender Schmerz,
der schwächer wird, aber nie aufhört
und der dich irgendwann auch zur Vergangenheit macht, du wirst, was weg ist.
Ist es Freiheit oder Einsamkeit?
Es bleibt den meisten unbemerkbar und das tötet uns langsam.
Da sind Friedhöfe - Gräber voller Knochen, die keinen Ton machen, vereinsamt.
Verstorbene, die eine Identität auf unserer Bühne spielten
und sich Sorgen über ihre Leistung machten,
doch der Tod trat trotzdem auf, auch ohne Applaus.
Aber wie fühlt sich der Tod an?
Ich stelle mir Frieden vor, aber nicht der, der Abenteuer will.
Ich stelle mir Stille vor, aber nicht die, die sich Geräusche sucht.
Ich stelle mir Nichts vor, aber nicht das Nichts, dass sich nach Alles sehnt.
Ich stelle mir vor, und dann wieder auch nicht.
Mar 29, 2021
Mar 29, 2021 at 4:34 PM UTC
Dreimal klopft der Specht dann öffnen sich die Himmelspforten.
Dreimal um den Block gerannt, zweimal Gott getroffen.
Die Hände gestreckt, entgegen dem Sterbelicht.
Ich seh ein Licht, ich seh ein Licht.
Dreimal mit einem Engel geflogen,
einmal abgestürzt.
Ein Stopp auf Wolke Sieben.
So elegant, oh so elegant.
Dreimal bin ich hingefallen, zweimal wieder aufgerichtet.
Einmal fast ertrunken in der Selbstzerstörung.
Hinunter gezogen hat es mich, als hätt ich einen Anker am Fuße.
Dreimal schon hab ich geliebt.
Einmal nur mich selbst.
Zweimal nur die Welt.
Noch keinmal wurd ich selbsterfüllt.
Zweimal muss ich nochmals graben.
Einmal werd ichs doch dann finden.
Apr 26, 2017
Apr 26, 2017 at 2:59 PM UTC
If you don't know what to call it,
sure, say: "Aliens, Gods and Magic"
but that doesn't mean that it really is
what you think of as "Aliens, Gods and Magic"
Jul 25, 2013
Jul 25, 2013 at 6:32 PM UTC
Ich lief dynamischen Spaziergangs
An einem Rosenbusch vorbei,
Dann für ein paar schöne Sekunden,
In denen ich mich überwunden,
Kam ich in Rosenduftgenuss,
Es war so lieblich wie ein Kuss.
Oct 12, 2024
Oct 12, 2024 at 3:26 PM UTC