"unter" poems
Du warst das Blut in meinen Adern, mein Herzschlag. Ich war nicht einmal der Staub unter deinen Schuhen.
Feb 5, 2015
Feb 5, 2015 at 7:51 AM UTC
Duke Ellington's not happy
his Satin doll's not shown up
' Hey have you seen my Satin doll?'
' Look Mister, I'm not ' Lost property'
& why don't you go & sleep it off'
' What?'
' You've got Whiskey
written all over your face, Ellington'
' Gee, ok, but could you spare a few
I need money to get home'
' I'll think about it, in the meantime,
sing me a song
'' Ok. WE WILL WE WILL ROCK YOU'
Sep 21, 2015
Sep 21, 2015 at 8:03 PM UTC
wieso es nicht gelang
wieso es gelang
als sie mich suchten zum liebemachen
als sie mich fanden zum liebemachen
wer von ihnen sang
wer von ihnen sang
sie kamen in scharen
mit freunden verwandten
all jene damen
all jene herren
ich weiß nicht wann
ich weiß nicht wo
doch ich weiß wie
ich weiß es wie
mir ist bewusst:
dichter und autoren werden
keine liebe füreinander hegen
(poet's note: my opinion on
the last three verses above has
fundamentally changed since i been
publishing here.)
liebe mich freund
liebe mich freundin
gib mir
schenk mir
suche mich
finde mich
ich habe mich auf der suche nämlich
versucht
kennst du, bruder, den weg?
den zugfahrplan?
die bedeutung der stahlstreben?
ich brauche eine antwort von
den damen
den herren
finde mich
suche mich
verschenke mich
vergib mir denn
ich schrieb über zivilisationen
von witterung und gier
witterung und gier
freunde sind zwischen dem glitzern
auf dem fluss versteckt wie perlen
sie aufzuspüren zwischen dem wittern
zwischen dem wittern
während des witterns
ich weiß nicht ob du weißt wovon
ich rede
ich rede
aber das ist in ordnung freund
aber das ist ok freundin
wir müssen bloß bruder
wir müssen bloß schwester
fragen
sie sitzen am gleis bei den zügen
sie sind immer da
wie der
“ICH-BIN-DA” aus der kinderbibel
meines sohnes
verstehst du das?
begreifst du das?
fühlst du mich?
viele afro-amerikaner fragen
“you feel me?” wenn sie
etwas ausdrücken und teilen wollen
ich liebe
diesen ausdruck
er zeugt von
etwas gutem, das manchen
menschen fehlt
auf der brust trage ich das tattoo
welches du abschriebst
in einer stunde aus
schatten
witterung
gier
ich wollte das
ich wollte dass
du zu mir kamst
zwischen den schatten
unter der gier
über der witterung
in einem augenblick des
“you feel me”
wie unsere häute glänzten
wie unsere augen glitzerten
wie unsere hände zitterten
wie wir…
ach komm!
was sage ich dir, freund
was sage ich dir, freundin
du weißt es doch dir
ist es bewusst denn du schriebst
mein tattoo ab in
ein buch mit perlweißen seiten
ein buch mit onyxschwarzen seiten
du bist perlweiß freund
du bist onyxschwarz freundin
du bist perlweiß freundin
du bist onyxschwarz freund
ich liebe habeshas
ich liebe äthiopien
ich liebe meine frau
ich liebe meinen sohn
ich liebe meine tochter
you feel me?
Dec 28, 2019
Dec 28, 2019 at 5:27 PM UTC
Sie fragten, weshalb ich schreibe.
Ich habe lange mit meinen Gedanken herumgespielt,
aber meine Mutter hat mich all die Jahre liebevoll gelehrt,
dass man nicht mit sinnlosen Gedanken spielen darf.
Ich habe nachgedacht, bin durch Straßen gerannt,
bin auf Füßen von anderen herumgetrampelt, und
weitergerannt, umgedreht, und ehrlich entschuldigt.
Habe an meinem Stift gekauft – vermummt von Wor-
ten und habe Bruchteile von Radiergummifussel ver-
streut. Habe überall gesucht, in den Strömen des Re-
gens, in den alten Adern der Blätter am Straßenrand,
nicht mal im Bröckeln der Asphaltrillen habe ich ent-
denkt.
Es hatte mich Nächte gekostet, einen Punkt für das
Fragezeichen zu finden;
aber, oh Gott, ich habe den Punkt gefunden, denn
der Punkt liegt in meinem Herzen, ich trage Worte
in meinem Herzen – lauter als mein und dein Herz-
schlag zusammen;
und nun hat mein Herz Ringe unter den Augen.
Aug 6, 2014
Aug 6, 2014 at 3:51 AM UTC
Ich versuche in Worte zu fassen,
wieso ich ausgerechnet dich
liebe, ich könnte mit deinen Augen
anfangen oder deinem Charakter
oder deinem Lächeln oder deinen
Lippen oder ..., aber es liegt am
Rande des Schwerfallens.
Denn genauso könnte ich versuchen,
zu erklären, wie Wasser schmeckt.
*Doch ich war so lange unter Wasser;
bis ich dich getroffen habe.*
Ja, ich war lange unter Wasser, so
lange, dass ich taub von der Luft
war, vergessen habe, dass Lungen
von jeglicher Bedeutung sind.
Denn du bist mein Rettungsanker.
Jul 31, 2014
Jul 31, 2014 at 5:18 AM UTC
1 simple set of instructions
4 heavy flatpack boxes
5 square aluminium legs
27 painted pieces of wood
100 ridged wooden dowels
101 white plastic ***** covers
102 blister-causing screws of various sizes.
Assumption that no unter or ober
Equals drunken waves of shelves
Sadly means finished is unfinished
Reworked masterpiece complete at last
Male ego boosted by admiring plaudits
Value enhanced by effort expended
Flatpack frustration in 4 easy pieces.
Nov 25, 2012
Nov 25, 2012 at 9:00 AM UTC
sie kniet mächtig unter über unter ihrem Haar
du bist süchtig, ihrer blicke, deren Anmut, feurig starr
sie erhebt sich, ganz entblößt, doch vollkommen und bestimmt
und dann erzählt sie, in ihrer Schönheit, dass sie ist doch noch ein Kind
Dieses Mädchen, verworren wild, voller Kraft und voller Geist,
OH DIESER ANMUT
DIESE SCHÖNHEIT
DIESE BLICKE
sie sagt leis,
oh liebe Freundin,
du willst doch nicht,
mir weis machen,
ich bin du,
deine Reinheit,
mit meiner,
nicht zu vergleichen ist.
Und mein Ich, es schaut mich an, so licht, leicht voller Seele.
Und als ich denke DAS BIN ICH, kommen die, die fehlen,
tausend Mädchen, sie bin ich, ich bin nicht mehr zu zählen.
TAUSEND GEFÜHLE: DAS BIN ICH
dann versinke ich in Tränen
Jul 28, 2010
Jul 28, 2010 at 1:18 PM UTC
was ist es nur, dass es tut
dass ich nicht mehr bin ich selbst
unter tausend, selbst bei dir
Sonnenstrahlen fallen gut
lassen glitzern
lassen fallen
setzen sie in Ironie
lassen los
und trocknen leise
was ich nannte Melancholie
was ist es nur, dass es tut
dass ich weine, nicht mehr rede
selbst bei dir, du der meine
du sagst es ist vier Uhr vier
lassen sagen
ohne Worte
was ich nicht zu fühlen vermag
halten fest
verlieren sich
verlieren mich
verlier ich dich
sie flüstern leise
du bist so stolz
Jul 28, 2010
Jul 28, 2010 at 1:22 PM UTC
To make a list does not
(Zwei Füße fühlen kein Grund,)
require me to engage in
(während ich den Tier,)
an act of verbing so necessitated
(den im Tiefen warten,)
by the human mind
(weil es gibt kein Land)
because this mind is
(unter mich zu)
the mortal expression
(stehen auf.)
of our differences.
(Ich schwebe immer.)
Mar 20, 2014
Mar 20, 2014 at 12:30 AM UTC
Steh auf drache
Du kannst stark sein
Du sollst froh sein
Ich werde die Sonne scheinen für dich machen
Ich werde für dich und mich singen
Und werden wir unter den Himmel schlafen.
Stand up dragon.
You can be strong.
You should be happy.
I will make the sun shine for you.
I will sing for you and me.
And we will sleep under the heavens.
May 9, 2013
May 9, 2013 at 6:23 PM UTC
The primary defining feature
of modern American diplomacy
is that we can somehow afford
to ensure the total concealment
of any unflattering information,
and, moreover, we can afford
the concealment of said concealment.
For the most part.
That aside,
whether through misaction or inaction,
we're still ruthless and unhumanitarian;
it's almost as if
we just want to eliminate
any and all
healthy competition.
Es scheint es gibt nichts neu unter der Sonne.
It seems there's nothing new under the Sun.
Feb 28, 2014
Feb 28, 2014 at 7:37 AM UTC
There is nothing to fear
I don't even think we'll be here when the oceans return to the sand and when the water you drink. coloured green, blue and black makes you sick to the stomach and you fight back the urge to be sick,
pick any number an Unter den Linden, sing me a song of the tree, sit for a time and recite me a rhyme but let me get home for my tea.
There is nothing to fear if we're here when we fall we won't feel it at all we'll be doped out on nuclear fizzics, physically incapable of escape from the inescapable we shall sit and we'll all have a ball.
May 27, 2015
May 27, 2015 at 7:54 AM UTC
Ich renne. Lautlos. Meine Füße berühren abwechselnd den Kies, ein paar Steinchen nehme ich kurz auf meinem Weg mit, danach bleiben sie einsam neben Anderen liegen.
In meinen Ohren ertönt der nicht endende Bass meiner Gedanken.
müde. müde. müde.
Es ist das Wissen um das Ankommen, das mich weiter antreibt. Ankommen, da wo der Wald den Himmel trifft. Ankommen, da wo der Regen unter mir immer noch fällt. Da, wo ich Ruhe finden werde.
Links und rechts wiegen sich die Bäume zu meinem Rhythmus im Wind. Alles pfeift mir zu. Das Rauschen des Flusses ist mein Applaus. Er gilt mir, und nur mir. Weil ich es bald geschafft habe.
Da wo das Brummen lauter wird, wird das Rauschen leiser. Die Menschheit ist wieder spürbar. Und ich laufe, laufe laut. Meine Arme strecken sich aus nach dem greifbaren Ziel.
Stillstand.
Einatmen, ausatmen, tief einatmen.
-
Meine Gedanken fallen vor mir. Und mit mir fällt das Leben.
Es kommt unten an und zerbirst in Millionen Scherben. Ich tue es ihm gleich.
Willkommen Unendlichkeit.
Jul 6, 2023
Jul 6, 2023 at 8:07 AM UTC
Endlich wieder Sonne spüren,
und das Gras unter meinen Füßen fühlen.
Endlich wieder in der Luft,
wunderbar zarter Blumenduft.
Endlich wieder bunte Farben,
heilen meine Winternarben.
Endlich wieder warme Tage,
und nur eine Frage:
Endlich wieder mit dir sein,
hier im warmen Sonnenschein?
Apr 8, 2018
Apr 8, 2018 at 5:44 AM UTC
There is nothing better than the hunt,
As I smile so carnivorously,
I think of when I first began,
The day the search first ran.
It was a beautiful day,
As I was locked inside,
By a mother who doth protest too much,
An decided it was my turn to be beaten amuck.
I cried and I cried,
As old as I was…
There was no end or beginning
To the pain that I felt
And so the only way to ease it,
Was to share this pain, with everyone.
So began, my very first hunt.
And now, many years later,
I wonder ever still,
How the hunter has not become the unter,
Even as the scent of the prey lingers.
She is standing there alone.
Alone.
Just like me now.
Mother is gone, so it’s just me.
Me and the hunt.
She has a beauty,
You’d have to look at for a while,
To truly see.
But underneath she just feels lonely,
Just like me.
So I must hunt her,
And share my pain,
As she walks home alone,
Well I take her by the face,
And I kiss her forcefully,
And smother her fright inside of me,
Take her to the “forest”,
Where all will be decided.
She has calmed on the outside,
But the fear is consuming her eyes,
Slowly I take her clothes,
And oh what a glow,
Her skin seems to have been made for me,
For this very day,
Nothing better than the hunt,
And the trophy that lay,
Beneath me.
Being the Hunter I took and I gave,
With blood and with fear,
Forcefully she was laid.
And after all was said and done,
I think for a second it was clear,
That in that pristine moment,
When she first started to tear.
She felt it, Yes she did.
The pain of the hunter and the hunted.
Mar 31, 2010
Mar 31, 2010 at 8:03 PM UTC
Hoffnung hintern Berg vergraben
hörst um dich herum tausend stimmen die etwas sagen
Jeden Tag fröhlich pfeifend losmaschiert
im trott drin, den Schmerz mit einem Lächeln kaschiert
Der Rückweg zeigte jeden Tag das Ergebnis
war meistens für mich ein traurig Erlebnis
Stumm mit leisen Tränen
der Körper ausgelaugt
kaum zu sehen, nur am gähnen
war tapfer daheim,
zeigte keinem mein trauriges dasein
Wenn ich rede, wird es schlimmer,
da standen sie mir drohend gegenüber, die Gewinner
mit ihrem breiten Lächeln geschmückt
waren von meinem leid mehr als nur entzückt
Genießten die Macht die sie umgab,
immer wieder aufs Neue, jeden verdammten Tag
Seele brutal zerschlagen
nicht nur die Taten, auch das was sie zu mir sagten
ohne Rücksicht auf die Auswirkungen die kommen werden,
hatte mir in der Zeit mal vorgestellt wie es wäre zu sterben
keinen mut mehr zu haben,
sich unter seinem eigenen wert zu vergraben ...
Feb 4, 2018
Feb 4, 2018 at 4:59 PM UTC
Ach, Sarah über das Zeichen beim Dasein
Wie der gesammelten Wege eines Weges
Des goldenen Feldweges rein charme
Der warm tragenden Wände unter die Schatten
Die heißersehnte Erfassung
Wird die Freiheit des ewigen Raumes geben
Auf die Hand zur Leinwand des Antlitzes der Natur
Die Quellen der Submarine, der versteckte reine erste Mensch
Den Thron zu führen, das Flüstern nicht aufgezählt der Weisheit der Wehen
Der lebendige Anfang der schaffenden Zeit.
Nov 5, 2018
Nov 5, 2018 at 12:09 AM UTC
Mama ist gegangen
Sie lebt nicht mehr
Sie hat Mutter Erde verlassen
Sie ist auf dem Friedhof
Mama ist weiter weg
Sie ist hier und dort, wirklich
Mama ist weg
Und nicht mehr hier
Bei uns, unter der Sonne
Mama ist im Himmel
Sie sieht uns an und sie kann hören
Sie hat Spaß, in einem Traum
Uns jammern und schreien zu sehen
Mama ist bei der Jungfrau Maria
Beide hören uns zu und lachen
So sehr, dass sie im Paradies weinen
Wo niemand stirbt
Das ist ein Fauxpas
Was für eine Reise! Mama ist gegangen
Wir können sie kaum auf den Wolken sehen
Mama ist immer noch bei uns
Sie ist unsichtbar in uns
Wie wir es anderen Müttern wünschen
Fröhliche Aufenthalte auf dem Friedhof
Möge die Erde leicht und weich sein!
P.S. Dieses Gedicht ist allen gewidmet, die trauern.
Translation of “ Mommy Is Dead” in German.
Copyright © Avril 2024, Hébert Logerie, alle Rechte vorbehalten.
Hébert Logerie ist Autor mehrerer Gedichtsammlungen.
Nov 14, 2024
Nov 14, 2024 at 11:57 AM UTC
Unterwegs seh ich
bekümmerte Gesichter
Viele schon älter,
Gekleidet schlichter.
Wartend auf den nächsten Bus,
Augen verdrehen wegen Verdruss.
Graue Stadt, grau scheint der Nebel
Alles umhüllt, vom Nieseln umspült.
Allein unter vielen, die Wärme vermisst,
In Kälte gehüllt.
Sep 10, 2024
Sep 10, 2024 at 8:25 PM UTC
Unverhofft der Tod getarnt als Dieb.
Kassiert ein unschuldiges Leben ein,
musste die Beerdigung noch schlimmer sein?
Sie sagten:"sei einfach lieb"
Zwingt mich dazu selbstverrat zu begehen,
könnt nicht mal zu euren eigenen Fehlern stehen
Mein Schweigen war euch den Verrat Wert
meine Gefühle nicht, weil es euch nicht schert
Seht nicht meine Wut
Seht nicht die verzweifelte Glut
Seht nicht was ihr mir damit antut
Konsequenzen unter'n Teppich kehren
wollt um jeden Preis euer Ziel gewähren
meine einzige Option, ist den Kontakt zu verwehren
Bin nicht wie gewünscht die adrette
spiel gewiss nicht weiter eure Marionette
Will frei sein, hab meinen eigenen Kopf
doch ihr zieht ihn nur zurück am Schopf
Merkt nicht einmal den emotinalen Machtmissbrauch
versuche meine Gedanken zu ordnen im weißen Rauch
Verachte euer Schweigen und die Familienhierarchie
weiß bei euch nicht mehr weiter, weiß nicht wie
Würde gerne weiterhin ein Teil in eurem Leben sein
doch weil ich nicht schweige, passe ich nicht ins Familienbild rein
schiebt mich mit euren Taten aus eurem Leben
die Stimme in mir laut schreit, wird dauern zu vergeben
Apr 11, 2021
Apr 11, 2021 at 5:05 PM UTC
Die Stadt ist kalte Masse.
In diesen Straßen lebt nichts, hier regt sich nichts, kein Herzschlag.
Ich höre sie reden,
höre ihre Motoren aufheulen,
ihre Autotüren zuschlagen.
Lärm, fremder, ferner Lärm.
Ich will raus, will ausreißen. Ich will ins Land ziehen.
Wochen will ich laufen, nichts als die unbekannte Weite sehen.
Ich will nachts frieren und am Tag den Wind in den Haaren spüren, liebkost von der Seeluft, die mir durch die wirren Haare streicht.
Ich will die Wälder der Welt durchstreifen,
mich mit Moos unter den Füßen von der Wildnis verschlucken lassen.
Ich will mich in ihrem großen, grausamen Schlund verlieren.
Jan 13, 2021
Jan 13, 2021 at 6:25 PM UTC
Die Straßen ziehen vorbei
Licht an Licht wie fallende Sternschnuppen vorm Fenster.
Bei Tageslicht, Abenddämmerung, Sonnenaufgang
ein neuer Tag.
Bäume, Häuser, Felder,
Wälder
Die Materie meines Landes wiegt mich in die Schläfrigkeit,
geborgen
Das Buch in meiner Hand fällt in meinen Schoß
Immer noch dieselbe Seite,
bin immer noch nicht weiter.
Der Inhalt unverändert unbegreiflich
Mein Atem geht zum Rhythmus der Schienen unter uns.
Wir fliegen zusammen und doch bleibe ich allein.
Augen zu, Augen auf
du hast geblinzelt.
Ankunft, Abfahrt
du hast geblinzelt.
Auf ins Neue, ins Unbekannte
oder doch zurück zu alten Gegenden?
Durch die Entfernung wieder neu erlebt.
Kommst du jetzt wieder zurück?
Hast du genug bekommen,
Antworten gefunden auf die Fragen die du nicht fandest?
Die du nicht zu stellen wagtest?
Die dich trotzdem quälten?
Du warst zu lange fort,
deine Heimat ist noch hier,
aber Hier ist nicht mehr dein Hier,
längst ein anderer Ort.
Du wolltest alles hinter dir lassen,
gingest
trotz der Angst dann zu viel zu verpassen,
Hauptsache weg, weg von hier
dachtest du hättest nicht viel zu verlieren.
Allem entfliehen, Pause, Neuanfang
Ohne genau zu wissen was dieses Alles überhaupt war.
Hast du es nicht ausgehalten letztendlich
so ohne sie, die Anderen?
Im Nichts, im Nirgendwo auf eigenen Wegen zu wandern?
Einsam im Herzen hast du dich wieder verrannt
Im Herzen stumpf, die Seele verbrannt.
Nun kommst du wieder,
zurück,
um zu sehen was noch übrig ist
Zurück zum Alten, Vertrauten, Selben
Wir sind aber nicht mehr die Selben
Du ja auch nicht.
Alles wieder etwas anders, verschoben
Wieder ein bisschen auseinander gelebt,
voneinander entfernt,
weitergemacht, natürlich, nur halt ohne dich.
Schade eigentlich.
Doch nun schließ die Augen, schlaf
Gestern war auch ein neuer Tag,
verronnen,
Morgen wird noch kommen.
Wer nie ankommt der reist für immer,
umher.
Naja, wenigstens auf Schienen,
und noch nicht entgleist.
Sep 21, 2023
Sep 21, 2023 at 9:07 AM UTC
Mit deinem Duft nach erdigem Holz,
marzipanischer Tinte
und honigsüßen Luftschlössern,
hüllst du mich in einen neuen Geruch,
der wie frischer Morgentau,
unter meine Haut tanzt
Nov 23, 2020
Nov 23, 2020 at 5:14 AM UTC