"augen" poems
Ich kann die Liebe ,die ich für dich habe, in jeder Sprache erzählen
Ich kann deine schönen Augen in jeder Sprache erzählen
Du bist schweigsam
Du bist einsam
Aber ich habe dein Herz geliebt
Ich kann die Liebe ,die ich für dich habe, in jeder Sprache erzählen
Aber ich kann dir meine liebe nicht sagen
Weil ich weiß dass du mich nicht liebst
Oct 16, 2018
Oct 16, 2018 at 2:29 PM UTC
wieso es nicht gelang
wieso es gelang
als sie mich suchten zum liebemachen
als sie mich fanden zum liebemachen
wer von ihnen sang
wer von ihnen sang
sie kamen in scharen
mit freunden verwandten
all jene damen
all jene herren
ich weiß nicht wann
ich weiß nicht wo
doch ich weiß wie
ich weiß es wie
mir ist bewusst:
dichter und autoren werden
keine liebe füreinander hegen
(poet's note: my opinion on
the last three verses above has
fundamentally changed since i been
publishing here.)
liebe mich freund
liebe mich freundin
gib mir
schenk mir
suche mich
finde mich
ich habe mich auf der suche nämlich
versucht
kennst du, bruder, den weg?
den zugfahrplan?
die bedeutung der stahlstreben?
ich brauche eine antwort von
den damen
den herren
finde mich
suche mich
verschenke mich
vergib mir denn
ich schrieb über zivilisationen
von witterung und gier
witterung und gier
freunde sind zwischen dem glitzern
auf dem fluss versteckt wie perlen
sie aufzuspüren zwischen dem wittern
zwischen dem wittern
während des witterns
ich weiß nicht ob du weißt wovon
ich rede
ich rede
aber das ist in ordnung freund
aber das ist ok freundin
wir müssen bloß bruder
wir müssen bloß schwester
fragen
sie sitzen am gleis bei den zügen
sie sind immer da
wie der
“ICH-BIN-DA” aus der kinderbibel
meines sohnes
verstehst du das?
begreifst du das?
fühlst du mich?
viele afro-amerikaner fragen
“you feel me?” wenn sie
etwas ausdrücken und teilen wollen
ich liebe
diesen ausdruck
er zeugt von
etwas gutem, das manchen
menschen fehlt
auf der brust trage ich das tattoo
welches du abschriebst
in einer stunde aus
schatten
witterung
gier
ich wollte das
ich wollte dass
du zu mir kamst
zwischen den schatten
unter der gier
über der witterung
in einem augenblick des
“you feel me”
wie unsere häute glänzten
wie unsere augen glitzerten
wie unsere hände zitterten
wie wir…
ach komm!
was sage ich dir, freund
was sage ich dir, freundin
du weißt es doch dir
ist es bewusst denn du schriebst
mein tattoo ab in
ein buch mit perlweißen seiten
ein buch mit onyxschwarzen seiten
du bist perlweiß freund
du bist onyxschwarz freundin
du bist perlweiß freundin
du bist onyxschwarz freund
ich liebe habeshas
ich liebe äthiopien
ich liebe meine frau
ich liebe meinen sohn
ich liebe meine tochter
you feel me?
Dec 28, 2019
Dec 28, 2019 at 5:27 PM UTC
Alles, was bleibt, ist ein Riss, genau in der Mitte des Seins.
Lass mich nicht die sein, die an allen Standpunkten
teilhaben muss, nicht die, die mit Stift und Worten
Angst zu bekämpfen vermag, nicht die, die sich im-
mer brav rechts auf den Weg hält, die, deren Blick
immer Fremdens Füße begutachten, nicht die, die
sich ohne eine Tasse Koffein wachhalten versucht,
die, die überhaupt nur zu den traurigen Songs tanzt,
die, deren Herz sich nur schwer erwärmen lässt,
die, mit den melancholischen Augen den Raum er-
misst
Someone taught me to be me -
Es sind die Kämpfe mit meinem Selbst,
die sich in meine Haut gebrannt haben,
die Angst vor höheren Mächten, die
meine Augenringe abzeichnen,
es ist das große Vielleicht von dir,
dass mich zittern lässt.
Jul 30, 2014
Jul 30, 2014 at 5:56 AM UTC
Sie fragten, weshalb ich schreibe.
Ich habe lange mit meinen Gedanken herumgespielt,
aber meine Mutter hat mich all die Jahre liebevoll gelehrt,
dass man nicht mit sinnlosen Gedanken spielen darf.
Ich habe nachgedacht, bin durch Straßen gerannt,
bin auf Füßen von anderen herumgetrampelt, und
weitergerannt, umgedreht, und ehrlich entschuldigt.
Habe an meinem Stift gekauft – vermummt von Wor-
ten und habe Bruchteile von Radiergummifussel ver-
streut. Habe überall gesucht, in den Strömen des Re-
gens, in den alten Adern der Blätter am Straßenrand,
nicht mal im Bröckeln der Asphaltrillen habe ich ent-
denkt.
Es hatte mich Nächte gekostet, einen Punkt für das
Fragezeichen zu finden;
aber, oh Gott, ich habe den Punkt gefunden, denn
der Punkt liegt in meinem Herzen, ich trage Worte
in meinem Herzen – lauter als mein und dein Herz-
schlag zusammen;
und nun hat mein Herz Ringe unter den Augen.
Aug 6, 2014
Aug 6, 2014 at 3:51 AM UTC
Ich ging durch den beschmutzten bevölkerten Korridor mit den Reben, die drinnen und draußen wuchsen, entlang und ich sah in jeder Tür mein Spiegelbild, während ich vorüberging. Ich wohnte genau zum Zimmer – nicht einhundertfünfzig Zentimeter weg; die Entfernung war fast nicht größer, als ich war, und nicht alter. Ich erläuterte meine Angst vor dem Dunkel mit einem Frösteln. Meine Zähne klapperten und klingelnden Münzen, die in meiner Tasche blieben, schrien in meinem Ohr gewohnte Lieder.
Eine Tür öffnete und einen Moment lang hörten wir das Weltall. Wir allesamt waren in dem Korridor. Ein krystallener Stab wie einer, den Leute in der Versuchsansalt oder in der Kneipe benützten, zerbrach. Der Stabinhalt floß in die Hand des Mannes, der sein Zimmer verließ, eine silberne Flüssigkeit. Das Echo des Wortes „Quecksilber“ klang in dem Korridor.
Jedes Zimmer ist gleichbedeutend wie das Letztere, aber es ist auch unterschiedlich. Jedes beinhaltet grenzenlos Fähigkeiten, und unterschiedliche Chemikalien, unterschiedliche Chemie, und unterschiedliche Emotionen.
Ängstlich öffnete ich meine Tür und trat in einen millionsten Anteil von mir selber und ich war ich selber. Symphonien flossen von meinem Kopf weiter, und von den Symphonien kamen fliegende Fische.
Es war nicht wichtig, dass andere Menschen ähnliche Zimmer wie mein Zimmer hatten; es war nur wichtig, dass ihre Zimmer verschieden waren. Ihre Zimmer waren Käfige, genau wie ihre Herzen und auch ihre Hände. Der Mann im Korridor, der hirschartige Augen hatte, blies das flüssige Metall, das seine Hand fasste weg. Die Flüssigkeit wurde Staub und glitt zu mir wie Backpulver oder Schnee im Schneesturm. Ich konnte alles hören und ich musste mich von dem Weiß, das der Staub brachte, trennen. Ich hasste den öden Morgen, den das hervorbrachte.
Ich wollte meine Tür öffnen und wollte den silbernweißen Straub vorzeigen, dass ich auch Sachen in der Luft erschaffen konnte. Ich wollte, aber ich konnte nicht. Ich konnte Sachen in der Luft meines Zimmers erschaffen, aber nicht im Korridor. Man braucht Ressourcen, um etwas zu ändern oder zu formen. Ich besaß Keine.
Die Welt schüchterte die Leute ein, die Verstand hatten.
Oct 15, 2010
Oct 15, 2010 at 1:28 PM UTC
Uns,
geht alles gut.
Deine Augen, die hübschesten.
Dein Gesicht, das schönste.
Dein Lächeln, das hellste.
Dein Lachen, der glücklichste.
Dein Geruch, der beruhigende.
(Alles geht mir gut)
Dein Umarmung
Trost.
Deine Stimme
Ruhe.
Dein Kuss
Freiheit.
(Alles geht mir gut)
Meine Anerkennung deiner Liebe
Deine Anerkennung meiner Liebe
(Alles geht uns gut)
Aber dann gab es die Zeit,
Veränderung.
Unsicherheit.
Beklommenheit.
(Alles geht mir fremd)
Mein Misverständnis deiner Liebe
Mein Misverständnis deiner Anerkennung
Aber ich verstehe.
Verstehe ich gut.
Die Anerkennung ist nicht so.
Die Anerkennung gab es nicht mehr.
Die Anerkennung wird der Verlust
Der Verlust des Trostes
Der Verlust der Ruhe
Der Verlust der Freiheit
Der Verlust der Liebe.
Jan 17, 2013
Jan 17, 2013 at 5:13 AM UTC
The same day I learned I loved you
I also learned to say
"Your eyes are like stars"
I'm not sure if I believe in fate but
This is not a coincidence
Sep 26, 2014
Sep 26, 2014 at 10:03 PM UTC
aber meine gedanken kreisen um dich
24/7
tag und nacht
aber es macht mich verrückt
denn jeder erinnerung
entgleitet mir stunde für stunde
minute für minute
werden es weniger details
ich werde fast wahnsinnig
deine augen
dein lächeln
dein lachen
deine worte
alles in mir will sich genau erinneren
doch die erinnerung fließt hinfort
mit dem fluss der zeit
den ich gerne anhalten würde
nur für einen moment.
Sep 5, 2015
Sep 5, 2015 at 3:12 PM UTC
Ich versuche in Worte zu fassen,
wieso ich ausgerechnet dich
liebe, ich könnte mit deinen Augen
anfangen oder deinem Charakter
oder deinem Lächeln oder deinen
Lippen oder ..., aber es liegt am
Rande des Schwerfallens.
Denn genauso könnte ich versuchen,
zu erklären, wie Wasser schmeckt.
*Doch ich war so lange unter Wasser;
bis ich dich getroffen habe.*
Ja, ich war lange unter Wasser, so
lange, dass ich taub von der Luft
war, vergessen habe, dass Lungen
von jeglicher Bedeutung sind.
Denn du bist mein Rettungsanker.
Jul 31, 2014
Jul 31, 2014 at 5:18 AM UTC
Er legt die Nadel auf die Ader
und bittet die Musik herein
zwischen Hals und Unterarm
die Melodie fährt leise ins Gebein
Los! Los! Los!
Bop bop shu bop
Er hat die Augen zugemacht
in seinem Blut tobt eine Schlacht
ein Heer marschiert durch seinen Darm
die Eingeweide werden langsam warm
Los! Los! Los!
Bop bop shu bop
Nichts ist für dich
nichts war für dich
nichts bleibt für dich
für immer
Er nimmt die Nadel von der Ader
die Melodie fährt aus der Haut
Geigen brennen mit Gekreisch
Harfen schneiden sich ins Fleisch
er hat die Augen aufgemacht
doch er ist nicht aufgewacht
Nichts ist für dich
nichts war für dich
nichts bleibt für dich
für immer
-
He lays the needle in the vein
and he asks the music to come inside
between his throat and forearm
the melody travels softly in the bones
Go! Go! Go!
Bop bop shu bop
He has closed his eyes
a battle rages in his blood
an army marches through his bowel
the intestines become warm slowly
Go! Go! Go!
Bop bop shu bop
Nothing is for you
nothing was for you
nothing remains for you
forever
He takes the needle from the vein
the melody travels out of the skin
violins burn with shrieking
harps cut the flesh
he has opened his eyes
but he is not awake
Nothing is for you
nothing was for you
nothing remains for you
forever
Jun 30, 2013
Jun 30, 2013 at 6:32 AM UTC
Mit jeder Träne die fällt
Werden meine Gedanken klarer
Mit jeder Träne die fällt
Zerplatzt ein neuer Traum
Mit jeder Träne die fällt
Zerbricht mein Herz in neue Stücke
Dein Anruf hat mein Herz zum Rasen gebracht
Ich konnte nicht aufhören zu lächeln
Die Zukunft war eine Traumwelt
Du und ich und unsere Träume in ihr vereint
Gedanken an dich haben meine Tage verschönert
Gedanken an deine Stimme
Gedanken an deine Augen
Gedanken an deine Umarmungen
Gedanken die mich lächeln ließen
Und mir jetzt das Blut in den Adern gefrieren lassen
Mit jeder Träne die fällt
Werden meine Gedanken klarer
Mit jeder Träne die fällt
Zerplatzt ein neuer Traum
Mit jeder Träne die fällt
Zerbricht mein Herz in neue Stücke
'Take care' waren meine letzten Worte an dich
Die Antwort von dir - nur ein Lächeln
Dein letztes Lächeln für mich
Ist im Nachhinein auch mein letztes Lächeln gewesen
Nun flüstere ich jeden Abend mit dem Mond
Doch mein 'I miss you' wird dich nicht erreichen
Denn dein Mond ist jetzt ein anderer
Du hättest dieses eine Mal auf mich hören sollen!
May 2, 2013
May 2, 2013 at 3:22 PM UTC
Schau hin
Wenn ich sehe, wie es vielen Menschen geht
so hätte ich gern ein Neubeginn!
Es wird Zeit das ihr euch eingesteht
dass die Kids hier so verloren sind!
Schau Aussichtslos und Hoffnungslos,
denn wir stellen uns alle blind, doch wir stellen uns alle blind
Wenn andere nichts mehr sehen dann schau hin
Denn wir sehen soviel dass nicht richtig ist,/ We see so much that isn’t right
also versperr dich nicht und hör hin
Sie sagen soviel, so vieles ohne Sinn! /They say so much, so much without sense!
Was ich will
Sind Taten und kein Wortgefecht
irgendwie hat jeder Recht
haltet doch was ihr versprecht
Weil viele Menschen so verloren sind
Ausgebrannt und Mittellos!
Denn wir stellen uns alle blind
Alle doch wir stellen uns alle blind
Warum sind wir so blind
Hin Schau hin
Vielleicht wachen sie auf und
schaun hin..
Zwischen das Glück zwischen Ruhm
zwischen all' diesen Dingen
merkst du nicht was wichtig ist?
Auf der Suche nach dem Sinn
ich mach meine Augen jetzt auf und schau hin!
Look
When I see, how may people are
I would like to have a new beginning
It´s that you admit
that the kids get lost here
Desperately and without hope
because we all act as if we are blind
we act as if we are blind
When all the others can´t see anything
look there
because we see many things that are not alright
do not avoid and listen carefully
they say so many things without meaning
What I want
is action and no battle of words
somehow everybody is right
keep your promises
because many people are lost
Desperately and without hope
because we all act as if we are blind
we act as if we are blind
When all the others can´t see anything
look there
because we see many things that are not alright
do not avoid and listen carefully
they say so many things without meaning
Why are we so blind
look there
Maybe they wake up and
have a look...
In between luck and glory
in between all those things
don´t you recognize, what´s really important
While looking for the sense - for the sense
I open my eyes now and look there (watch out)
When all the others can´t see anything
look there
because we see many things that are not alright
do not avoid and listen carefully
they say so many things without meaning
Dec 31, 2012
Dec 31, 2012 at 11:44 PM UTC
Andere alle sehen die Aussicht
In der Natur, aus dem Fernster
Aber meine Aussicht bist du
Ich brauche kein Blatt
Vogelstimmen oder einen See
Ich brauche deine Augen,
Deine Worte und
Ich brauche deine Liebe
Deine Liebe ist wie eine Brücke
Ich bin da
Du bist dort
Wir kommen zusammen, wenn wir unsere Arme öffnen
Aber da gibt es andere
Mar 11, 2019
Mar 11, 2019 at 11:30 AM UTC
Erinnerst du dich an einem letzten Regen im August?
Sein leidvolles Aroma grassiert in meinen fallenden Tränen,
Warum bleibt die Liebe im Kurzen wie sein Aroma?
JedesTropfchen manifestiert sich einen stilles Leid im Frühling.
Die geringe Momente können auswendig gelernt werden;
Wird aber die Zeit vollgeschätzt?
Wie kannst du vergessen werden?
Wenn alles über dir mit meinem Leben bereits verkörpert hat;
Ein Versprechen kann man vergessen;
Wirst du trotzdem meine Existenz vergessen?
In Ewigkeit bist du der Regen im August;
Mit deinem Tropfchen von meinen Augen erreiche ich dich.
Apr 10, 2015
Apr 10, 2015 at 3:10 PM UTC
Je suis dans l’amour avec vos yeux bruns
Είμαι ερωτευμένος με τα καφετιά μάτια σας
Sono nell’amore con i vostri occhi marroni
Estoy en amor con sus ojos marrones
Ich bin in der Liebe mit thren braunen Augen
Eu estou no amor con seus dhos marrons
Your brown eyes transcend all languages
Jul 17, 2011
Jul 17, 2011 at 4:33 PM UTC
was magst du
in diese heilige zeit
Was magst du
in diese dunkle nacht
Mit verringertem atem
und geschlossenen augen
mit schallgedämmt Gebet
und vergeudete Stunden
in diesem dunkle stunden
mit tränen und liebes und leiden
Was macht du liebling
was macht du schatz
was Sie auf der Suche nach
Jul 13, 2013
Jul 13, 2013 at 4:44 AM UTC
Sie halt meine Liebe
Noch im Speicher
Ihre Augen werde ich nie vergessen
Ich sah Gott in ihr wie kein anderer
Wenn ich sie wieder zu sehen,
Wenn dor Tod keine Grenze
Lass es sein, oh Gott, lass es sein
Sie ubt Achtsamkeit in ihrem Gang
Sie spricht, wenn sie spricht
Sie liebt es, wenn sie allein ist
Sie erzahlte mir,
Und ich glaube, sie
Wenn das Ego hingibt Stolz
Wahre Macht gehalten wird
Wahre Liebe aufgedeckt
Und die wahre Wahrheit ans Licht -
Her kiss of days between
She holds my love
Still in memory
Her eyes I’ll never forget
I saw God in her like no other
If I am to see her again
If death is of no boundary
Let it be, oh God, let it be
She practices mindfulness in her walk
She speaks when she talks
She loves when she is alone
She told me
And I believe her
When the ego surrenders pride
True power is held
True love is uncovered
And the true truth is revealed
Dec 13, 2013
Dec 13, 2013 at 7:20 AM UTC
Aufstehen, von der Sonne geweckt
der erste Kaffe steht bereit
Katzen die sich in Gärten strecken
du liest ein Buch, das tu ich auch
die Hängematte, schwingt zwischen den Tannen
Tauben zirpen, Zickarden gurren
dein Eis schmilzt und tropft
sonnengebleichte Haare steht in die Richtung des Windes
braungebrannte Haut schwitzig, später salzverkrustet
Sonnencremduft, an uns
Pommes rotweiß an den Fingern, klebrig
die Sonne blendet, ist schon okay
Wellenrauschen, tobende Kinder kreischen
Sand zwischen den Zehen
du neben mir auf dem Handtuch
gemeinsam dösen
gehen wir nochmal rein?
Gösser, der letzte Schluck
ein bisschien zu warm
Dämmerung Barfuß auf dem Fahrrad
Lagerfeuerrauch in Augen und Nase,
blaue Flamme Knack zisch
weinrotgefärbte Lippen, Zungen so schwer wie der Kopf
Zeitlos
Bis morgen!
Feb 15, 2021
Feb 15, 2021 at 11:32 AM UTC
im umzug & krawatte
strauss am herzen,
augen zu.
schuhe geputzt
flugkarte in tasche
grinsen.
suit and tie on
bouquet across the chest,
eyes shut.
shoes shined
plane ticket in his pocket
beaming.
*note: this poem was inspired by a student suicide on my university campus two years ago. the idea of dying with so much before oneself would not get out of my mind.
Feb 14, 2011
Feb 14, 2011 at 11:30 PM UTC
Zwar war es niemand ganz wie sie:
Ihre Augen waren hypnotisch,
und ihre Haare waren als einer schwarze Wasserfall,
der etwas für ein Feuer in mir abgekühlt hat,
während ein anderes Feuer entzündete.
An ihr zu denken
ist die Seele anzuzünden,
doch hätte ich es wahrlich
kein anderen Weg.
Sie leuchtet die Träume an,
die immer um ihr kreisen.
Das würd' ich nicht ändern
wenn auch ich könnte.
Ihr Haut kann so nah sein,
doch auch so sehr weit.
Egal wie erreichbar es ist,
lechze ich noch danach.
Sep 21, 2014
Sep 21, 2014 at 12:26 PM UTC
imagine you are sick
cold
alone
sitting in a coolish train
lonesome
thinking of your soulmate
somewhere
train departs
scenery flahing by
thoughts flashing by
too numb to cry
ice-cold nausea
smile on the lips
eyes closed
searching for rest
music on
your song playing
promising solace
pulls and drags on my inside
intense
consuming
i'm holding on tight
too numb to cry
searching for rest
smile on the lips
don't want a song
but a warm embrace
too far away
too far
away
and distant
scenery passing by
thoughts passing by
inside passing by
too fast
too agitated
not tangible
elusive
too numb to cry
ice-cold nausea
smile on the lips
far
away
(original: )
stell dir vor du bist krank
kalt
alleine
sitzt in einem unterkühlten zug
einsam
denkst an dein seelengeschwisterkind
irgendwo
zug fährt los
vorbeisausende landschaften
vorbeisausende gedanken
zu taub zum weinen
eiskalte übelkeit
lächeln auf den lippen
augen geschlossen
ruhe suchend
musik an
lied von dir
trost verheißend
zieht und zerrt in mir
heftig
verzehrend
klammere mich fest
zu taub zum weinen
ruhe suchend
lächeln auf den lippen
will kein lied
sondern eine warme umarmung
zu weit weg
zu weit
weg
und fern
vorbeisausende landschaften
vorbeisausende gedanken
vorbeisausendes inneres
zu schnell
zu bewegt
nicht greifbar
flüchtig
zu taub zum weinen
eiskalte übelkeit
lächeln auf den lippen
weit
weg
Jan 24, 2018
Jan 24, 2018 at 8:01 AM UTC
Ich blicke auf die Dächer der Stadt
In deine strahlenden, funkelnden Augen gleich neben mir
Außer Dir und Mir ist niemand hier
Nur die untergehende Sonne, die aufgeregten kreisenden Vögel, und zwei fremde Menschen
Wir
Ich verliere mich in deinen Blicken
wie auf einer kunterbunten Farbpalette
Du grinst und alles leuchtet plötzlich in strahlenden, bunten Farben auf
wir lachen gemeinsam
und wenden unsere Blicke in den Himmel hinauf
Stundenlang könntest du mir alles erdenkliche erzählen und anvertrauen
mal über das Reisen
mal über das Leben
oder übers Sandburgen bauen
Ich wünschte meine Teetasse bliebe für immer voll
der Himmel zu jeder Zeit im Farbton rot-orange
-so unglaublich toll-
die Vögel immer aufgewühlt über unseren Köpfen, hoch am Himmelszelt
Wir beide in diesem schönen Moment
In unserer eigenen,
kleinen,
wirklichen Welt
Mar 20, 2023
Mar 20, 2023 at 2:57 PM UTC
Als die abgekühlten, verschwendeten Träume des Unterbewusstseins
langsam ihre Farbe verlieren,
werden seine verwaisten Hände übertastig,
greifen blind nach dem Fleisch,
neben dem seinen,
das weltverloren aus der verweiblichten Realität atmet.
Im Niemandsland halbwacher Gedanken,
erscheint jene Schaufensterpuppe,
die ihn an einem ganz gewöhnlichen Wochentag,
mit ihrem leeren Blick fixiert.
Plastische Existenz im gedankenlosen Körper,
zum Schweigen gebracht,
damit sie ihr Selbst nicht verleugnen muss,
wenn ihr der rechte Arm auf links gedreht wird.
Im Vorbeistehn schenkt sie ihm ein unbewohntes
Lächeln.
Oder ist es doch sein eigenes,
das sich im Fenster spiegelt?
An den Venusgürtel der Blauen Stunde gekrallt,
hält er die Augen fest geschlossen
Unsichtbar für das Lichte,
nicht sehen,
nicht gesehen werden,
ein Sich-den-Sinnen-verweigern,
im unbemerkten Raum innerhalb der Zeit
Wie der Blaue Blumendichter,
so weiß auch er,
um die Notwendigkeit der Verschiebung,
wenn die ätherische Illusion berührt,
wenn das Subjekt zum Objekt geworden,
in die Nichtwirklichkeit zurückgeschoben werden muss,
damit das lyrische Heimweh aus der
Überlebensverhinderung befreit wird
Wäre sie immer noch das,
was er am meisten bewundert,
wenn er jetzt,
jetzt,
in diesem blutleeren Augenblick,
sein linkes Oberlid öffnete,
nur einen kleinen Spalt breit
?
Wäre sie nur eine der liebreizenden
Schmetterlingspflanzen,
deren sinnliche Blüten begierig mit seinem Unterleib
tanzen,
und die Töne aus seinen Lenden presst,
bis die Musik verstummt
??
Würde er in seinen Weißhaarzeiten auf einer Bank
sitzen,
unten am See,
eine verschlissene, offene Aktentasche auf dem Schoß,
den Kopf tief vergraben im ranzigen Leder
und mit zittrigen Händen
nach einer fragmentierten Erinnerungsspur suchend,
die längst in die Bedeutungslosigkeit geflohen war
???
Er wagt einen halboffenen Blick,
hinüber zur lichtblauen Sehnsucht,
dem gestern noch so gefräßigen Verlangen,
das sich nun,
in gnadenloser Sattheit,
in seiner Fleisches-Unlust ausbreitet.
Ausgelangweilt kratzen seine gierigen Finger an der fiktiven Verkleidung,
bis ihr schamhaftes Blut in seine eigene Selbsttäuschung tropft
und ihre Brüste aus den blaubepuderten Versprechungen bersten,
die er nicht ihr, sondern sich selbst gab.
Im Schein des Morgensterns
glänzt bereits der melancholische Trauertau,
als sich beider Seufzer ein letztes Mal berühren.
Hastig wickelt er prosaische Bandagen
um ihre offenen Wunden
und schiebt das Gestern in (s)eine neue Zukunft.
Nov 21, 2020
Nov 21, 2020 at 11:15 AM UTC
Everything is lying in me
Decays between twilight and being dead
All that can not be true
But it damages my head
With plausibility and anger
I don't let myself loose
Being free is insanity
Here, on this earth,
I lie alone at the moment and forever
Strengthen myself
To come clear
with myself
My consciousness lies
On a pillow nearby in the shadow
Without passion I shiver
and freeze
Past
Past
PAST
blows the wind in my eyes
and I look past
Well, a tear whispers
or do I only ask myself why not?
The most miserable contentment
Everything hangs near and is missed by me
Equally
Obfuscated
[Verwischt--
Alles lügnet in mir
verfällt zwischen Zwielicht und Totsein
Das alles kann nicht wahr sein
Aber schädet mein Kopf
Mit Plausibilität und Ärger
ich lass mich selber nicht los
Freisein ist Wahnsinn
Hier, auf dieser Erde,
Liege ich plötzlich allein und für immer
Bekräftige mich
Um klar zu kommen
Mit mir
Selbst
Liegt mir das Bewusstsein
Am Kissen nebenbei im Schatten
Ohne Wollust zittere ich
Und friere
Vorbei
Vorbei
VORBEI
blässt der Wind in meinen Augen
Und schau' ich vorbei
Na, flüstert eine Träne
Oder frage ich mir nur wieso sonst?
Erbärmlichsten Behagen
Alles hängt nah und fehlt mir
gleicherweise
Verwischt]
Jun 25, 2019
Jun 25, 2019 at 1:35 AM UTC