"finden" poems
Sie fragten, weshalb ich schreibe.
Ich habe lange mit meinen Gedanken herumgespielt,
aber meine Mutter hat mich all die Jahre liebevoll gelehrt,
dass man nicht mit sinnlosen Gedanken spielen darf.
Ich habe nachgedacht, bin durch Straßen gerannt,
bin auf Füßen von anderen herumgetrampelt, und
weitergerannt, umgedreht, und ehrlich entschuldigt.
Habe an meinem Stift gekauft – vermummt von Wor-
ten und habe Bruchteile von Radiergummifussel ver-
streut. Habe überall gesucht, in den Strömen des Re-
gens, in den alten Adern der Blätter am Straßenrand,
nicht mal im Bröckeln der Asphaltrillen habe ich ent-
denkt.
Es hatte mich Nächte gekostet, einen Punkt für das
Fragezeichen zu finden;
aber, oh Gott, ich habe den Punkt gefunden, denn
der Punkt liegt in meinem Herzen, ich trage Worte
in meinem Herzen – lauter als mein und dein Herz-
schlag zusammen;
und nun hat mein Herz Ringe unter den Augen.
Aug 6, 2014
Aug 6, 2014 at 3:51 AM UTC
Das brennende Herz
Ich liebe dich.
Ich blute dich.
Ich beobachten Ihren jeden Atemzug.
können wir immer weglaufen, bis nichts mehr übrig.
Lassen Sie uns gehen weg für immer, können wir in der Samt Mond tanzen.
Ich werde dich halten.
Ich werde dich küssen
Bis meine zitternden Lippen blau.
können Sie Ihr Zuhause in dem Feuer meines Herzens finden
oder Sie können mich mit dieser sengenden lange stare brennen
Ich brauche dich.
Ich werde Verzweiflung.
Ich werde Sie Schlaganfall.
Auf der Wange so weich und langsam.
Aber ich will nicht das Gefühl, die Liebe, die Sie tun,
Ich werde mit kaltem gefüllt werden.
Ich werde bis zum Tod zu springen.
Ich halte den Atem an.
Wenn das alles was man braucht um dir zu gefallen.
Also sag mir, Liebling, was Sie wollen, was muss ich tun?
Sie sehen unsere Liebe ist ein brennendes Herz.
Ich brauche es.
Ich hasse es.
Schmerz, aber notwendig von Anfang an.
Nov 4, 2013
Nov 4, 2013 at 10:14 PM UTC
Ich will, dass ihr denkt,
dass ihr nicht umlenkt.
Ich will, dass ihr lernt,
es ist nicht so entfernt.
Ich will, dass ihr lebt,
den Moment zugeklebt.
Ich will, dass ihr liebt,
dein Schatz ausgesiebt.
Ich hoffe, dass ihr versteht,
dass niemand kann du sein außer du.
Dass niemand kann dein Weg wissen,
nur du kannst darauf reisen.
Es ist deine Aufgabe
deinem Weg zu finden.
Wenn du deinem Weg je gefunden hast,
solltest du es immer mehr folgen.
May 26, 2013
May 26, 2013 at 3:47 AM UTC
Wir finden und verlieren uns im Moment,
Im letzten Atemzug den wir uns gemeinsam teilen
Um uns herum fängt es an zu regnen,
Es scheint, als ob die Welt wüsste wie
es in unserem Inneren aussieht.
Der kurze Augenblick zwischen Sonne und Regen,
Der kurze Moment zwischen Freude und Traurigkeit.
Es kommt und geht, das Glück zwischen zwei Menschen
Was für ein trauriger Moment, du sagtest mir wir sollen uns nichtmehr sehen
Dein letztes Bild verblasst im Tageslicht,
Zeit heilt was sie kann, doch nichts ist für immer
Und man sagt , es wird schon wieder,
Doch nichts wird wie es einst war
Die Einsamkeit von gestern nimmt mich wieder in den Arm,
Fühlt sich an wie jeder Tag,
In Gedanken bei dir, irgendwo anders
An einem Ort wo es egal ist, verloren zu sein
Es wird immer vergehen, und nie so bleiben
kommt mir vor wie damals,
Damals auf dem Balkon also du die Sterne gezählt hast
Oct 21, 2018
Oct 21, 2018 at 10:39 AM UTC
The Ninth Battalion (Australia)
By Sun-filled day and frosty night,
O’er rugged hills and desert sand,
We learned to work as teams, to fight
In jungles of another land.
From every city, State and town,
All the lovely countryside,
Impelled by grim war’s cold, bleak frown,
Gathered we at fair Woodside.
And some of us were volunteers,
But mostly we young conscripts were,
With youthful hopes, ambitions, fears;
Young men’s dreams of love were there.
And lusts, for we weren’t choir boys,
Nor simpering wowser, nor old maid.
We searched for brawling, drinking joys
And chased the girls of Adelaide.
Oh Adelaide, what wondrous pubs,
The Rundle, Gresham (Mind you Roy?),
The Western, Finden, all were hubs
Of social, sinful, youthful joy.
But scarce the city trips sublime.
Beneath the awesome stars our home.
And Sun-bronzed we became with time,
Leigh Creek, Cultana, ours to roam.
At Murray Bridge we fired our weapons, honed our drills;
Formed Section and Platoon at Humbug Scrub, and that was fun.
We dug-dug-dug to prove to them that be our skills,
And by night stood freezing piquet on the gun.
Canungra’s forest, where chilled to bone
We learned to ambush and by sudden flare to ****
The Flinders Range, those hills of stone.
Shoalwater Bay did prove our skill.
And at the last and having passed our nation’s test,
(for some a final accolade)
And to that question answered yes,
We made farewell to Adelaide.
At Murray Bridge we fired our weapons, honed our drills;
Formed Section and Platoon at Humbug Scrub, and that was fun.
We dug-dug-dug to prove to them that be our skills,
And by night stood freezing piquet on the gun.
Mar 19, 2019
Mar 19, 2019 at 2:51 AM UTC
Ich möchte dir ein Gedicht schreiben
Weil du bist der Liebe verdient
Jetzt verstehe ich, dass ich meine Zeit mit falschen verbracht habe
Und zu spät gekommen bin, um dich zu finden
Ich möchte dir ein Gedicht schreiben
Weil du der Grund bist, warum ich mich hinlege
Und stundenlang Musik höre, und träume davon
Tanz mit dir im Dunkeln
Singe mit meinem gebrochenen Deutsch
Schau dir zu, während du mir Gitarre spielst
Ich möchte dir ein Gedicht schreiben
Weil das Gefühl in mir sagt, dass es richtig ist
Und du bist es wert
Mar 14, 2020
Mar 14, 2020 at 5:28 PM UTC
Ich will trinken,
doch hab' ich kein'n Durst.
Ich will essen,
doch hab' ich kein'n Hunger.
Ich will atmen,
doch ich will nicht ausatmen.
Ich will sehen,
doch ich will nicht gucken.
Ich will verstehen,
doch ich will nicht denken.
Ich will lernen,
doch hab' ich keine Neugier.
Ich will mich finden,
doch weiss ich nur draußen zu suchen.
Also ist es
dass Eine, wer drin sucht,
findet Antworten;
findet sich selbst.
Oct 18, 2014
Oct 18, 2014 at 1:01 AM UTC
Ich renne. Lautlos. Meine Füße berühren abwechselnd den Kies, ein paar Steinchen nehme ich kurz auf meinem Weg mit, danach bleiben sie einsam neben Anderen liegen.
In meinen Ohren ertönt der nicht endende Bass meiner Gedanken.
müde. müde. müde.
Es ist das Wissen um das Ankommen, das mich weiter antreibt. Ankommen, da wo der Wald den Himmel trifft. Ankommen, da wo der Regen unter mir immer noch fällt. Da, wo ich Ruhe finden werde.
Links und rechts wiegen sich die Bäume zu meinem Rhythmus im Wind. Alles pfeift mir zu. Das Rauschen des Flusses ist mein Applaus. Er gilt mir, und nur mir. Weil ich es bald geschafft habe.
Da wo das Brummen lauter wird, wird das Rauschen leiser. Die Menschheit ist wieder spürbar. Und ich laufe, laufe laut. Meine Arme strecken sich aus nach dem greifbaren Ziel.
Stillstand.
Einatmen, ausatmen, tief einatmen.
-
Meine Gedanken fallen vor mir. Und mit mir fällt das Leben.
Es kommt unten an und zerbirst in Millionen Scherben. Ich tue es ihm gleich.
Willkommen Unendlichkeit.
Jul 6, 2023
Jul 6, 2023 at 8:07 AM UTC
Wenn es dich trifft wie aus dem Nichts,
dieser Moment hart wie ein Schlag
"Oh Nein", zuerst das Opfer spricht,
will niemand doch des Schmerzes leiden.
Doch hat der Schock sein positives
zum Denken er anregen mag
der Reflektion sei wahr geholfen
Trotz Schmerz, es ist ein schöner Tag.
Der Mensch sich sehr oft ungewiss,
was soll er tun mit seiner Zeit
Entscheidungen, zu oft befragt
konfrontiert mit Einsamkeit
Das Paradox des Lebens ist
wer sind wir, was soll ich tun?
Doch fällt die Lösung auch so schwer
jeder steckt in eignen Schuh'n
Schau vorwärts, denn nur dort kannst finden
dein Glück wenn du noch suchend bist
Bleib dir stets treu was auch geschehe
des Rätsel's Schlüssel in dir ist
Jul 16, 2016
Jul 16, 2016 at 5:36 AM UTC
Dreimal klopft der Specht dann öffnen sich die Himmelspforten.
Dreimal um den Block gerannt, zweimal Gott getroffen.
Die Hände gestreckt, entgegen dem Sterbelicht.
Ich seh ein Licht, ich seh ein Licht.
Dreimal mit einem Engel geflogen,
einmal abgestürzt.
Ein Stopp auf Wolke Sieben.
So elegant, oh so elegant.
Dreimal bin ich hingefallen, zweimal wieder aufgerichtet.
Einmal fast ertrunken in der Selbstzerstörung.
Hinunter gezogen hat es mich, als hätt ich einen Anker am Fuße.
Dreimal schon hab ich geliebt.
Einmal nur mich selbst.
Zweimal nur die Welt.
Noch keinmal wurd ich selbsterfüllt.
Zweimal muss ich nochmals graben.
Einmal werd ichs doch dann finden.
Apr 26, 2017
Apr 26, 2017 at 2:59 PM UTC
Scherben in nem eispalast -
Konserviert und eingefasst..
Labyinth aus Licht und Schatten,
Alpträume die sich verstecken
Träume die sie versteckt halten
Den Blick zu den sternen,
Weil nur dort oben keine Schatten sind
An ins Sternbild des Drachen
Weil ich nur dort zuhause bin
Und nicht auf dieser Erde
Nein ich muss aus einer dieser anderen Welten,
Da oben bei den sternen sein -
Kann mich nicht von natur aus um diese sonne drehen,
Keine Ahnung von wo da oben ich herkam -
Oder wohin ich dabei war zu gehen,
Doch Weiß ich das es nicht hier unten war,
Sonst würde sich nicht alles hier unten
Völlig falschrum für mich drehn,
Selbst Tag und Nacht sind verkehrt ,
Zu kurz ,zu schnell und kalt -
Wie alles andere auch ,
Viel zu schnell am vergehen
Es sind nur lichtblitze zwischen all den Schatten zu sehn,
Die die Bilder ein brennen die in diesen Schatten entstehen,
Wie blitze fotos in einen Film -
Jedes davon ein Beweis,
Das ich blos gestrandet bin,
Hier wo Dämonen wie sonst engel aussehn,
Wo alles sich gegenseitig frisst,
Und allein Wahnsinn fähig macht,
das alles lang genug zu überstehen,
Um auch nur lang genug das licht,
des wegs weit genug nach oben zu sehn,
Um überhaupt heraus zu finden
Das sterne an nem Himmel existiern -
Hoch genug oben um sich zu verstecken
Vor allem was nicht fliegen kann oder
verzweifelt genug davon ist,
in realen Horrorfilmen zu stehen,
um auf der Flucht vor all den Szenen
einfach blind nach oben zu gehn,
wo eine wand ist ,
beginnt zu klettern,
um nur nicht mehr in blut und Asche zu stehen
Jun 10, 2019
Jun 10, 2019 at 5:22 AM UTC
Wut macht sich in mir breit,
bin gewappnet, mach mich für den Kampf bereit
hab alles getan um uns zu schützen,
hab gemerkt das alles würde nichts nützen
Versteht nicht mal was ich fühle,
was für Gedanken ich mir mach und wie sehr ich mich bemühe
Stattdessen sitz ich hier,
wünschte einfach Flo wär bei mir,
den ihr hättet kennenlernen sollen,
doch es gibt wichtigeres, ihr scheint das gar nicht richtig zu wollen
Hatte nach Mittwoch neue Hoffnung gefunden,
spielt keine Rolle, ihr seid frei und ungebunden
ich werde mich nicht weiter um Verständnis bemühen,
kein weiteres Gift versprühen,
werde mich einfach zurück ziehen und euch machen lassen,
versteh nicht wie ihr mich könnt hassen
hab doch alles für euch gegeben,
wollte noch so viel mit euch zusammen erleben
Weis nicht wie das weiter gehen soll,
spüre nur in mir steigt der Groll
vielleicht tut uns Abstand gut,
vielleicht geht dann auch die Wut
Kann nicht bleiben wie es ist,
denn bin dann nur noch mehr angepisst
tu alles damit es klappt,
aber egal was ich sag, ihr seid eingeschnappt
Hoffe wir werden mit der Zeit einen Weg finden,
die Zeit der Krise ohne weitere Schäden überwinden
Wollte morgen so viele Freuden mit euch teilen,
gemeinsam all unsere Wunden heilen
hab meine 100 Mauer endlich durchbrochen,
doch fühlt sich an als Brecht ihr mir jeden Knochen
hab meiner Familie von Flo erzählt,
wollte auch das ihr ihn auswählt
hatte mich tierisch auf morgen gefreut,
tief in mir gerade alles schreit und diese Entscheidung bereut
Ihr stellt eine Frage,
die ist für euch schon eine Aussage
hattet alles für euch schön geplant,
doch in mir drin bereits etwas mich warnt.....
Jan 26, 2018
Jan 26, 2018 at 6:17 PM UTC
Der Blitz kommt an, aber
wir können er nicht
sehen.
Die Schatten heißen, aber
wir können sie nicht
hören.
Das Alatheia leiden, aber
wir können es nicht
finden.
Dec 9, 2015
Dec 9, 2015 at 11:47 AM UTC
Kugeln sausen beflügelt durch den dunklen Lauf
und finden ihre Heimat im weichen Fleisch der Lichtgestalt.
Die Liebe sollte seine Beute sein.
Nun liegt ihr entseeltes Herz in einem kühlen Grab
Nov 17, 2020
Nov 17, 2020 at 8:56 AM UTC