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"selbst" poems
.the moral obligation, to be cognitively dissident; which has to align with Heiddeger's da-sein at some point... a piquant fervor for reality as: static, yet at the same time moving in the realm of the Titans / orbs - time, is a concept that has to match up to the orbs... otherwise all this space... whatever the wind, the clouds... is just static... inanimate... time could only be derived from animate objects, which became subjects which became momentum... the rest, the rest is just space, and its excesses of the vacuous night... space became a probing mechanism, an investigative vector, posit, charge. now you call me a germanophile... like a Caligula or some odd **** kennts ihr selbst:     know your self... which is a reflective form of the reflexive Anglo counterpart: yourself. so i noticed... whenever i become, really, and i mean really reactionary (not angry) i tend to drift into writing in my native tongue... funny... mother tongue, fatherland...    but it's the opposite in Moscow... motherland...    and the epitome of the Cyrillic?                 well... there was a St. Cyrill...             but father-tongue just sounds so ****** stupid in English... maybe in German?    vaterzunge...               well... sure as **** that sounds better than mutterzunge... but hey, preferences preference preferences, not everyone says: om, om, ooh, chocolate,        when taking a bite of a ****
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Oct 19, 2018
Oct 19, 2018 at 10:50 AM UTC
kennt ihr selbst
Alles, was bleibt, ist ein Riss, genau in der Mitte des Seins. Lass mich nicht die sein, die an allen Standpunkten teilhaben muss, nicht die, die mit Stift und Worten Angst zu bekämpfen vermag, nicht die, die sich im- mer brav rechts auf den Weg hält, die, deren Blick immer Fremdens Füße begutachten, nicht die, die sich ohne eine Tasse Koffein wachhalten versucht, die, die überhaupt nur zu den traurigen Songs tanzt, die, deren Herz sich nur schwer erwärmen lässt, die, mit den melancholischen Augen den Raum er- misst Someone taught me to be me - Es sind die Kämpfe mit meinem Selbst, die sich in meine Haut gebrannt haben, die Angst vor höheren Mächten, die meine Augenringe abzeichnen, es ist das große Vielleicht von dir, dass mich zittern lässt.
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Jul 30, 2014
Jul 30, 2014 at 5:56 AM UTC
I; the shortest word with the longest story
[Please scroll down for an English translation.] Keine Hoffnung toter Träume: Ich dreh mich nicht mehr um mich selbst. Ich lebe zwischen Streichhölzern Und glaubte, mir gehört die Welt Warum soll ich die Wunden lecken, Die Zeichen meines Lebens sind? Ich denke oft an stille Post – Vielleicht hörst Du mir doch mal zu. Und abends geht die Sonne auf, Weil ich es will in meinem Traum. Antworten sind Gift für Seelen, Weil die Fragen sie erdrücken. Denkst Du oft an mich beim Schlafen? Ich weiß nicht, ob das wichtig ist. Ich bereue nur, Dich nie gefragt zu haben: Vermißt Du eigentlich Spanien? _____________________________________ ENGLISH TRANSLATION: No hope of dead dreams: I do not revolve about myself any longer. I live among matches And presumed the world belonged to me. Why should I lick the wounds That are marks of my life? I often think of Chinese whispers – Perhaps you will listen to me once. And in the evening, the sun rises Because I want it so in my dream. Answers are venomous to souls, Since questions stifle them. Do you think of me often in your sleep? I do not know whether it matters. I only regret never to have asked you: Do you ever miss Spain?
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Apr 11, 2016
Apr 11, 2016 at 7:02 AM UTC
Spanien (Spain)
was ist es nur, dass es tut dass ich nicht mehr bin ich selbst unter tausend, selbst bei dir Sonnenstrahlen fallen gut lassen glitzern lassen fallen setzen sie in Ironie lassen los und trocknen leise was ich nannte Melancholie was ist es nur, dass es tut dass ich weine, nicht mehr rede selbst bei dir, du der meine du sagst es ist vier Uhr vier lassen sagen ohne Worte was ich nicht zu fühlen vermag halten fest verlieren sich verlieren mich verlier ich dich sie flüstern leise du bist so stolz
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Jul 28, 2010
Jul 28, 2010 at 1:22 PM UTC
Kleopatras Tränen I
Schade. Echt schade. Schade um dich für dich auf dich. Schaden bei dir von dir in dir. Du bist schade für mich. Wie schade. Echt zu schade. Jeder wer dich liebt wird geschadet sein; ist heute froh wird morgen leiden. So ist es gewesen, also wird es immer sein. Ich hab es miterleben, hatte ihr zugehören, war glücklich genug zu ihr zugehören, und hab seit damit aufgehört; und hab seit selbst davon angehört- Stell dir das vor! Zu schade. Echt schade. Stell dir das vor! Du hast uns als Spielzeuge angesehen. Du hast uns als verzichtbar angesehen. Stell dir das vor! War selbst glücklich genug dazu zugehören. Jeder, wer dich liebt wird geschadet sein wird im Arsch gebissen wird vergiftet sein Jeder, wer dich liebt, wird Mitleid kriegen, doch nicht von dir doch ja dienetwegen. Tanz. Tanz zu der Musik. Tanz zu der Musik deiner Exen. Tanz zu der Musik du anregtest. Leider, sie sind nicht Liebelieder. Nein, sie sind nicht Liebelieder. Leid, sie sind doch Leidlieder. Wegen Seelenqual geschrieben. So ist es gewesen, so wird es immer sein. Stell dir das vor!
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Sep 15, 2013
Sep 15, 2013 at 10:09 PM UTC
Schade
Ich will trinken, doch hab' ich kein'n Durst. Ich will essen, doch hab' ich kein'n Hunger. Ich will atmen, doch ich will nicht ausatmen. Ich will sehen, doch ich will nicht gucken. Ich will verstehen, doch ich will nicht denken. Ich will lernen, doch hab' ich keine Neugier. Ich will mich finden, doch weiss ich nur draußen zu suchen. Also ist es dass Eine, wer drin sucht, findet Antworten; findet sich selbst.
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Oct 18, 2014
Oct 18, 2014 at 1:01 AM UTC
Ich will mich finden
ich jage meinen gedanken hinterher, und erkenne mich selbst manchmal nicht mehr. es scheint so, als würde sich alles um mich drehen, irgendwie ist es so als würde ich die welt nicht mehr verstehen. was ich mache scheint falsch zu sein, innerlich fange ich langsam an zu schreien. weiß nicht was ich tue und liege im zimmer, ich fühle mich so als wäre das ein gewitter. alles scheint so als würde es nicht vergehen, ich bin in meinem kopf angelangt und merke ich bleibe stehen. alles um mich verändert sich, und alle anderen lassen mich plötzlich im stich.
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Nov 24, 2018
Nov 24, 2018 at 7:25 PM UTC
gedanken
Die Nerven liegen blank, irgendwo draußen auf der Straße, ein Penner auf der Bank Schau mich traurig um, alle gehen einfach weiter sind egoistisch und schauen nur auf ihre Karriereleiter... Irgendwo anders ein Schüler in der Klasse er unterscheidet sich in mehr als nur Aussehen und Rasse Oberflächlichkeit im Vordergrund, viele Narben, im herzen der wunde Punkt Egal ob Ignoranz, Brutalität oder Worte das Messer trotzdem das Herz durchbohrte.... Referate, Arbeiten und Praktika stehen an Angst und Stress gehen mit dir da dran weißt selbst nicht mehr wo vorne und hinten ist tust was du kannst, verlierst wer du bist Wo anders ein Träumer wohnt bei seiner Großmutter, sie hat Krebs und reuma hofft sie lebt noch lange er gibt ihr zum Abschied immer einen Kuss auf die Wange eines Tages wird sie gehen dann wirst du alleine da stehen doch hab keine Angst vor dem Tag es gibt da draußen jemand der dich mag Hinterm Fenster ein alter Mann fragt sich:"was fang ich nur mit dieser Rente an?" seine Frau bereits krank, all seine Hoffnung liegt jetzt bei der Bank die jedoch dankend ablehnt und ihm nur den Rücken zudreht Medikament zu teuer, keine Versicherung gegeben, er will doch nur gemeinsam mit seiner Frau leben. Die Möglichkeit zu klauen, um das Leben zu retten könnte enden im Gefängnis mit Wetten.... Zwischen richtig und falsch entscheiden lieber daheim sitzen oder reisen ? Gedanken, Hintergründe und Gefühle verstehen ist bereit dafür Fehler zu begehen denn irgendwo zwischen Angst, Stress und Wut findest du Leute, die Liebe zeigen und das tut gut Sei stark und du selbst es ist egal das du nicht jedem gefällst
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Dec 26, 2017
Dec 26, 2017 at 5:31 AM UTC
Geschichten vom Leben gezeichnet
Die Nerven liegen blank, irgendwo draußen auf der Straße, ein Penner auf der Bank Schau mich traurig um, alle gehen einfach weiter sind egoistisch und schauen nur auf ihre Karriereleiter... Irgendwo anders ein Schüler in der Klasse er unterscheidet sich in mehr als nur Aussehen und Rasse Oberflächlichkeit im Vordergrund, viele Narben, im herzen der wunde Punkt Egal ob Ignoranz, Brutalität oder Worte das Messer trotzdem das Herz durchbohrte.... Referate, Arbeiten und Praktika stehen an Angst und Stress gehen mit dir da dran weißt selbst nicht mehr wo vorne und hinten ist tust was du kannst, verlierst wer du bist Wo anders ein Träumer wohnt bei seiner Großmutter, sie hat Krebs und reuma hofft sie lebt noch lange er gibt ihr zum Abschied immer einen Kuss auf die Wange eines Tages wird sie gehen dann wirst du alleine da stehen doch hab keine Angst vor dem Tag es gibt da draußen jemand der dich mag Hinterm Fenster ein alter Mann fragt sich:"was fang ich nur mit dieser Rente an?" seine Frau bereits krank, all seine Hoffnung liegt jetzt bei der Bank die jedoch dankend ablehnt und ihm nur den Rücken zudreht Medikament zu teuer, keine Versicherung gegeben, er will doch nur gemeinsam mit seiner Frau leben. Die Möglichkeit zu klauen, um das Leben zu retten könnte enden im Gefängnis mit Wetten.... Zwischen richtig und falsch entscheiden lieber daheim sitzen oder reisen ? Gedanken, Hintergründe und Gefühle verstehen ist bereit dafür Fehler zu begehen denn irgendwo zwischen Angst, Stress und Wut findest du Leute, die Liebe zeigen und das tut gut Sei stark und du selbst es ist egal das du nicht jedem gefällst
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*Es ist in der Selbstbeschränkung, die ein Meister zunächst selbst zeigt.* - Goethe We are, by definition, our limitations, especially those we choose. They trace the borders of our being, create our distinctive, singular humanity. Lines we cross at great peril.
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Aug 21, 2016
Aug 21, 2016 at 10:02 AM UTC
The Lines We Draw
Still lächelnd schau ich dich an doch du bist nur der kleine fang Dachtest du hättest noch Macht doch stattdessen bin ich die die lacht Warte es nur ab bis ich dich seh dann liegst du mal mit gebrochenerer Nase im Schnee Mir wurde immer gesagt negative Gefühle wären schlecht doch sie zu denken ist nur mehr als recht Denn wohin soll die ganze Wut ? Unmöglich glücklich zu sein wenn man immer nur nichts tut! Früher war ich klein wollte doch nie mehr als glücklich sein Hab heute mein Ziel erreicht und du bist es der schleicht Denn die Rollen haben sich gewechselt nun suchst du das Schild mit Exit Hab keine Angst mehr vor dem der du bist denn bin stärker und weis das wenn du die scheiße frisst Lasst ruhig die Wut zu und die Gedanken frei dann ist es meist noch schöner als am 1. Mai Denn Gedanken sind keinen Taten und wenn du sie zulässt brauchst du nicht mehr zu raten sondern nur noch zu warten Es zeigt sich nämlich von allein das auch du bewahren kannst den schönen Schein Nur zu Gunsten von dir selbst so das du nicht mehr fällst Eure Angst wird zu Wut einen Schritt den man nicht einfach so tut Zeigt jedoch das du weiter bist als zuvor öffnest die Welt zu einem neuen Tor Lache jetzt nur noch über dich bist du diejenige die zusammenbricht doch Mitleid bekommst du nicht Ist mehr als verdient was die passiert vielleicht mal diejenige die sich geniert mal wissen was es heist Schmerzen zu fühlen ein Versuch im gewissen zu wühlen....
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Dec 12, 2017
Dec 12, 2017 at 12:41 PM UTC
Role reversal
Als die abgekühlten, verschwendeten Träume des Unterbewusstseins langsam ihre Farbe verlieren, werden seine verwaisten Hände übertastig, greifen blind nach dem Fleisch, neben dem seinen, das weltverloren aus der verweiblichten Realität atmet. Im Niemandsland halbwacher Gedanken, erscheint jene Schaufensterpuppe, die ihn an einem ganz gewöhnlichen Wochentag, mit ihrem leeren Blick fixiert. Plastische Existenz im gedankenlosen Körper, zum Schweigen gebracht, damit sie ihr Selbst nicht verleugnen muss, wenn ihr der rechte Arm auf links gedreht wird. Im Vorbeistehn schenkt sie ihm ein unbewohntes Lächeln. Oder ist es doch sein eigenes, das sich im Fenster spiegelt? An den Venusgürtel der Blauen Stunde gekrallt, hält er die Augen fest geschlossen Unsichtbar für das Lichte, nicht sehen, nicht gesehen werden, ein Sich-den-Sinnen-verweigern, im unbemerkten Raum innerhalb der Zeit Wie der Blaue Blumendichter, so weiß auch er, um die Notwendigkeit der Verschiebung, wenn die ätherische Illusion berührt, wenn das Subjekt zum Objekt geworden, in die Nichtwirklichkeit zurückgeschoben werden muss, damit das lyrische Heimweh aus der Überlebensverhinderung befreit wird Wäre sie immer noch das, was er am meisten bewundert, wenn er jetzt, jetzt, in diesem blutleeren Augenblick, sein linkes Oberlid öffnete, nur einen kleinen Spalt breit ? Wäre sie nur eine der liebreizenden Schmetterlingspflanzen, deren sinnliche Blüten begierig mit seinem Unterleib tanzen, und die Töne aus seinen Lenden presst, bis die Musik verstummt ?? Würde er in seinen Weißhaarzeiten auf einer Bank sitzen, unten am See, eine verschlissene, offene Aktentasche auf dem Schoß, den Kopf tief vergraben im ranzigen Leder und mit zittrigen Händen nach einer fragmentierten Erinnerungsspur suchend, die längst in die Bedeutungslosigkeit geflohen war ??? Er wagt einen halboffenen Blick, hinüber zur lichtblauen Sehnsucht, dem gestern noch so gefräßigen Verlangen, das sich nun, in gnadenloser Sattheit, in seiner Fleisches-Unlust ausbreitet. Ausgelangweilt kratzen seine gierigen Finger an der fiktiven Verkleidung, bis ihr schamhaftes Blut in seine eigene Selbsttäuschung tropft und ihre Brüste aus den blaubepuderten Versprechungen bersten, die er nicht ihr, sondern sich selbst gab. Im Schein des Morgensterns glänzt bereits der melancholische Trauertau, als sich beider Seufzer ein letztes Mal berühren. Hastig wickelt er prosaische Bandagen um ihre offenen Wunden und schiebt das Gestern in (s)eine neue Zukunft.
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Nov 21, 2020
Nov 21, 2020 at 11:15 AM UTC
Die Blaue Blume oder Im Jenseits von heute tanzt die Zukunft aus dem Gestern
Als die abgekühlten, verschwendeten Träume des Unterbewusstseins langsam ihre Farbe verlieren, werden seine verwaisten Hände übertastig, greifen blind nach dem Fleisch, neben dem seinen, das weltverloren aus der verweiblichten Realität atmet. Im Niemandsland halbwacher Gedanken, erscheint jene Schaufensterpuppe, die ihn an einem ganz gewöhnlichen Wochentag, mit ihrem leeren Blick fixiert. Plastische Existenz im gedankenlosen Körper, zum Schweigen gebracht, damit sie ihr Selbst nicht verleugnen muss, wenn ihr der rechte Arm auf links gedreht wird. Im Vorbeistehn schenkt sie ihm ein unbewohntes Lächeln. Oder ist es doch sein eigenes, das sich im Fenster spiegelt? An den Venusgürtel der Blauen Stunde gekrallt, hält er die Augen fest geschlossen Unsichtbar für das Lichte, nicht sehen, nicht gesehen werden, ein Sich-den-Sinnen-verweigern, im unbemerkten Raum innerhalb der Zeit Wie der Blaue Blumendichter, so weiß auch er, um die Notwendigkeit der Verschiebung, wenn die ätherische Illusion berührt, wenn das Subjekt zum Objekt geworden, in die Nichtwirklichkeit zurückgeschoben werden muss, damit das lyrische Heimweh aus der Überlebensverhinderung befreit wird Wäre sie immer noch das, was er am meisten bewundert, wenn er jetzt, jetzt, in diesem blutleeren Augenblick, sein linkes Oberlid öffnete, nur einen kleinen Spalt breit ? Wäre sie nur eine der liebreizenden Schmetterlingspflanzen, deren sinnliche Blüten begierig mit seinem Unterleib tanzen, und die Töne aus seinen Lenden presst, bis die Musik verstummt ?? Würde er in seinen Weißhaarzeiten auf einer Bank sitzen, unten am See, eine verschlissene, offene Aktentasche auf dem Schoß, den Kopf tief vergraben im ranzigen Leder und mit zittrigen Händen nach einer fragmentierten Erinnerungsspur suchend, die längst in die Bedeutungslosigkeit geflohen war ??? Er wagt einen halboffenen Blick, hinüber zur lichtblauen Sehnsucht, dem gestern noch so gefräßigen Verlangen, das sich nun, in gnadenloser Sattheit, in seiner Fleisches-Unlust ausbreitet. Ausgelangweilt kratzen seine gierigen Finger an der fiktiven Verkleidung, bis ihr schamhaftes Blut in seine eigene Selbsttäuschung tropft und ihre Brüste aus den blaubepuderten Versprechungen bersten, die er nicht ihr, sondern sich selbst gab. Im Schein des Morgensterns glänzt bereits der melancholische Trauertau, als sich beider Seufzer ein letztes Mal berühren. Hastig wickelt er prosaische Bandagen um ihre offenen Wunden und schiebt das Gestern in (s)eine neue Zukunft.
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Über mein verlorenes Selbst. Der tiefe Schmerz, das dieses 'Ich' für immer in der Vergangenheit gefangen ist. Denn die Zeit ist heimlich vergangen und hat den Schlüssel mit sich genommen. Aufnimmerwiedersehen. Sadness Over my lost self. The deep pain this 'Me' will forever be captivated in the past. As time has secretly passed and with it, it has taken the key. Farewell.
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Feb 9, 2021
Feb 9, 2021 at 7:24 AM UTC
Trauer
Everything is lying in me Decays between twilight and being dead All that can not be true But it damages my head With plausibility and anger I don't let myself loose Being free is insanity Here, on this earth, I lie alone at the moment and forever Strengthen myself To come clear with myself My consciousness lies On a pillow nearby in the shadow Without passion I shiver and freeze Past Past PAST blows the wind in my eyes and I look past Well, a tear whispers or do I only ask myself why not? The most miserable contentment Everything hangs near and is missed by me Equally Obfuscated [Verwischt-- Alles lügnet in mir verfällt zwischen Zwielicht und Totsein Das alles kann nicht wahr sein Aber schädet mein Kopf Mit Plausibilität und Ärger ich lass mich selber nicht los Freisein ist Wahnsinn Hier, auf dieser Erde, Liege ich plötzlich allein und für immer Bekräftige mich Um klar zu kommen Mit mir Selbst Liegt mir das Bewusstsein Am Kissen nebenbei im Schatten Ohne Wollust zittere ich Und friere Vorbei Vorbei VORBEI blässt der Wind in meinen Augen Und schau' ich vorbei Na, flüstert eine Träne Oder frage ich mir nur wieso sonst? Erbärmlichsten Behagen Alles hängt nah und fehlt mir gleicherweise Verwischt]
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Jun 25, 2019
Jun 25, 2019 at 1:35 AM UTC
Obfuscated
Dreimal klopft der Specht dann öffnen sich die Himmelspforten. Dreimal um den Block gerannt, zweimal Gott getroffen. Die Hände gestreckt, entgegen dem Sterbelicht. Ich seh ein Licht, ich seh ein Licht. Dreimal mit einem Engel geflogen, einmal abgestürzt. Ein Stopp auf Wolke Sieben. So elegant, oh so elegant. Dreimal bin ich hingefallen, zweimal wieder aufgerichtet. Einmal fast ertrunken in der Selbstzerstörung. Hinunter gezogen hat es mich, als hätt ich einen Anker am Fuße. Dreimal schon hab ich geliebt. Einmal nur mich selbst. Zweimal nur die Welt. Noch keinmal wurd ich selbsterfüllt. Zweimal muss ich nochmals graben. Einmal werd ichs doch dann finden.
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Apr 26, 2017
Apr 26, 2017 at 2:59 PM UTC
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Scherben in nem eispalast - Konserviert und eingefasst.. Labyinth aus Licht und Schatten, Alpträume die sich verstecken Träume die sie versteckt halten Den Blick zu den sternen, Weil nur dort oben keine Schatten sind An ins Sternbild des Drachen Weil ich nur dort zuhause bin Und nicht auf dieser Erde Nein ich muss aus einer dieser anderen Welten, Da oben bei den sternen sein - Kann mich nicht von natur aus um diese sonne drehen, Keine Ahnung von wo da oben ich herkam - Oder wohin ich dabei war zu gehen, Doch Weiß ich das es nicht hier unten war, Sonst würde sich nicht alles hier unten Völlig falschrum für mich drehn, Selbst Tag und Nacht sind verkehrt , Zu kurz ,zu schnell und kalt - Wie alles andere auch , Viel zu schnell am vergehen Es sind nur lichtblitze zwischen all den Schatten zu sehn, Die die Bilder ein brennen die in diesen Schatten entstehen, Wie blitze fotos in einen Film - Jedes davon ein Beweis, Das ich blos gestrandet bin, Hier wo Dämonen wie sonst engel aussehn, Wo alles sich gegenseitig frisst, Und allein Wahnsinn fähig macht, das alles lang genug zu überstehen, Um auch nur lang genug das licht, des wegs weit genug nach oben zu sehn, Um überhaupt heraus zu finden Das sterne an nem Himmel existiern - Hoch genug oben um sich zu verstecken Vor allem was nicht fliegen kann oder verzweifelt genug davon ist, in realen Horrorfilmen zu stehen, ‎um auf der Flucht vor all den Szenen ‎einfach blind nach oben zu gehn, ‎wo eine wand ist , beginnt zu klettern, ‎um nur nicht mehr in blut und Asche zu stehen
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Jun 10, 2019
Jun 10, 2019 at 5:22 AM UTC
Nie von hier gewesen..
Scherben in nem eispalast - Konserviert und eingefasst.. Labyinth aus Licht und Schatten, Alpträume die sich verstecken Träume die sie versteckt halten Den Blick zu den sternen, Weil nur dort oben keine Schatten sind An ins Sternbild des Drachen Weil ich nur dort zuhause bin Und nicht auf dieser Erde Nein ich muss aus einer dieser anderen Welten, Da oben bei den sternen sein - Kann mich nicht von natur aus um diese sonne drehen, Keine Ahnung von wo da oben ich herkam - Oder wohin ich dabei war zu gehen, Doch Weiß ich das es nicht hier unten war, Sonst würde sich nicht alles hier unten Völlig falschrum für mich drehn, Selbst Tag und Nacht sind verkehrt , Zu kurz ,zu schnell und kalt - Wie alles andere auch , Viel zu schnell am vergehen Es sind nur lichtblitze zwischen all den Schatten zu sehn, Die die Bilder ein brennen die in diesen Schatten entstehen, Wie blitze fotos in einen Film - Jedes davon ein Beweis, Das ich blos gestrandet bin, Hier wo Dämonen wie sonst engel aussehn, Wo alles sich gegenseitig frisst, Und allein Wahnsinn fähig macht, das alles lang genug zu überstehen, Um auch nur lang genug das licht, des wegs weit genug nach oben zu sehn, Um überhaupt heraus zu finden Das sterne an nem Himmel existiern - Hoch genug oben um sich zu verstecken Vor allem was nicht fliegen kann oder verzweifelt genug davon ist, in realen Horrorfilmen zu stehen, ‎um auf der Flucht vor all den Szenen ‎einfach blind nach oben zu gehn, ‎wo eine wand ist , beginnt zu klettern, ‎um nur nicht mehr in blut und Asche zu stehen
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youve once asked me to explain the world to you and when i look into your eyes the world is self explanatory du hast mich einmal gebeten dir die welt zu erklären und wenn ich in deine augen schaue erklärt sich die welt von selbst
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Mar 18, 2018
Mar 18, 2018 at 7:42 AM UTC
your eyes
Pseudogedichte Mag ich Immer wieder Schreib' ich Nehm mich selbst nicht ernst Versteck' ich meine Wahrheit Verstecke meinen Schmerz. Will Menschen zum Lachen bringen, Will Freude in sie auswringen, Die letzte, die ich habe Nur heute noch, Einer der letzten Tage. So scheint es. In mir weint es. Es schreit - Die Angst vorm Tod. Wie fühlten sich die Verurteilten? Diejenigen, die wussten, Bald werden sie tot? Hätten sie noch körperliche Schmerzen zu beklagen? Hatten sie noch Schwere auf dem Herzen? Ich frage mich das Wahrscheinlich umsonst.
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Dec 14, 2023
Dec 14, 2023 at 4:42 AM UTC
Pseudogedichte
Hoffnung ist der Glaube an Ein Ziel, dass man sich setzten kann 'ne Zukunft die man sich kreiert Gedanken in den man sich verliert ´Ne Kraft die deinen Willen stärkt Und auch wenn man es selbst nicht merkt Sorgt diese ganz besondre Kraft, dass man durch Hoffnung neues schafft Doch Hoffnung kann dich leicht verleiten, und zeigt dir nur die guten Seiten So wird das schlechte erst verdrängt Bis es dich plötzlich überschwemmt Du denkst du könntest was erreichen Deine Trauer weg begleichen Doch dieses Denken war Zuviel Letztendlich nur ‘n Gedankenspiel So kann dir Hoffnung Stärke geben Und lässt dich oft zu neuem streben Verbirgt im Leben all den Schutt Und macht sie sich damit selbst kaputt.
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May 26, 2019
May 26, 2019 at 10:37 AM UTC
Hoffnung (Hope)
Das Land verbreitet Hass Tiraden, Jetzt ist der Zeitpunkt, stellt euch auf die Barrikaden kämpft für euer Glück ihr bekommt es nicht einfach so zurück... Es ist klar das es nicht einfach wird! Habt keine Angst und zeigt euren Mut, tut nicht so als ob ihr nichts hört ansonsten sehen wir alle Blut wenn ihr jetzt nichts tut, schürt ihr nur weiter die Glut... Die Welt ist eins Donald Trump nicht nur deins! Ist Freiheit nichts wert ? Ist das der Grund warum jeder weiter fährt ? Wollen wir uns wirklich selbst zerstören? Es ist an der Zeit zuzuhören! Wie konnten wir es nur soweit kommen lassen ? Wir haben doch keinen Grund zum hassen... Nach all den Jahren nichts gelernt aus unseren Fehlern die Friedhöfe werden voll sein mit Gräbern... Macht und Gier, das ist es worum es geht eigentlich verwunderlich das sich die Welt noch dreht es gibt genug Grausamkeit auf dieser Erde, der Grund warum ich nicht aufgeben werde. Denkt nach was wir erreichen können wenn wir frei von Vorurteilen sind Freiheit zu spüren klingt unglaublich, wie das Wunder von Kind
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Dec 28, 2017
Dec 28, 2017 at 3:32 AM UTC
Playing president
אני יכול לזכור...I can remember I. in the ashes of Auschwitz February 2018 / Shevat 5778 there exists no kol hachavvyot, the Infinite One bring/ing all of reality into be-ing. there is no 'ehyeh 'asher 'ehyeh who formed Light, who created Darkness. II. the candles of the Vanished World are no longer sown in the seasons of breath. in 1920 Vilna, Yehu'dit bones were excavated for horses to be buried, all by the tongue of a priest covered in ambergris. in 2018 Cyberia alleys, the malefactor mime cries as Long Island parhelia flicker in the seasonal ice around his little girls. III. the cypress of the Kingdom of Night are amidst natz'ri house gardens, marking in the mouths of opus dei children the straws of Poland. long after midnight we seek solace in One-Eyed Paritus's Meditations obliques, where Sol Nazerman's zoharic midrashim of Shabtai Zisel are narrated by Claude Lanzmann. the quantum nonlocality of the corpse of ha'Kodesh Barukh hu is the Hollerith tracking number. IV. Nach uraltem, aengstlich beheutetem Klostergeheimnis lernen selbst Greise muehelos Kavier spielen. -- Max Ernst this is to the memories z"l of Rod Steiger 14 April 1925-9 July 2002 Roman Vischniac 19 August 1897-22 January 1990 Rose Leamel Ziebell (1933-2007) Dottie Sutton (1922-2015) ~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~ © 3 February 2018 / 18 Shevat 5778 ~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~ STEPHAN PICKERING / חפץ ח"ם בן אברהם Torah אלילה Yehu'di Apikores / Philologia Kabbalistica Speculativa Researcher לחיות זמן רב ולשגשג...לעולם לא עוד THE KABBALAH FRACTALS PROJECT לעולם לא אשכח
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Jun 30, 2018
Jun 30, 2018 at 12:40 AM UTC
אני יכול לזכור...I can remember
אני יכול לזכור...I can remember I. in the ashes of Auschwitz February 2018 / Shevat 5778 there exists no kol hachavvyot, the Infinite One bring/ing all of reality into be-ing. there is no 'ehyeh 'asher 'ehyeh who formed Light, who created Darkness. II. the candles of the Vanished World are no longer sown in the seasons of breath. in 1920 Vilna, Yehu'dit bones were excavated for horses to be buried, all by the tongue of a priest covered in ambergris. in 2018 Cyberia alleys, the malefactor mime cries as Long Island parhelia flicker in the seasonal ice around his little girls. III. the cypress of the Kingdom of Night are amidst natz'ri house gardens, marking in the mouths of opus dei children the straws of Poland. long after midnight we seek solace in One-Eyed Paritus's Meditations obliques, where Sol Nazerman's zoharic midrashim of Shabtai Zisel are narrated by Claude Lanzmann. the quantum nonlocality of the corpse of ha'Kodesh Barukh hu is the Hollerith tracking number. IV. Nach uraltem, aengstlich beheutetem Klostergeheimnis lernen selbst Greise muehelos Kavier spielen. -- Max Ernst this is to the memories z"l of Rod Steiger 14 April 1925-9 July 2002 Roman Vischniac 19 August 1897-22 January 1990 Rose Leamel Ziebell (1933-2007) Dottie Sutton (1922-2015) ~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~ © 3 February 2018 / 18 Shevat 5778 ~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~ STEPHAN PICKERING / חפץ ח"ם בן אברהם Torah אלילה Yehu'di Apikores / Philologia Kabbalistica Speculativa Researcher לחיות זמן רב ולשגשג...לעולם לא עוד THE KABBALAH FRACTALS PROJECT לעולם לא אשכח
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Wir schreiten vor Der Winter steht bevor Und keine Ahnung Ob der Sommer Und der Herbst Das war, was es sich wünschte, Unser Herz. Zwischen dem Blick Zurück und dem nach vorne, Entreißen wir uns immer wieder Dem Moment. In all den Wünschen, Träumen, Illusionen, uns zu verlieren ist unser Talent. Vertrauen zu entschlüsseln, Zu uns und zu den anderen, Verliert sich in den Tausenden Scherben des Misstrauens, Zweifel und Unsicherheit, Verfolgen uns wie ein Pfeil. Und eh wir uns versehen, Hat die Angst uns in den Krallen. Wir dürfen bluten. Oft ist's uns fast egal, Wir wollen nicht vor Schmerzen schreien, Hauptsache niemand weiß, Wie's um uns steht. Und niemand weiß, Wie es uns wirklich geht. Verhält ein Held sich so? So Selbstvernichtungs-froh? Wir opfern uns dem Überlebensmechanismus, Denn lieber rennen wir das ganze Leben, Als zu uns selbst zu stehen, Uns selbst zu sehen, Verdammt, wir sind nicht hier, Nur um zu überleben!
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Sep 26, 2024
Sep 26, 2024 at 4:51 AM UTC
Wann erwachen wir endlich?
Selbst der längste Weg beginnt mit dem ersten Schritt.
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Dec 12, 2014
Dec 12, 2014 at 3:44 PM UTC
every step
Gemeinsam stehen wir hier, hätte nie gedacht das du hier bleibst bei mir Freunde die einen nie verlassen, können sich nicht lange hassen egal wie verschieden wir auch sind, wir kennen uns gut wer was anderes sagt spinnt Hatten Höhen und Tiefen, waren nie gefangen wenn wir liefen, waren gemeinsam frei, waren eins und dennoch zwei Freunde zu sagen ist zu wenig, denn das hier ist Familie und hält ewig haben Fehler begangen und geweint, sie aber gerade gebogen bis die Sonne scheint sich gegenseitig unterstützt, denn wir wusste das alles andere nichts nützt Jahre sind bereits vergangen doch wir hatten nie Grund zum bangen denn wahre Freunde bleiben und gehen nicht, das ist etwas wo selbst die Gesellschaft nicht gegenspricht Hätte damals nie erwartet das du mal ein Teil von mir wirst, werde bei dir sein bist du alt bist und stirbst Tratschen wie die Alten omis über die alte Zeit, doch leben nicht in der Vergangenheit gemeinsam waren wir als Freunde eins, was mir war war dir und was dir war meins kannten uns teilweise besser als uns selbst, das ist der Grund warum es ewig hält ✌
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Dec 8, 2017
Dec 8, 2017 at 4:29 PM UTC
Friendship
An manchen Tagen ist die Luft zu schwer zum Atmen, wie Steine liegt sie in der Lunge und zieht und zerrt mich zu Boden. Besiegt muss ich warten. Harren bis der Angriff vorbei geht. Mich nicht rühren, nicht zeigen wie furchtbar es in mir aussieht. An manchen Tagen wollen die Tränen fließen, wegspülen, was in mir ist. Doch die kranke Stille lähmt sie. Hält sie fest an meinen Lidern, wo sie ungesehn vergehn. An manchen Tagen sterben ungesagte Worte. Bleiben tot an meinen Lippen. Ungehört muss ich sie schlucken. Und in meiner selbst vergraben. Wo ist das Ohr, das sie zu hörn vermag? An manchen Tag ringt mich Erschöpfung nieder. Zeit rinnt unerreichbar weit - und bleibt doch eine Ewigkeit. Wenn Müdigkeit mich bleiern macht, mir Regung nimmt, dann kommt die Nacht, die gierig mich verschlingt. Wie ein Zuschauer wander ich unbeteiligt durch mein Leben. An manchen Tagen verirre ich mich in meinen Gedanken. Hinter dunklen Ecken lauert Finsternis, ihre Wirrungen verschlingen mich, bis ich verloren stehen bleibe. Und mich ihrer Fremdheit ausliefern muss.
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Oct 1, 2021
Oct 1, 2021 at 7:54 AM UTC
Manche Tage