"durch" poems
I.
Ich gehe durch die jardin des oiseaux
ya i ti v kopkane no tyebe vsye ravno
how do these things rhyme, I ask in awe
( I walk through the bird garden
you and I are in a trap but you don't care
how do these things rhyme, I ask in awe)
I.I
Ne pas les choses
die sind dies das
are long,long gone
kogda mi smotrim
v dal and pick and choose
another muse to fall.
( these aren't the things that are those that are long, long gone
when we look into the distance and pick and choose another muse to fall)
III.
Ni kliuch
non, non
die sind nur Traume
that we don
over and over
(no key, no, no these are but dreams that we don over and over.)
Jun 11, 2015
Jun 11, 2015 at 4:41 PM UTC
Ich habe Fernweh nach dem Ort an dem du gerade bist, und Heimweh nach dem Platz in deinem Herzen.
Ich liebe den Himmel, und ich wünschte ich wäre das Firmament über dir, egal ob hinter Wolken versteckt oder mit den Gestirnen geschmückt, denn dann würde ich dich immer sehen und immer bei dir seien.
Jedoch könnte ich dich nie berühren, von da oben.
Vielleicht wäre es besser, der Boden zu seien. Du legst dich in mein warmes Gras und atmest meinen Duft ein, nach einem Regenschauer, und würdest dabei lächeln. Aber als der Boden, würdest du mich je bemerken? Und wenn ja, würdest du nicht nur auf mich herabsehen?
Das würde ich nicht überleben, wir sind alle aus Sternenstaub, und besonders in der Liebe gleich.
Aber wenn du mir diese drei Worte ins Ohr flüsterst oder sie mir ins Gesicht schreist, dann ist es eh egal. Denn dann steht alles auf dem Kopf, am Himmel ist das Wasser der Meere und ich schwimme durch Wolken. Ich gehe über Federn, und das Federkleid der Vögel besteht aus Gras.
So ist es, zumindest in meinem Kopf, jedes Mal nachdem du mein Herz mit den Schmetterlingen, die du in meinem Bauch ausgesetzt hast, erschütterst hast.
May 9, 2014
May 9, 2014 at 11:13 AM UTC
Sie fragten, weshalb ich schreibe.
Ich habe lange mit meinen Gedanken herumgespielt,
aber meine Mutter hat mich all die Jahre liebevoll gelehrt,
dass man nicht mit sinnlosen Gedanken spielen darf.
Ich habe nachgedacht, bin durch Straßen gerannt,
bin auf Füßen von anderen herumgetrampelt, und
weitergerannt, umgedreht, und ehrlich entschuldigt.
Habe an meinem Stift gekauft – vermummt von Wor-
ten und habe Bruchteile von Radiergummifussel ver-
streut. Habe überall gesucht, in den Strömen des Re-
gens, in den alten Adern der Blätter am Straßenrand,
nicht mal im Bröckeln der Asphaltrillen habe ich ent-
denkt.
Es hatte mich Nächte gekostet, einen Punkt für das
Fragezeichen zu finden;
aber, oh Gott, ich habe den Punkt gefunden, denn
der Punkt liegt in meinem Herzen, ich trage Worte
in meinem Herzen – lauter als mein und dein Herz-
schlag zusammen;
und nun hat mein Herz Ringe unter den Augen.
Aug 6, 2014
Aug 6, 2014 at 3:51 AM UTC
Ich ging durch den beschmutzten bevölkerten Korridor mit den Reben, die drinnen und draußen wuchsen, entlang und ich sah in jeder Tür mein Spiegelbild, während ich vorüberging. Ich wohnte genau zum Zimmer – nicht einhundertfünfzig Zentimeter weg; die Entfernung war fast nicht größer, als ich war, und nicht alter. Ich erläuterte meine Angst vor dem Dunkel mit einem Frösteln. Meine Zähne klapperten und klingelnden Münzen, die in meiner Tasche blieben, schrien in meinem Ohr gewohnte Lieder.
Eine Tür öffnete und einen Moment lang hörten wir das Weltall. Wir allesamt waren in dem Korridor. Ein krystallener Stab wie einer, den Leute in der Versuchsansalt oder in der Kneipe benützten, zerbrach. Der Stabinhalt floß in die Hand des Mannes, der sein Zimmer verließ, eine silberne Flüssigkeit. Das Echo des Wortes „Quecksilber“ klang in dem Korridor.
Jedes Zimmer ist gleichbedeutend wie das Letztere, aber es ist auch unterschiedlich. Jedes beinhaltet grenzenlos Fähigkeiten, und unterschiedliche Chemikalien, unterschiedliche Chemie, und unterschiedliche Emotionen.
Ängstlich öffnete ich meine Tür und trat in einen millionsten Anteil von mir selber und ich war ich selber. Symphonien flossen von meinem Kopf weiter, und von den Symphonien kamen fliegende Fische.
Es war nicht wichtig, dass andere Menschen ähnliche Zimmer wie mein Zimmer hatten; es war nur wichtig, dass ihre Zimmer verschieden waren. Ihre Zimmer waren Käfige, genau wie ihre Herzen und auch ihre Hände. Der Mann im Korridor, der hirschartige Augen hatte, blies das flüssige Metall, das seine Hand fasste weg. Die Flüssigkeit wurde Staub und glitt zu mir wie Backpulver oder Schnee im Schneesturm. Ich konnte alles hören und ich musste mich von dem Weiß, das der Staub brachte, trennen. Ich hasste den öden Morgen, den das hervorbrachte.
Ich wollte meine Tür öffnen und wollte den silbernweißen Straub vorzeigen, dass ich auch Sachen in der Luft erschaffen konnte. Ich wollte, aber ich konnte nicht. Ich konnte Sachen in der Luft meines Zimmers erschaffen, aber nicht im Korridor. Man braucht Ressourcen, um etwas zu ändern oder zu formen. Ich besaß Keine.
Die Welt schüchterte die Leute ein, die Verstand hatten.
Oct 15, 2010
Oct 15, 2010 at 1:28 PM UTC
Es ist das schweißgebadete Kissen,
welches unermessliche Träume trägt.
Es sind die zuckersüßen Träume,
die Wünsche und Sehnsucht kund machen.
Es sind die hoffnungsvollen Wünsche,
die durch das Sehen entstehen.
Es ist das schweigsame Sehen,
dass Erinnerungen trägt.
Es sind die Erinnerungen,
die Namen tragen.
Aug 17, 2014
Aug 17, 2014 at 10:08 AM UTC
Er legt die Nadel auf die Ader
und bittet die Musik herein
zwischen Hals und Unterarm
die Melodie fährt leise ins Gebein
Los! Los! Los!
Bop bop shu bop
Er hat die Augen zugemacht
in seinem Blut tobt eine Schlacht
ein Heer marschiert durch seinen Darm
die Eingeweide werden langsam warm
Los! Los! Los!
Bop bop shu bop
Nichts ist für dich
nichts war für dich
nichts bleibt für dich
für immer
Er nimmt die Nadel von der Ader
die Melodie fährt aus der Haut
Geigen brennen mit Gekreisch
Harfen schneiden sich ins Fleisch
er hat die Augen aufgemacht
doch er ist nicht aufgewacht
Nichts ist für dich
nichts war für dich
nichts bleibt für dich
für immer
-
He lays the needle in the vein
and he asks the music to come inside
between his throat and forearm
the melody travels softly in the bones
Go! Go! Go!
Bop bop shu bop
He has closed his eyes
a battle rages in his blood
an army marches through his bowel
the intestines become warm slowly
Go! Go! Go!
Bop bop shu bop
Nothing is for you
nothing was for you
nothing remains for you
forever
He takes the needle from the vein
the melody travels out of the skin
violins burn with shrieking
harps cut the flesh
he has opened his eyes
but he is not awake
Nothing is for you
nothing was for you
nothing remains for you
forever
Jun 30, 2013
Jun 30, 2013 at 6:32 AM UTC
das helle Licht,
der nahe Sommer
die zarte Fröhlichkeit
blühender ******
das schmeichelnde Lächeln
meiner Wut
die monotone Stille,
der Sehnsucht Glut
zu dir
ich liege
ich stocke
ich stolpere
du sehnst
du redest
du willst
zu mir
das helle Sein,
meiner vollen Seele
deine nahe Stimme
deine Gedanken und Pläne
durch das verstaubte Fenster
hellgrüne, verwirrte Blätter ranken
Licht fällt gebrochen auf meine Hand
du bist so fern, ich sehe dich nicht
wie Gedanken versanken
auf Blättern auf Wiesen
in Wörtern und Träumen
was für ein schlimmes Gedicht
Jul 28, 2010
Jul 28, 2010 at 1:21 PM UTC
Die Tuer ist geoeffnet und leer
Im Zimmer liegt Kopf um Kopf
Und Dunkelheit ueberall
Im Tiefsten, am tiefsten
Der Herzschlag, ich
Schlug, der Schlag
Durch die Tuer
Doch die Tuer ist schon geoeffnet
Und leer
[The Open Heart
The door is opened and empty
in the room lies head upon head
and darkness all around
in the deepest, most deeply
the heartbeat, I
beat, the beat
through the door
of course the door is already opened
and empty]
Feb 10, 2011
Feb 10, 2011 at 10:24 PM UTC
Es tanzt im Kreis das Schwergewicht
herauf und schaukelt gerne,
Nester aneinander liegen dicht,
streuen Licht und Wärme.
Führt vom Stamm bis Zweige
Bewohner durch die grüne Schicht,
gerührt vom Licht der Bleibe,
ein Lächeln im Leben, das Gewicht
des Baumes schönen Leibe.
Oct 14, 2016
Oct 14, 2016 at 4:33 PM UTC
Ich suche das Licht im offenen Feld
Doch sehe nur den Schatten
Von Bäumen hinter meinen Rücken
Meine Füsse getauft in Erdscholle
Die Fragen in mir optisch dargestellt
Nicht, dass ich den Weg verloren habe
Oder ich meinen Geist schwer
Auf mein Leben drücke
Nein, es ist die Sucht
Nach Weisheit was treibt;
Klarheit in Worten
Die Wahrheit hinter Reden
Oder das Leben nach dem Tod
Kurz gesagt, was findet man
Wenn man sieht durch das Fenster
Einer verborgenen Pforte
Nov 26, 2014
Nov 26, 2014 at 4:47 PM UTC
deine Blicke sind stark
stärker als ich jemals sein werde
viele Lichter sind erloschen
doch dein Leuchten führt und leitet mich stets durch die Nacht
Orte, Städte, und die Wälder wirken so trostlos
doch hebst du deine Mundwinkel
siehst alles gleich viel heller aus
du lässt mich wachsen
wie die Sonne in der Blütezeit
du kühlst mich ab wenn ich mal wieder überhitze
wie das kühle, klare Wasser an einem heißen Sommertag
Jun 28, 2022
Jun 28, 2022 at 5:43 PM UTC
Es wird nicht leichter
Und ich mach weiter
Bis der morgen
Weniger schwer ist
Bis mein Herz wieder
Atmen kann.
Bis ich wieder sagen kann:
Ich liebe mich.
Bis ich dankbar sein kann
Für die Luft.
Bis ich frei bin.
Bis ich ich bin.
Bis ich ich bin und
Mich nicht allein fühle.
Bis dahin werde ich
Weitermachen
Noch mehr lachen
Krach und Witze machen
Zeit allein genießen.
Auch wenn der Tag beschissen ist.
Ich geb nicht auf,
Wenn's am schwersten ist.
Niemand kennt mich so wie ich.
Niemand sieht meine Schmerzen ganz.
Ich bin deshalb für mich verantwortlich.
Ich werde mich nicht aufgeben, niemals.
Mit Schmerzen und Misstrauen schreib ich das.
Ich bin bereit mehr Gas zu geben.
Für mich und für ein schönes leichtes Leben.
Ohne traumatische Erinnerungen eben.
Ohne inadequate Reaktionen.
Mit lächeln und dem Wissen in mei'm Herz,
Dass jede einzelne Minute wert es war,
Mich zu dem Augenblick zu führen
Durch den Schmerz.
Dec 14, 2023
Dec 14, 2023 at 5:00 AM UTC
Genau wie Wasser
durch einen Behälter geformt ist,
sind wir so auch
durch unsere Umwelt geformt.
Wann du
nach Änderung eiferst,
flieh mal
zu einer neue Umwelt.
--
Just as Water
is shaped by a Container,
so are we
shaped by our Environment:
If ye
strive for Change,
escape
unto a new Environment.
Apr 10, 2014
Apr 10, 2014 at 12:31 AM UTC
Wir fallen
Gemeinsam durch schwarze Wolkenwelten.
Bis es keinen Grund mehr gibt und wir beide
Weder oben noch unten kennen.
Wenn wir durch die Wolken fliegen,
Könnte es das Ende sein.
Es gibt keinen Halt mehr.
Für keinen von uns.
Translation:
We fall
Together through black clouds
Until there is no more ground and both of us
Know neither up nor down.
When we fly through the clouds,
It could be the end.
There is no more stopping.
For neither of us
Dec 14, 2024
Dec 14, 2024 at 7:07 PM UTC
*Meine Liebe, heute
sieht die Sonne dich
durch ein Kaleidoskop.*
© 2015 J.S.P.
http://hellopoetry.com/poem/1048108/something-more-10w/
Feb 8, 2015
Feb 8, 2015 at 7:38 PM UTC
Früher dachte ich immer der schmerzhafteste Teil des Todes wären all die Fragen,
die für das restliche Leben unbeantwortet sind.
Aber dann wusste ich, es waren nicht die Fragen,
es war die kalte Leere, die in einem übrig bleibt.
Das Herz, das sich zusammen mit ihr bewegt,
in der Seele Dunkelheit, Finsternis, Dunkelheit,
als ob wir in unserem Herzen durch unsere Tränen ertrinken würden.
Ertrinken in dem Meer der Ungewissheit,
denn niemand versteht den Tod,
aber vielleicht gibt es auch nichts zum Verstehen.
Ein ständig bewegender Schmerz,
der schwächer wird, aber nie aufhört
und der dich irgendwann auch zur Vergangenheit macht, du wirst, was weg ist.
Ist es Freiheit oder Einsamkeit?
Es bleibt den meisten unbemerkbar und das tötet uns langsam.
Da sind Friedhöfe - Gräber voller Knochen, die keinen Ton machen, vereinsamt.
Verstorbene, die eine Identität auf unserer Bühne spielten
und sich Sorgen über ihre Leistung machten,
doch der Tod trat trotzdem auf, auch ohne Applaus.
Aber wie fühlt sich der Tod an?
Ich stelle mir Frieden vor, aber nicht der, der Abenteuer will.
Ich stelle mir Stille vor, aber nicht die, die sich Geräusche sucht.
Ich stelle mir Nichts vor, aber nicht das Nichts, dass sich nach Alles sehnt.
Ich stelle mir vor, und dann wieder auch nicht.
Mar 29, 2021
Mar 29, 2021 at 4:34 PM UTC
Du zwingst mit deinem Lächeln
jeden Tag aufs Neue die Sonne in die Knie
und wurde die Sonne erst einmal besiegt
steigt unser Mond am Himmelszelt auf
Egal ob dunkel oder hell
Egal ob strahlend oder vom Nebel eingedeckt
Die sämtlichen Farben in deiner Iris
habe ich direkt für mich entdeckt
Du lässt deine Umgebung durch deinen Geruch friedlicher wirken
Ich weiß es gibt bessere Gründe um zu schwärmen
aber dein Geruch nach träumen, phantasieren und schweben
lässt mich von Kopf bis Fuß
erwärmen und innerlich erbeben
Du streust mit jedem deiner Worte bunte, getrocknete Blüten über unseren Kaffee
getragen vom schönsten und leckersten Milchschaum
den mein Mund jemals geschmeckt hat
so elegant, charmant und voller Dank
sitzen wir in deiner Küche in der Sonne
abwechselnd
Auf deiner kleinen, sonnigen Fensterbank
Oct 8, 2024
Oct 8, 2024 at 2:48 PM UTC
die nacht tickt durch die uhr davon
zu laut tickt sie
und sie verstreicht niemals
obwohl sie rennt und rennt
aber sie kommt nicht an
die nacht ist zu leise, ist zu schnell
und die zeit zu dunkel
(attempt of a translation)
the night ticks away through the clock
too loud it ticks
and it never passes by
although it runs and runs
but it never arrives
the night is too silent, too fast
and time too dark
Jan 18, 2018
Jan 18, 2018 at 6:51 PM UTC
Durch Geld , wird die Demokratie ihre eigenen Zerstöre
The decline of the west plays back and forth in newsroom warzones across the America that Samuel Adams died believing in, the promise of a gold lined path to a bygone peace the immigrants can now only dream of, while the sons of the sons of the sons of the sons of their sons close their doors and arm their security systems, there are racks of guns lining every wall and everybody looks ready to go to war, so I might as well join them, the possibility of compromise lies with dozens of boys and girls in dozens of pools of blood across dozens of states and the people cry out enough is enough, and if the decaying capital will not hear us then they must be made to listen, a united front of iron forged from the fires that burned down Missouri, that burned down Los Angeles, that burned down D.C after the soothing voice of the raging masses was shot dead, if my rhetoric is too strong it is because not only are things not moving fast enough they are moving backwards,
When men, leatherbound and arrogant would consider every moment in the spotlight a coronation, the options become clear:
These kings must die so that the country may live
Dec 6, 2015
Dec 6, 2015 at 2:11 AM UTC
Hoffnung ist der Glaube an
Ein Ziel, dass man sich setzten kann
'ne Zukunft die man sich kreiert
Gedanken in den man sich verliert
´Ne Kraft die deinen Willen stärkt
Und auch wenn man es selbst nicht merkt
Sorgt diese ganz besondre Kraft,
dass man durch Hoffnung neues schafft
Doch Hoffnung kann dich leicht verleiten,
und zeigt dir nur die guten Seiten
So wird das schlechte erst verdrängt
Bis es dich plötzlich überschwemmt
Du denkst du könntest was erreichen
Deine Trauer weg begleichen
Doch dieses Denken war Zuviel
Letztendlich nur ‘n Gedankenspiel
So kann dir Hoffnung Stärke geben
Und lässt dich oft zu neuem streben
Verbirgt im Leben all den Schutt
Und macht sie sich damit selbst kaputt.
May 26, 2019
May 26, 2019 at 10:37 AM UTC
Vollmondstrahlung
in meinem Körper
rasend Funken sprühend
durch meines Gewebes jede Faser wie
Flammen durch ölgetauchte Straßen
ich
gebannt
Jul 12, 2015
Jul 12, 2015 at 6:22 PM UTC
An manchen Tagen ist die Luft zu schwer zum Atmen,
wie Steine liegt sie in der Lunge und zieht und zerrt mich zu Boden.
Besiegt muss ich warten. Harren bis der Angriff vorbei geht.
Mich nicht rühren, nicht zeigen wie furchtbar es in mir aussieht.
An manchen Tagen wollen die Tränen fließen,
wegspülen, was in mir ist.
Doch die kranke Stille lähmt sie.
Hält sie fest an meinen Lidern,
wo sie ungesehn vergehn.
An manchen Tagen sterben ungesagte Worte.
Bleiben tot an meinen Lippen.
Ungehört muss ich sie schlucken.
Und in meiner selbst vergraben.
Wo ist das Ohr, das sie zu hörn vermag?
An manchen Tag ringt mich Erschöpfung nieder.
Zeit rinnt unerreichbar weit - und bleibt doch eine Ewigkeit.
Wenn Müdigkeit mich bleiern macht, mir Regung nimmt,
dann kommt die Nacht, die gierig mich verschlingt.
Wie ein Zuschauer wander ich unbeteiligt durch mein Leben.
An manchen Tagen verirre ich mich in meinen Gedanken.
Hinter dunklen Ecken lauert Finsternis,
ihre Wirrungen verschlingen mich,
bis ich verloren stehen bleibe.
Und mich ihrer Fremdheit ausliefern muss.
Oct 1, 2021
Oct 1, 2021 at 7:54 AM UTC