"jetzt" poems
Du gabst ihr dein Herz, doch sie gab dir Ihres nicht. Also gab ich dir meins, doch du hattest keins für mich. Jetzt hast du mein Herz und in mir ist ein dunkles klaffendes Loch.
Feb 5, 2015
Feb 5, 2015 at 8:03 AM UTC
Du warst meine kleine Aufklaerung
Obwohl ich noch lange nicht erwacht bleibe
Ohne dich fuehle ich die Waende
Und dreh mich den Kopf im Kreis
Bevor dich war der Horizont leer
Jetzt scheint er unfassbar, so wie die Erinnerung an dir
Und alles ist ok so, weil man sehnt immer nach
Unmoegliches
Unmoegliches bist du
Ich werde immer besessen davon
Besessen von dir
[You were my small Enlightenment
Although I long since remain unawakened
Without you I feel the walls
And turn my head in a circle
Before you was the horizon empty
Now it appears intangible, like the memory of you
And everything is ok this way, because one always longs for the impossible
You are the impossible
With which I will always be obsessed
Obsessed with you]
Jun 8, 2010
Jun 8, 2010 at 1:20 PM UTC
Sie ist weg;
Ich wünsche ihr das beste
mit allem meinen Herzen.
Nun, ist sie weg.
Jetzt ist meines Zeit.
Nun, ist sie weg.
Wie wäre es damit?
Halte nicht dass das um dich ist.
Jul 11, 2013
Jul 11, 2013 at 6:38 AM UTC
Ich will frei sein
Ich will mit Vogel fliegen
Ich will die Sterne küssen
Ich will Gedicht über alles schreiben
Ich will mit die Engeln leben
Aber kann ich nur jetzt schlafen
Aber werde ich nur jetzt traümen
I want to be free
I want to fly with birds
I want to kiss the stars
I want to write poems about everthing
I want to live with the angels
But I can only sleep now
But I will only dream now
May 16, 2013
May 16, 2013 at 1:00 PM UTC
Ich hasse mich um dich zu lieben,
immernoch in so vieler Wegen;
nicht dass es eigentlich so schlecht ist,
nur dass du mir nicht mehr lecker bist,
jedoch, wegen Erinnerung,
hab ich keine Wahl doch zu schmecken.
Ich hatte gedacht du warst meine Anima.
Falsch gedacht.
Du hattest gesagt ich war deinen Animus.
Falsch gesagt.
Jetzt hasse ich mich um diese Restliebe;
Du wohnst noch in Gedanken und Träume..
Ein Paar sind ja süßlich,
doch sind andere bitter.
Wir sprechen mehr in Träume als in Realität,
auch in der Alpträume... als der Alpträume.
Ich würde gern dich nicht mehr lieben.
Wenn es nur so einfach wäre!
Jetzt hasse ich mich um diese Restliebe,
Krankheit, ob ich es je geschmeckt habe.
Jul 28, 2013
Jul 28, 2013 at 4:37 AM UTC
Mit jeder Träne die fällt
Werden meine Gedanken klarer
Mit jeder Träne die fällt
Zerplatzt ein neuer Traum
Mit jeder Träne die fällt
Zerbricht mein Herz in neue Stücke
Dein Anruf hat mein Herz zum Rasen gebracht
Ich konnte nicht aufhören zu lächeln
Die Zukunft war eine Traumwelt
Du und ich und unsere Träume in ihr vereint
Gedanken an dich haben meine Tage verschönert
Gedanken an deine Stimme
Gedanken an deine Augen
Gedanken an deine Umarmungen
Gedanken die mich lächeln ließen
Und mir jetzt das Blut in den Adern gefrieren lassen
Mit jeder Träne die fällt
Werden meine Gedanken klarer
Mit jeder Träne die fällt
Zerplatzt ein neuer Traum
Mit jeder Träne die fällt
Zerbricht mein Herz in neue Stücke
'Take care' waren meine letzten Worte an dich
Die Antwort von dir - nur ein Lächeln
Dein letztes Lächeln für mich
Ist im Nachhinein auch mein letztes Lächeln gewesen
Nun flüstere ich jeden Abend mit dem Mond
Doch mein 'I miss you' wird dich nicht erreichen
Denn dein Mond ist jetzt ein anderer
Du hättest dieses eine Mal auf mich hören sollen!
May 2, 2013
May 2, 2013 at 3:22 PM UTC
Schau hin
Wenn ich sehe, wie es vielen Menschen geht
so hätte ich gern ein Neubeginn!
Es wird Zeit das ihr euch eingesteht
dass die Kids hier so verloren sind!
Schau Aussichtslos und Hoffnungslos,
denn wir stellen uns alle blind, doch wir stellen uns alle blind
Wenn andere nichts mehr sehen dann schau hin
Denn wir sehen soviel dass nicht richtig ist,/ We see so much that isn’t right
also versperr dich nicht und hör hin
Sie sagen soviel, so vieles ohne Sinn! /They say so much, so much without sense!
Was ich will
Sind Taten und kein Wortgefecht
irgendwie hat jeder Recht
haltet doch was ihr versprecht
Weil viele Menschen so verloren sind
Ausgebrannt und Mittellos!
Denn wir stellen uns alle blind
Alle doch wir stellen uns alle blind
Warum sind wir so blind
Hin Schau hin
Vielleicht wachen sie auf und
schaun hin..
Zwischen das Glück zwischen Ruhm
zwischen all' diesen Dingen
merkst du nicht was wichtig ist?
Auf der Suche nach dem Sinn
ich mach meine Augen jetzt auf und schau hin!
Look
When I see, how may people are
I would like to have a new beginning
It´s that you admit
that the kids get lost here
Desperately and without hope
because we all act as if we are blind
we act as if we are blind
When all the others can´t see anything
look there
because we see many things that are not alright
do not avoid and listen carefully
they say so many things without meaning
What I want
is action and no battle of words
somehow everybody is right
keep your promises
because many people are lost
Desperately and without hope
because we all act as if we are blind
we act as if we are blind
When all the others can´t see anything
look there
because we see many things that are not alright
do not avoid and listen carefully
they say so many things without meaning
Why are we so blind
look there
Maybe they wake up and
have a look...
In between luck and glory
in between all those things
don´t you recognize, what´s really important
While looking for the sense - for the sense
I open my eyes now and look there (watch out)
When all the others can´t see anything
look there
because we see many things that are not alright
do not avoid and listen carefully
they say so many things without meaning
Dec 31, 2012
Dec 31, 2012 at 11:44 PM UTC
Libertad
und Freiheit
mais liberté
avec des conditions
mit Schmerzgedachte
con dolor del corazón
Das Gehirn
versteht nichts
mais le cœur, el corazón
se duele, me duele,
nous afflige
wie diese Krankheit
de la peur, de l’amour
de la vida
Finalement, la tristesse sort
und ist jetzt etwas anderes
Keine Gesundheit
pero
no es enfermedad,
no es felicidad ;
C’est ‘rien de tout’
« I’m fine, honestly »
Keine Wahrheit.
Keine Wirklichkeit.
Alles falsch,
alles klar
Je ne suis pas sûr
La tristesse
La felicidad
Die Krankheit
La vida
L’amour
Das Leben
Die Liebe
Je veux les tuer
Keine Funktion
Pas de tristesse
Pas de vie
Keine Liebe
Rien
de Rien
Nada
de nada
Nichts
von Nichts
Unglaublich.
Incroyable.
Increíble.
En pocas palabras,
tout simplement,
einfach ausgedrückt
Die Geburt und
el nacimiento y
la naissance
Est la mort
y la muerte
und der Tod
Fácil
Facile
Leicht
Mar 20, 2013
Mar 20, 2013 at 9:38 AM UTC
Wo es war... ________________
Eyeing one sticky handprint;
left behind--
another's form, whisked away before
I got there, just in time
with an issue
"Field" Nobember of 2012,
even though they don't print them in that month.
I had empty paper, a notebook. A story
at a ***** table.
I would write on top of all this,
thoughts of avoiding the mess
left, there, unwanted by others.
I have been wrong
in as many ways as I have been right
I have been wrong.
It's true, what Freud said:
Wo ES war! [Where IT was!]
Wo war es? [Where was it?]
Wo ich jetzt bin! [Where I now am!]
ES IST ICH [IT IS ME]
ICH BIN ES [I AM IT]
I am here.
IT
is Omaha,
and
in so many ways,
it wasn't. ______________________
Jan 18, 2013
Jan 18, 2013 at 5:09 PM UTC
With ease, with grace you slithered
into my air.
You breathed your chloroform,
noxious and stale
through the uneasy silence of this tiresome song.
The very word of your presence
chill and forgotten.
Quomodo Ego diligo vos.
The sheets are so cold,
I reach to feel you there.
Books and papers,
a cigarette case,
some silly stuffed **** thing,
left over one night.
Pulling pieces from a mason jar,
words and phrases.
The missive unclear.
Stashed away, here it can harm no one.
The letters familiar in hand.
Irgendwie Ich Liebe Sie , einmal nun jetzt
Oh that elegant flow.
The loops of a madman,
crazed and alone.
You taught him so many heartbeats.
Your long prattling song.
The painting rests by the end.
Short fevered work,
on one of the seldom afternoons alone.
I recall white walls,
toast with strawberry jam.
Loud, obnoxious music.
Brushes in water sticking out of an old can.
Who but I would remember?
Quomodo Ego diligo vos.
Now, perhaps more than ever.
Irgendwie Ich Liebe Sie , einmal nun jetzt
I feel you, wrapped in my skin.
A guest in my most earthly of homes.
Do you know how you intrude?
Even now, as the din has died down,
The curtains have closed.
A pen and the car keys,
insignificant things with no night table on which to rest.
Here, next to me have found a home.
Once there was you,
vile and lovely
warm on that side,
now abandoned.
Forgotten and cold.
Aborted as always.
Irgendwie Ich Liebe Sie , einmal nun jetzt
Jan 29, 2010
Jan 29, 2010 at 6:30 PM UTC
Ich wollte dir ein Gedicht schreiben
Aber du wurdest mein Gedicht
Jetzt verstehe ich, als ich bei dir war
Dass die besten Tage meines Lebens verbracht habe
Ich wollte dir ein Gedicht schreiben
Weil du der Grund warst, warum ich mich verliebt habe
Und glücklich wurde, und träumte
Umarme mich von weitem
Lass mich nicht gehen
Länger zusammen bleiben
Ich wollte dir ein Gedicht schreiben
Weil ich wusste, dass Gefühl in mir richtig war
Und du warst es wert
Mar 15, 2021
Mar 15, 2021 at 2:47 PM UTC
Eines kaltes und schwach beleuchtetes Morgens,
wachte ich, oder so ich dachte,
zu nur einem neue unverfängliche Tag.
In Verlauf des Tages
wurde es mir schwer zu unterscheiden
zwischen Wach und Traum.
Eigentlich, jetzt dass ich dran denke,
mir scheinen sie noch die gleiche zu sein...
Die am beide
beginnen und enden
sind grenzlos und begrenzt
sind echt und Illusion
sind ganz und gar im Kopf.
In der Zwischenzeit dieses Traums
hatte ich irgendwie gelernt dass vor allem,
man muss lieben, was macht man froh.
Dann,
als ob 'ne Stimme
von hinten meinem Kopf:
"Mach schon, Junge; mach mehr davon!"
Dieser Morgen war heute Morgen.
Tja, vielleicht nicht wörtlich,
doch wahrlich sinnbildlich;
ich weiß es ist wahr
die Sonne hat noch zu setzen
auf meinem traumähnliche Tag
Nov 25, 2013
Nov 25, 2013 at 6:33 AM UTC
Du wirst diese Geschichte nicht lesen glaub ich aber du kannst das übersetzen. Ich habe dich so sehr geliebt.
Ich vermisse dich so sehr jetzt.
Ich weiß dass ich nicht ein guter Mann bin.
Komm zurück zu mir.
Ich denke das wird eine schwere Zeit ohne dich zu sein.
Mein Teufel ist da. Du hast den schon gesehen und hoffentlich kannst du mir in eine gute Licht anzusehen.
Hoffentlich. Wirst du mich nicht hassen.
Nov 11, 2013
Nov 11, 2013 at 2:38 PM UTC
Und dachte ich bei mir:
"Was ist dieser Duft?
Woher kommt er?
Wieviel kostete der?
Ah, mein Freund,
du riechst sehr
nach Anmaßung!
Wie heißt dieses Parfum?
Oh, jetzt sehe ich;
es heisst dein Ego."
Aug 5, 2013
Aug 5, 2013 at 11:03 PM UTC
Ich möchte dir ein Gedicht schreiben
Weil du bist der Liebe verdient
Jetzt verstehe ich, dass ich meine Zeit mit falschen verbracht habe
Und zu spät gekommen bin, um dich zu finden
Ich möchte dir ein Gedicht schreiben
Weil du der Grund bist, warum ich mich hinlege
Und stundenlang Musik höre, und träume davon
Tanz mit dir im Dunkeln
Singe mit meinem gebrochenen Deutsch
Schau dir zu, während du mir Gitarre spielst
Ich möchte dir ein Gedicht schreiben
Weil das Gefühl in mir sagt, dass es richtig ist
Und du bist es wert
Mar 14, 2020
Mar 14, 2020 at 5:28 PM UTC
Die Nerven liegen blank,
irgendwo draußen auf der Straße, ein Penner auf der Bank
Schau mich traurig um, alle gehen einfach weiter
sind egoistisch und schauen nur auf ihre Karriereleiter...
Irgendwo anders ein Schüler in der Klasse
er unterscheidet sich in mehr als nur Aussehen und Rasse
Oberflächlichkeit im Vordergrund,
viele Narben, im herzen der wunde Punkt
Egal ob Ignoranz, Brutalität oder Worte
das Messer trotzdem das Herz durchbohrte....
Referate, Arbeiten und Praktika stehen an
Angst und Stress gehen mit dir da dran
weißt selbst nicht mehr wo vorne und hinten ist
tust was du kannst, verlierst wer du bist
Wo anders ein Träumer
wohnt bei seiner Großmutter,
sie hat Krebs und reuma
hofft sie lebt noch lange
er gibt ihr zum Abschied immer einen Kuss auf die Wange
eines Tages wird sie gehen
dann wirst du alleine da stehen
doch hab keine Angst vor dem Tag
es gibt da draußen jemand der dich mag
Hinterm Fenster ein alter Mann
fragt sich:"was fang ich nur mit dieser Rente an?"
seine Frau bereits krank,
all seine Hoffnung liegt jetzt bei der Bank
die jedoch dankend ablehnt
und ihm nur den Rücken zudreht
Medikament zu teuer, keine Versicherung gegeben,
er will doch nur gemeinsam mit seiner Frau leben.
Die Möglichkeit zu klauen, um das Leben zu retten
könnte enden im Gefängnis mit Wetten....
Zwischen richtig und falsch entscheiden
lieber daheim sitzen oder reisen ?
Gedanken, Hintergründe und Gefühle verstehen
ist bereit dafür Fehler zu begehen
denn irgendwo zwischen Angst, Stress und Wut
findest du Leute, die Liebe zeigen und das tut gut
Sei stark und du selbst
es ist egal das du nicht jedem gefällst
Dec 26, 2017
Dec 26, 2017 at 5:31 AM UTC
Nun kenne ich dich,
die andere Seite von dir.
Doch ich steh noch dort drüben,
Weit weg, weit weg von dir,
Und mir.
Du drehst dich fort,
Um, ohne zurück zu sehen.
denn du wirst nichts, gar nichts vermissen,
Verfehlen, ich fehle dir nicht,
Weiter gehen. Nach vorne,
immerzu, weiter gehen.
Nur du und Ich,
Daraus wird wohl nie was,
das muss ich jetzt glauben, denken
denken, denken nur nicht fühlen
Nur was?
Was soll ich fühlen?
Leere, Stille oder nur dich
So wie es jetzt ist, ist es dasselbe,
Das Gleiche, oder auch nicht.
Wer weiss das schon.
Jeder, jeder, nur nicht ich.
So wie es scheint.
May 30, 2019
May 30, 2019 at 1:26 PM UTC
Any alienation possible on Earth,
is speculative, at best.
Chances are we are all bits.
Relativity, given a will to make sense,
at one stage the subtle hiss says we are
one mind, can not make sense of another,
all is mine, my mind, I run the decision tree,
intuited in code, init
from one seed,
proceed consideration,
ah, wait, seeds from nothing,
Chicken and egg sequencing, in mind,
rightly dividing, soul and spirit, will and way,
who can say,
we think, we live, with no forethought,
no plan to become, yet, then
now, jetzt wir sind, denken.
Nada mas. The upright walking man,
is unstable in all its ways, wombed and un.
Which leads to why we walk with toes
pointing everything thing in us to home.
Oct 20, 2024
Oct 20, 2024 at 4:59 PM UTC
Still lächelnd schau ich dich an
doch du bist nur der kleine fang
Dachtest du hättest noch Macht
doch stattdessen bin ich die die lacht
Warte es nur ab bis ich dich seh
dann liegst du mal mit gebrochenerer Nase im Schnee
Mir wurde immer gesagt negative Gefühle wären schlecht
doch sie zu denken ist nur mehr als recht
Denn wohin soll die ganze Wut ?
Unmöglich glücklich zu sein wenn man immer nur nichts tut!
Früher war ich klein
wollte doch nie mehr als glücklich sein
Hab heute mein Ziel erreicht
und du bist es der schleicht
Denn die Rollen haben sich gewechselt
nun suchst du das Schild mit Exit
Hab keine Angst mehr vor dem der du bist
denn bin stärker und weis das wenn du die scheiße frisst
Lasst ruhig die Wut zu und die Gedanken frei
dann ist es meist noch schöner als am 1. Mai
Denn Gedanken sind keinen Taten
und wenn du sie zulässt brauchst du nicht mehr zu raten
sondern nur noch zu warten
Es zeigt sich nämlich von allein
das auch du bewahren kannst den schönen Schein
Nur zu Gunsten von dir selbst
so das du nicht mehr fällst
Eure Angst wird zu Wut
einen Schritt den man nicht einfach so tut
Zeigt jedoch das du weiter bist als zuvor
öffnest die Welt zu einem neuen Tor
Lache jetzt nur noch über dich
bist du diejenige die zusammenbricht
doch Mitleid bekommst du nicht
Ist mehr als verdient was die passiert
vielleicht mal diejenige die sich geniert
mal wissen was es heist Schmerzen zu fühlen
ein Versuch im gewissen zu wühlen....
Dec 12, 2017
Dec 12, 2017 at 12:41 PM UTC
Als die abgekühlten, verschwendeten Träume des Unterbewusstseins
langsam ihre Farbe verlieren,
werden seine verwaisten Hände übertastig,
greifen blind nach dem Fleisch,
neben dem seinen,
das weltverloren aus der verweiblichten Realität atmet.
Im Niemandsland halbwacher Gedanken,
erscheint jene Schaufensterpuppe,
die ihn an einem ganz gewöhnlichen Wochentag,
mit ihrem leeren Blick fixiert.
Plastische Existenz im gedankenlosen Körper,
zum Schweigen gebracht,
damit sie ihr Selbst nicht verleugnen muss,
wenn ihr der rechte Arm auf links gedreht wird.
Im Vorbeistehn schenkt sie ihm ein unbewohntes
Lächeln.
Oder ist es doch sein eigenes,
das sich im Fenster spiegelt?
An den Venusgürtel der Blauen Stunde gekrallt,
hält er die Augen fest geschlossen
Unsichtbar für das Lichte,
nicht sehen,
nicht gesehen werden,
ein Sich-den-Sinnen-verweigern,
im unbemerkten Raum innerhalb der Zeit
Wie der Blaue Blumendichter,
so weiß auch er,
um die Notwendigkeit der Verschiebung,
wenn die ätherische Illusion berührt,
wenn das Subjekt zum Objekt geworden,
in die Nichtwirklichkeit zurückgeschoben werden muss,
damit das lyrische Heimweh aus der
Überlebensverhinderung befreit wird
Wäre sie immer noch das,
was er am meisten bewundert,
wenn er jetzt,
jetzt,
in diesem blutleeren Augenblick,
sein linkes Oberlid öffnete,
nur einen kleinen Spalt breit
?
Wäre sie nur eine der liebreizenden
Schmetterlingspflanzen,
deren sinnliche Blüten begierig mit seinem Unterleib
tanzen,
und die Töne aus seinen Lenden presst,
bis die Musik verstummt
??
Würde er in seinen Weißhaarzeiten auf einer Bank
sitzen,
unten am See,
eine verschlissene, offene Aktentasche auf dem Schoß,
den Kopf tief vergraben im ranzigen Leder
und mit zittrigen Händen
nach einer fragmentierten Erinnerungsspur suchend,
die längst in die Bedeutungslosigkeit geflohen war
???
Er wagt einen halboffenen Blick,
hinüber zur lichtblauen Sehnsucht,
dem gestern noch so gefräßigen Verlangen,
das sich nun,
in gnadenloser Sattheit,
in seiner Fleisches-Unlust ausbreitet.
Ausgelangweilt kratzen seine gierigen Finger an der fiktiven Verkleidung,
bis ihr schamhaftes Blut in seine eigene Selbsttäuschung tropft
und ihre Brüste aus den blaubepuderten Versprechungen bersten,
die er nicht ihr, sondern sich selbst gab.
Im Schein des Morgensterns
glänzt bereits der melancholische Trauertau,
als sich beider Seufzer ein letztes Mal berühren.
Hastig wickelt er prosaische Bandagen
um ihre offenen Wunden
und schiebt das Gestern in (s)eine neue Zukunft.
Nov 21, 2020
Nov 21, 2020 at 11:15 AM UTC
Vielleicht steiger,
Steigere ich mich da rein.
Aber lieber steige ich irgendwo
ein.
Als ständig draussen zu stehn,
Immer nur zu, zusehn
Niemals nach meinem Gefühl
zu gehn.
Also komm mit her zu mir,
Weit weg, fern von dir,
Deinen Ängsten, dem jetzt
und hier.
Aug 26, 2019
Aug 26, 2019 at 2:31 PM UTC
die flüsse aus schatten
spenden den vergessenen
wasser
isoliert von allen
lebenden um zu
tanzen
ihre silhouetten hinter
vorhängen, aufflackerndem, eine
chance
für die lebenden:
schärfen und fokussieren des
blickes
gib mir alles zurück
meine fürsorge die umarmungen
denk
nicht du würdest mich verlassen
ein dickes seil würd' ich nehmen
doch
alles zählt jetzt: keine abneigung
zuneigung die flüsse aus schatten erreichen
uns
wir können ihn nicht entkommen sie
sie sind so nahe
zahlreiche
bebilderungen unendlicher schlupflöcher
kinder erwachsene treiben in flüssen aus
schatten
der letzte vorhang
das letzte kerzenflackern
die letzte silhouette
"wir entkommen ihnen nicht" rufst du
"keine bange" brülle ich durchs rauschen
flüsse
wir werden zu einer kreuzung aus
wolf & löwin eine einheit eine
flüssigkeit
letzte echos stimmen und schatten
die flüsse verbleiben
die flüsse verbleiben
Mar 6, 2020
Mar 6, 2020 at 3:50 PM UTC
A cannibal of currency
You’re not yourself anymore.
Became your purse long ago,
Sense of self tied to coins
Of which you’ve never held.
Little man, little man,
where is your home?
The house on this hill
Just an empty shell
Painted like so much canvas.
There for the eyes of your peers
But your peers aren’t your friends
And your friends aren’t around
Tell me please, where did they go?
Little man, little man,
Do you hear the sound?
No one is calling your name
Where did they go
And where are they now
And why aren’t your friends in their homes?
Little man, little man
Do you hear the sound?
They’re making it plain as day.
You ate their income
Ate them of their house and their home.
A cannibal for currency-
Consumed all your friends,
Fat little pig on the hill.
Little man, little man
(You) can no longer ignore the sounds
Of ten thousand mouths
All hungry for you.
You ate their money
But you couldn’t stomach
The pure human spirit inside.
Now they have crawled back,
Out from the ghettos,
Starving and hungry for you.
Forced to eat each other,
You’ve all but raised cannibals,
But this time of flesh and of blood.
Little pig, little pig,
Can you hear the sound,
Or have you become deaf
To your own cries as well?
No one will miss you
You don’t have a home
Your friends became food
A long time ago.
(Die Geld von die Leute Sie Essen gekauft
Sie isst ihr Geld,
Mehr jeden Tag,
Kein Geld fur Essen
Sie isst Sich,
Jagd nach dem Hunger,
Fett kleiner Mann,
Jetzt der Jaeger ist Essen fur jeden Mund
Kleinen Schwein, Kleinen Schwein
Konnen Sie den ton horen?)*
Greasy lip smacks
Sound like ten thousand claps,
The only applause that you’ll ever hear.
May 12, 2016
May 12, 2016 at 1:27 AM UTC
I must have fallen in love a thousand times,
By glancing at every pretty girl,
Who passes me by,
On the sidewalk or the subway.
Whose tender glances and fleeting eyes,
Leave me rapt in utter ecstasy.
Those whom I wish I could entice,
With poetic words, or feeble attempts,
At honest **********
Those ignorant ones, whose ****** motions,
Are like those motions of the heavenly bodies.
Whose swayings and turnings,
And peripheral lookings,
Leave me catatonic, and in a silent admiration.
Those whom I wish I could flatter,
With poetic words or tender little love bites,
Or perhaps leave, as they have often left me,
Charmed, enchanted, and with heart burning.
Whose very hearts, hearts I wish that I myself could unlock.
And yet I do nothing.
Whose flaxen, raven, or curled hair, I wish I could entwine with the nimble figures of my hand,
And smooth over or fashion,
As if like an artisan, tying the knots of my shy love.
Whose batted eyelashes,
More so often than not,
Batter me, as if they were Borealic winds.
Whose eyes; green, blue, brown – or a mysterious black,
I wish I could gaze into, endlessly,
And drown in their luster.
So, yes, I’ve fallen in love a thousand times,
With sweethearts in the pomegranate flowers;
Like that sweet-sounding Hungarian girl in Podgorica,
And that German lass,
Wo weilest du jetzt?
Half of my own blood,
Whom I encountered in Ulcinj.
Ajo që ka sytë si në qiell.
And the plethora of ones I’ve never met,
Nor will ever truly meet,
But view longingly from the periphery of my vision.
I love them all fruitlessly.
Jul 20, 2016
Jul 20, 2016 at 8:03 PM UTC