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"gedanken" poems
Sie fragten, weshalb ich schreibe. Ich habe lange mit meinen Gedanken herumgespielt, aber meine Mutter hat mich all die Jahre liebevoll gelehrt, dass man nicht mit sinnlosen Gedanken spielen darf. Ich habe nachgedacht, bin durch Straßen gerannt, bin auf Füßen von anderen herumgetrampelt, und weitergerannt, umgedreht, und ehrlich entschuldigt. Habe an meinem Stift gekauft – vermummt von Wor- ten und habe Bruchteile von Radiergummifussel ver- streut. Habe überall gesucht, in den Strömen des Re- gens, in den alten Adern der Blätter am Straßenrand, nicht mal im Bröckeln der Asphaltrillen habe ich ent- denkt.   Es hatte mich Nächte gekostet, einen Punkt für das Fragezeichen zu finden; aber, oh Gott, ich habe den Punkt gefunden, denn der Punkt liegt in meinem Herzen, ich trage Worte in meinem Herzen – lauter als mein und dein Herz- schlag zusammen; und nun hat mein Herz Ringe unter den Augen.
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Aug 6, 2014
Aug 6, 2014 at 3:51 AM UTC
Bruchteile
Ich hasse mich um dich zu lieben, immernoch in so vieler Wegen; nicht dass es eigentlich so schlecht ist, nur dass du mir nicht mehr lecker bist, jedoch, wegen Erinnerung, hab ich keine Wahl doch zu schmecken. Ich hatte gedacht du warst meine Anima. Falsch gedacht. Du hattest gesagt ich war deinen Animus. Falsch gesagt. Jetzt hasse ich mich um diese Restliebe; Du wohnst noch in Gedanken und Träume.. Ein Paar sind ja süßlich, doch sind andere bitter. Wir sprechen mehr in Träume als in Realität, auch in der Alpträume... als der Alpträume. Ich würde gern dich nicht mehr lieben. Wenn es nur so einfach wäre! Jetzt hasse ich mich um diese Restliebe, Krankheit, ob ich es je geschmeckt habe.
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Jul 28, 2013
Jul 28, 2013 at 4:37 AM UTC
...nur dass du mir nicht mehr lecker bist
aber meine gedanken kreisen um dich 24/7 tag und nacht aber es macht mich verrückt denn jeder erinnerung entgleitet mir stunde für stunde minute für minute werden es weniger details ich werde fast wahnsinnig deine augen dein lächeln dein lachen deine worte alles in mir will sich genau erinneren doch die erinnerung fließt hinfort mit dem fluss der zeit den ich gerne anhalten würde nur für einen moment.
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Sep 5, 2015
Sep 5, 2015 at 3:12 PM UTC
Gedanken
Mit jeder Träne die fällt Werden meine Gedanken klarer Mit jeder Träne die fällt Zerplatzt ein neuer Traum Mit jeder Träne die fällt Zerbricht mein Herz in neue Stücke Dein Anruf hat mein Herz zum Rasen gebracht Ich konnte nicht aufhören zu lächeln Die Zukunft war eine Traumwelt Du und ich und unsere Träume in ihr vereint Gedanken an dich haben meine Tage verschönert Gedanken an deine Stimme Gedanken an deine Augen Gedanken an deine Umarmungen Gedanken die mich lächeln ließen Und mir jetzt das Blut in den Adern gefrieren lassen Mit jeder Träne die fällt Werden meine Gedanken klarer Mit jeder Träne die fällt Zerplatzt ein neuer Traum Mit jeder Träne die fällt Zerbricht mein Herz in neue Stücke 'Take care' waren meine letzten Worte an dich Die Antwort von dir - nur ein Lächeln Dein letztes Lächeln für mich Ist im Nachhinein auch mein letztes Lächeln gewesen Nun flüstere ich jeden Abend mit dem Mond Doch mein 'I miss you' wird dich nicht erreichen Denn dein Mond ist jetzt ein anderer Du hättest dieses eine Mal auf mich hören sollen!
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May 2, 2013
May 2, 2013 at 3:22 PM UTC
Mit jeder Träne die fällt / I miss you
das helle Licht, der nahe Sommer die zarte Fröhlichkeit blühender ****** das schmeichelnde Lächeln meiner Wut die monotone Stille, der Sehnsucht Glut zu dir ich liege ich stocke ich stolpere du sehnst du redest du willst zu mir das helle Sein, meiner vollen Seele deine nahe Stimme deine Gedanken und Pläne durch das verstaubte Fenster hellgrüne, verwirrte Blätter ranken Licht fällt gebrochen auf meine Hand du bist so fern, ich sehe dich nicht wie Gedanken versanken auf Blättern auf Wiesen in Wörtern und Träumen was für ein schlimmes Gedicht
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Jul 28, 2010
Jul 28, 2010 at 1:21 PM UTC
WEGE DER SENSUECHTIGKEIT II
Wir leben in einem geordneten Chaos, mit viel Zeit, und doch ohne Zeit, mit angenehmem Schmerz, und schmerzhaftem Vergnügen. Das Leben ist gerecht, aber ungerecht; eine gesunde Krankheit, der man nicht entfliehen kann. ein friedlicher Krieg, in dem es einen glücklichen Herzschmerz gibt. Unser Blut ist lebendig, aber es trägt kein Leben. Unsere Gehirne denken, aber ohne Gedanken. Wir sind am Leben Und sind doch tot
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Oct 10, 2011
Oct 10, 2011 at 8:03 PM UTC
Und sind doch tot
ich danke dir ich dank dir nicht ich hoffe,... doch möchte ich es nicht ich denke heißt das ich bin alles kommt mal ans Licht Schicht für Schicht entfaltet die Wahrheit sich wie ein Kartenhaus bricht alles in sich und alles endet in einen Haufen nichts wenn das geschieht stehen wir vor dem Gericht allein und ohne nichts in dir kommen Gedanken nichts mehr ist zum Lachen Ernst ist gefragt und wenn du versagst liegt es allein in deiner Hand das wird die Zeit sein in der du dir sagst... von nichts kommt nichts ich bin ich und du bist der der du bist alles was ich will ist ein lächeln im Gesicht und ein schönes Gedicht
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Jun 5, 2013
Jun 5, 2013 at 10:53 AM UTC
Ich bin Ich
Wir finden und verlieren uns im Moment, Im letzten Atemzug den wir uns gemeinsam teilen Um uns herum fängt es an zu regnen, Es scheint, als ob die Welt wüsste wie es in unserem Inneren aussieht. Der kurze Augenblick zwischen Sonne und Regen, Der kurze Moment zwischen Freude und Traurigkeit. Es kommt und geht, das Glück zwischen zwei Menschen Was für ein trauriger Moment, du sagtest mir wir sollen uns nichtmehr sehen Dein letztes Bild verblasst im Tageslicht, Zeit heilt was sie kann, doch nichts ist für immer Und man sagt , es wird schon wieder, Doch nichts wird wie es einst war Die Einsamkeit von gestern nimmt mich wieder in den Arm, Fühlt sich an wie jeder Tag, In Gedanken bei dir, irgendwo anders An einem Ort wo es egal ist, verloren zu sein Es wird immer vergehen, und nie so bleiben kommt mir vor wie damals, Damals auf dem Balkon also du die Sterne gezählt hast
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Oct 21, 2018
Oct 21, 2018 at 10:39 AM UTC
German Feelings
Zu später Stund grüßen uns die Zweifel und in unseren Köpfen sagt die Angst der ungewissen Zukunft „Hallo“ Das große Nachdenken beginnt und lässt sämtliche Szenarien plötzlich so einfach, so nahe aber doch so fern wirken Gefangen in den eigenen Gedanken fällt die Flucht aus diesen imaginären wolkenartigen und schwebenden Konstrukten nicht gerade einfach Momente zwischen Realität und Gedankenspielen lassen uns an unseren Taten, Emotionen und Entscheidungen zweifeln lassen uns die Vergangenheit ***** passieren So unaufhaltsam und so plötzlich sich diese grauen Wolken in unseren Köpfen eingenistet haben so unvorhersehbarer verschwinden diese wieder Wach liegend in meinem viel zu großen Bett halte ich die Luft an schließe die viel zu schweren Augenlider meine unzähligen Gedanken fliegen umher von mir zu dir Mit der Hoffnung du fängst Sie ein
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Dec 4, 2022
Dec 4, 2022 at 5:21 PM UTC
Bitte nicht stören
imagine you are sick cold alone sitting in a coolish train lonesome thinking of your soulmate somewhere train departs scenery flahing by thoughts flashing by too numb to cry ice-cold nausea smile on the lips eyes closed searching for rest music on your song playing promising solace pulls and drags on my inside intense consuming i'm holding on tight too numb to cry searching for rest smile on the lips don't want a song but a warm embrace too far away too far away and distant scenery passing by thoughts passing by inside passing by too fast too agitated not tangible elusive too numb to cry ice-cold nausea smile on the lips far away (original: ) stell dir vor du bist krank kalt alleine sitzt in einem unterkühlten zug einsam denkst an dein seelengeschwisterkind irgendwo zug fährt los vorbeisausende landschaften vorbeisausende gedanken zu taub zum weinen eiskalte übelkeit lächeln auf den lippen augen geschlossen ruhe suchend musik an lied von dir trost verheißend zieht und zerrt in mir heftig verzehrend klammere mich fest zu taub zum weinen ruhe suchend lächeln auf den lippen will kein lied sondern eine warme umarmung zu weit weg zu weit weg und fern vorbeisausende landschaften vorbeisausende gedanken vorbeisausendes inneres zu schnell zu bewegt nicht greifbar flüchtig zu taub zum weinen eiskalte übelkeit lächeln auf den lippen weit weg
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Jan 24, 2018
Jan 24, 2018 at 8:01 AM UTC
Trance
Ich renne. Lautlos. Meine Füße berühren abwechselnd den Kies, ein paar Steinchen nehme ich kurz auf meinem Weg mit, danach bleiben sie einsam neben Anderen liegen. In meinen Ohren ertönt der nicht endende Bass meiner Gedanken. müde. müde. müde. Es ist das Wissen um das Ankommen, das mich weiter antreibt. Ankommen, da wo der Wald den Himmel trifft. Ankommen, da wo der Regen unter mir immer noch fällt. Da, wo ich Ruhe finden werde. Links und rechts wiegen sich die Bäume zu meinem Rhythmus im Wind. Alles pfeift mir zu. Das Rauschen des Flusses ist mein Applaus. Er gilt mir, und nur mir. Weil ich es bald geschafft habe. Da wo das Brummen lauter wird, wird das Rauschen leiser. Die Menschheit ist wieder spürbar. Und ich laufe, laufe laut. Meine Arme strecken sich aus nach dem greifbaren Ziel. Stillstand. Einatmen, ausatmen, tief einatmen. - Meine Gedanken fallen vor mir. Und mit mir fällt das Leben. Es kommt unten an und zerbirst in Millionen Scherben. Ich tue es ihm gleich. Willkommen Unendlichkeit.
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Jul 6, 2023
Jul 6, 2023 at 8:07 AM UTC
Rennen
ich jage meinen gedanken hinterher, und erkenne mich selbst manchmal nicht mehr. es scheint so, als würde sich alles um mich drehen, irgendwie ist es so als würde ich die welt nicht mehr verstehen. was ich mache scheint falsch zu sein, innerlich fange ich langsam an zu schreien. weiß nicht was ich tue und liege im zimmer, ich fühle mich so als wäre das ein gewitter. alles scheint so als würde es nicht vergehen, ich bin in meinem kopf angelangt und merke ich bleibe stehen. alles um mich verändert sich, und alle anderen lassen mich plötzlich im stich.
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Nov 24, 2018
Nov 24, 2018 at 7:25 PM UTC
gedanken
Die Nerven liegen blank, irgendwo draußen auf der Straße, ein Penner auf der Bank Schau mich traurig um, alle gehen einfach weiter sind egoistisch und schauen nur auf ihre Karriereleiter... Irgendwo anders ein Schüler in der Klasse er unterscheidet sich in mehr als nur Aussehen und Rasse Oberflächlichkeit im Vordergrund, viele Narben, im herzen der wunde Punkt Egal ob Ignoranz, Brutalität oder Worte das Messer trotzdem das Herz durchbohrte.... Referate, Arbeiten und Praktika stehen an Angst und Stress gehen mit dir da dran weißt selbst nicht mehr wo vorne und hinten ist tust was du kannst, verlierst wer du bist Wo anders ein Träumer wohnt bei seiner Großmutter, sie hat Krebs und reuma hofft sie lebt noch lange er gibt ihr zum Abschied immer einen Kuss auf die Wange eines Tages wird sie gehen dann wirst du alleine da stehen doch hab keine Angst vor dem Tag es gibt da draußen jemand der dich mag Hinterm Fenster ein alter Mann fragt sich:"was fang ich nur mit dieser Rente an?" seine Frau bereits krank, all seine Hoffnung liegt jetzt bei der Bank die jedoch dankend ablehnt und ihm nur den Rücken zudreht Medikament zu teuer, keine Versicherung gegeben, er will doch nur gemeinsam mit seiner Frau leben. Die Möglichkeit zu klauen, um das Leben zu retten könnte enden im Gefängnis mit Wetten.... Zwischen richtig und falsch entscheiden lieber daheim sitzen oder reisen ? Gedanken, Hintergründe und Gefühle verstehen ist bereit dafür Fehler zu begehen denn irgendwo zwischen Angst, Stress und Wut findest du Leute, die Liebe zeigen und das tut gut Sei stark und du selbst es ist egal das du nicht jedem gefällst
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Dec 26, 2017
Dec 26, 2017 at 5:31 AM UTC
Geschichten vom Leben gezeichnet
Die Nerven liegen blank, irgendwo draußen auf der Straße, ein Penner auf der Bank Schau mich traurig um, alle gehen einfach weiter sind egoistisch und schauen nur auf ihre Karriereleiter... Irgendwo anders ein Schüler in der Klasse er unterscheidet sich in mehr als nur Aussehen und Rasse Oberflächlichkeit im Vordergrund, viele Narben, im herzen der wunde Punkt Egal ob Ignoranz, Brutalität oder Worte das Messer trotzdem das Herz durchbohrte.... Referate, Arbeiten und Praktika stehen an Angst und Stress gehen mit dir da dran weißt selbst nicht mehr wo vorne und hinten ist tust was du kannst, verlierst wer du bist Wo anders ein Träumer wohnt bei seiner Großmutter, sie hat Krebs und reuma hofft sie lebt noch lange er gibt ihr zum Abschied immer einen Kuss auf die Wange eines Tages wird sie gehen dann wirst du alleine da stehen doch hab keine Angst vor dem Tag es gibt da draußen jemand der dich mag Hinterm Fenster ein alter Mann fragt sich:"was fang ich nur mit dieser Rente an?" seine Frau bereits krank, all seine Hoffnung liegt jetzt bei der Bank die jedoch dankend ablehnt und ihm nur den Rücken zudreht Medikament zu teuer, keine Versicherung gegeben, er will doch nur gemeinsam mit seiner Frau leben. Die Möglichkeit zu klauen, um das Leben zu retten könnte enden im Gefängnis mit Wetten.... Zwischen richtig und falsch entscheiden lieber daheim sitzen oder reisen ? Gedanken, Hintergründe und Gefühle verstehen ist bereit dafür Fehler zu begehen denn irgendwo zwischen Angst, Stress und Wut findest du Leute, die Liebe zeigen und das tut gut Sei stark und du selbst es ist egal das du nicht jedem gefällst
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Still lächelnd schau ich dich an doch du bist nur der kleine fang Dachtest du hättest noch Macht doch stattdessen bin ich die die lacht Warte es nur ab bis ich dich seh dann liegst du mal mit gebrochenerer Nase im Schnee Mir wurde immer gesagt negative Gefühle wären schlecht doch sie zu denken ist nur mehr als recht Denn wohin soll die ganze Wut ? Unmöglich glücklich zu sein wenn man immer nur nichts tut! Früher war ich klein wollte doch nie mehr als glücklich sein Hab heute mein Ziel erreicht und du bist es der schleicht Denn die Rollen haben sich gewechselt nun suchst du das Schild mit Exit Hab keine Angst mehr vor dem der du bist denn bin stärker und weis das wenn du die scheiße frisst Lasst ruhig die Wut zu und die Gedanken frei dann ist es meist noch schöner als am 1. Mai Denn Gedanken sind keinen Taten und wenn du sie zulässt brauchst du nicht mehr zu raten sondern nur noch zu warten Es zeigt sich nämlich von allein das auch du bewahren kannst den schönen Schein Nur zu Gunsten von dir selbst so das du nicht mehr fällst Eure Angst wird zu Wut einen Schritt den man nicht einfach so tut Zeigt jedoch das du weiter bist als zuvor öffnest die Welt zu einem neuen Tor Lache jetzt nur noch über dich bist du diejenige die zusammenbricht doch Mitleid bekommst du nicht Ist mehr als verdient was die passiert vielleicht mal diejenige die sich geniert mal wissen was es heist Schmerzen zu fühlen ein Versuch im gewissen zu wühlen....
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Dec 12, 2017
Dec 12, 2017 at 12:41 PM UTC
Role reversal
Als die abgekühlten, verschwendeten Träume des Unterbewusstseins langsam ihre Farbe verlieren, werden seine verwaisten Hände übertastig, greifen blind nach dem Fleisch, neben dem seinen, das weltverloren aus der verweiblichten Realität atmet. Im Niemandsland halbwacher Gedanken, erscheint jene Schaufensterpuppe, die ihn an einem ganz gewöhnlichen Wochentag, mit ihrem leeren Blick fixiert. Plastische Existenz im gedankenlosen Körper, zum Schweigen gebracht, damit sie ihr Selbst nicht verleugnen muss, wenn ihr der rechte Arm auf links gedreht wird. Im Vorbeistehn schenkt sie ihm ein unbewohntes Lächeln. Oder ist es doch sein eigenes, das sich im Fenster spiegelt? An den Venusgürtel der Blauen Stunde gekrallt, hält er die Augen fest geschlossen Unsichtbar für das Lichte, nicht sehen, nicht gesehen werden, ein Sich-den-Sinnen-verweigern, im unbemerkten Raum innerhalb der Zeit Wie der Blaue Blumendichter, so weiß auch er, um die Notwendigkeit der Verschiebung, wenn die ätherische Illusion berührt, wenn das Subjekt zum Objekt geworden, in die Nichtwirklichkeit zurückgeschoben werden muss, damit das lyrische Heimweh aus der Überlebensverhinderung befreit wird Wäre sie immer noch das, was er am meisten bewundert, wenn er jetzt, jetzt, in diesem blutleeren Augenblick, sein linkes Oberlid öffnete, nur einen kleinen Spalt breit ? Wäre sie nur eine der liebreizenden Schmetterlingspflanzen, deren sinnliche Blüten begierig mit seinem Unterleib tanzen, und die Töne aus seinen Lenden presst, bis die Musik verstummt ?? Würde er in seinen Weißhaarzeiten auf einer Bank sitzen, unten am See, eine verschlissene, offene Aktentasche auf dem Schoß, den Kopf tief vergraben im ranzigen Leder und mit zittrigen Händen nach einer fragmentierten Erinnerungsspur suchend, die längst in die Bedeutungslosigkeit geflohen war ??? Er wagt einen halboffenen Blick, hinüber zur lichtblauen Sehnsucht, dem gestern noch so gefräßigen Verlangen, das sich nun, in gnadenloser Sattheit, in seiner Fleisches-Unlust ausbreitet. Ausgelangweilt kratzen seine gierigen Finger an der fiktiven Verkleidung, bis ihr schamhaftes Blut in seine eigene Selbsttäuschung tropft und ihre Brüste aus den blaubepuderten Versprechungen bersten, die er nicht ihr, sondern sich selbst gab. Im Schein des Morgensterns glänzt bereits der melancholische Trauertau, als sich beider Seufzer ein letztes Mal berühren. Hastig wickelt er prosaische Bandagen um ihre offenen Wunden und schiebt das Gestern in (s)eine neue Zukunft.
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Nov 21, 2020
Nov 21, 2020 at 11:15 AM UTC
Die Blaue Blume oder Im Jenseits von heute tanzt die Zukunft aus dem Gestern
Als die abgekühlten, verschwendeten Träume des Unterbewusstseins langsam ihre Farbe verlieren, werden seine verwaisten Hände übertastig, greifen blind nach dem Fleisch, neben dem seinen, das weltverloren aus der verweiblichten Realität atmet. Im Niemandsland halbwacher Gedanken, erscheint jene Schaufensterpuppe, die ihn an einem ganz gewöhnlichen Wochentag, mit ihrem leeren Blick fixiert. Plastische Existenz im gedankenlosen Körper, zum Schweigen gebracht, damit sie ihr Selbst nicht verleugnen muss, wenn ihr der rechte Arm auf links gedreht wird. Im Vorbeistehn schenkt sie ihm ein unbewohntes Lächeln. Oder ist es doch sein eigenes, das sich im Fenster spiegelt? An den Venusgürtel der Blauen Stunde gekrallt, hält er die Augen fest geschlossen Unsichtbar für das Lichte, nicht sehen, nicht gesehen werden, ein Sich-den-Sinnen-verweigern, im unbemerkten Raum innerhalb der Zeit Wie der Blaue Blumendichter, so weiß auch er, um die Notwendigkeit der Verschiebung, wenn die ätherische Illusion berührt, wenn das Subjekt zum Objekt geworden, in die Nichtwirklichkeit zurückgeschoben werden muss, damit das lyrische Heimweh aus der Überlebensverhinderung befreit wird Wäre sie immer noch das, was er am meisten bewundert, wenn er jetzt, jetzt, in diesem blutleeren Augenblick, sein linkes Oberlid öffnete, nur einen kleinen Spalt breit ? Wäre sie nur eine der liebreizenden Schmetterlingspflanzen, deren sinnliche Blüten begierig mit seinem Unterleib tanzen, und die Töne aus seinen Lenden presst, bis die Musik verstummt ?? Würde er in seinen Weißhaarzeiten auf einer Bank sitzen, unten am See, eine verschlissene, offene Aktentasche auf dem Schoß, den Kopf tief vergraben im ranzigen Leder und mit zittrigen Händen nach einer fragmentierten Erinnerungsspur suchend, die längst in die Bedeutungslosigkeit geflohen war ??? Er wagt einen halboffenen Blick, hinüber zur lichtblauen Sehnsucht, dem gestern noch so gefräßigen Verlangen, das sich nun, in gnadenloser Sattheit, in seiner Fleisches-Unlust ausbreitet. Ausgelangweilt kratzen seine gierigen Finger an der fiktiven Verkleidung, bis ihr schamhaftes Blut in seine eigene Selbsttäuschung tropft und ihre Brüste aus den blaubepuderten Versprechungen bersten, die er nicht ihr, sondern sich selbst gab. Im Schein des Morgensterns glänzt bereits der melancholische Trauertau, als sich beider Seufzer ein letztes Mal berühren. Hastig wickelt er prosaische Bandagen um ihre offenen Wunden und schiebt das Gestern in (s)eine neue Zukunft.
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Ein bisschen Wein und Bier und schon sind wir weg hier Flasche im Rucksack stecken wird schwer sein uns morgen zu wecken keine Gedanken an den Tag danach verschwenden du wirst sehen, morgen geht es und blendend Sitzen einfach nur da und reden ich weis es ist nicht was für jeden doch können sagen was wir denken sind uns gegenseitig vertrauen am schenken Spielt keine Rolle ob gut oder schlecht denn es ist echt kennen uns seit ner Ewigkeit daher auch dir Vertrauenswürdigkeit Weis auf dich ist immer Verlass nie ein Grund zum hass Gott was haben wir nicht alles zusammen gemacht ? im Matsch gespielt und gelacht Kerle kennengelernt darüber geredet wie es unser Herz erwärmt Gemeinsam diskutiert Momente erlebt in denen man sich verliert uns aufgefangen und dann gemeinsam weitergegangen Egal wer, wo oder wann gegen uns kommt man nicht einfach so an Könnte mir nicht vorstellen wie es ohne dich wäre bin mir aber sicher es würde mein Leben erschwer'n All die Erinnerung die Wir teilen sind Dinge die unsere Wunden heilen Zeigen uns wir sind nie allein werden immer zusammen sein Freu mich auf jedes treffen erneut ich weis das es dich genauso freut
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Dec 12, 2017
Dec 12, 2017 at 3:11 AM UTC
The night which never ends
gemeinsam könnten wir endlos lachen uns in Sicherheit wiegen übereinander wachen gemeinsam auf Wiesen liegen aus Büchern vorlesen gemeinsam die Augen schließen Gedanken und Träume gegenlesen ineinander überfließen Wein einschenken Blicke hin und her passen einfach sein und nicht viel denken endlose Umarmungen sprechen lassen Augen voller Euphorie strahlendes Grinsen voller Eleganz egal in welcher Kategorie ein schöner, endloser Tanz voll Funkeln und Glanz
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Jun 21, 2024
Jun 21, 2024 at 4:54 AM UTC
together we could...
Wut macht sich in mir breit, bin gewappnet, mach mich für den Kampf bereit hab alles getan um uns zu schützen, hab gemerkt das alles würde nichts nützen Versteht nicht mal was ich fühle, was für Gedanken ich mir mach und wie sehr ich mich bemühe Stattdessen sitz ich hier, wünschte einfach Flo wär bei mir, den ihr hättet kennenlernen sollen, doch es gibt wichtigeres, ihr scheint das gar nicht richtig zu wollen Hatte nach Mittwoch neue Hoffnung gefunden, spielt keine Rolle, ihr seid frei und ungebunden ich werde mich nicht weiter um Verständnis bemühen, kein weiteres Gift versprühen, werde mich einfach zurück ziehen und euch machen lassen, versteh nicht wie ihr mich könnt hassen hab doch alles für euch gegeben, wollte noch so viel mit euch zusammen erleben Weis nicht wie das weiter gehen soll, spüre nur in mir steigt der Groll vielleicht tut uns Abstand gut, vielleicht geht dann auch die Wut Kann nicht bleiben wie es ist, denn bin dann nur noch mehr angepisst tu alles damit es klappt, aber egal was ich sag, ihr seid eingeschnappt Hoffe wir werden mit der Zeit einen Weg finden, die Zeit der Krise ohne weitere Schäden überwinden Wollte morgen so viele Freuden mit euch teilen, gemeinsam all unsere Wunden heilen hab meine 100 Mauer endlich durchbrochen, doch fühlt sich an als Brecht ihr mir jeden Knochen hab meiner Familie von Flo erzählt, wollte auch das ihr ihn auswählt hatte mich tierisch auf morgen gefreut, tief in mir gerade alles schreit und diese Entscheidung bereut Ihr stellt eine Frage, die ist für euch schon eine Aussage hattet alles für euch schön geplant, doch in mir drin bereits etwas mich warnt.....
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Jan 26, 2018
Jan 26, 2018 at 6:17 PM UTC
Heartless
Wut macht sich in mir breit, bin gewappnet, mach mich für den Kampf bereit hab alles getan um uns zu schützen, hab gemerkt das alles würde nichts nützen Versteht nicht mal was ich fühle, was für Gedanken ich mir mach und wie sehr ich mich bemühe Stattdessen sitz ich hier, wünschte einfach Flo wär bei mir, den ihr hättet kennenlernen sollen, doch es gibt wichtigeres, ihr scheint das gar nicht richtig zu wollen Hatte nach Mittwoch neue Hoffnung gefunden, spielt keine Rolle, ihr seid frei und ungebunden ich werde mich nicht weiter um Verständnis bemühen, kein weiteres Gift versprühen, werde mich einfach zurück ziehen und euch machen lassen, versteh nicht wie ihr mich könnt hassen hab doch alles für euch gegeben, wollte noch so viel mit euch zusammen erleben Weis nicht wie das weiter gehen soll, spüre nur in mir steigt der Groll vielleicht tut uns Abstand gut, vielleicht geht dann auch die Wut Kann nicht bleiben wie es ist, denn bin dann nur noch mehr angepisst tu alles damit es klappt, aber egal was ich sag, ihr seid eingeschnappt Hoffe wir werden mit der Zeit einen Weg finden, die Zeit der Krise ohne weitere Schäden überwinden Wollte morgen so viele Freuden mit euch teilen, gemeinsam all unsere Wunden heilen hab meine 100 Mauer endlich durchbrochen, doch fühlt sich an als Brecht ihr mir jeden Knochen hab meiner Familie von Flo erzählt, wollte auch das ihr ihn auswählt hatte mich tierisch auf morgen gefreut, tief in mir gerade alles schreit und diese Entscheidung bereut Ihr stellt eine Frage, die ist für euch schon eine Aussage hattet alles für euch schön geplant, doch in mir drin bereits etwas mich warnt.....
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Hoffnung ist der Glaube an Ein Ziel, dass man sich setzten kann 'ne Zukunft die man sich kreiert Gedanken in den man sich verliert ´Ne Kraft die deinen Willen stärkt Und auch wenn man es selbst nicht merkt Sorgt diese ganz besondre Kraft, dass man durch Hoffnung neues schafft Doch Hoffnung kann dich leicht verleiten, und zeigt dir nur die guten Seiten So wird das schlechte erst verdrängt Bis es dich plötzlich überschwemmt Du denkst du könntest was erreichen Deine Trauer weg begleichen Doch dieses Denken war Zuviel Letztendlich nur ‘n Gedankenspiel So kann dir Hoffnung Stärke geben Und lässt dich oft zu neuem streben Verbirgt im Leben all den Schutt Und macht sie sich damit selbst kaputt.
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May 26, 2019
May 26, 2019 at 10:37 AM UTC
Hoffnung (Hope)
An manchen Tagen ist die Luft zu schwer zum Atmen, wie Steine liegt sie in der Lunge und zieht und zerrt mich zu Boden. Besiegt muss ich warten. Harren bis der Angriff vorbei geht. Mich nicht rühren, nicht zeigen wie furchtbar es in mir aussieht. An manchen Tagen wollen die Tränen fließen, wegspülen, was in mir ist. Doch die kranke Stille lähmt sie. Hält sie fest an meinen Lidern, wo sie ungesehn vergehn. An manchen Tagen sterben ungesagte Worte. Bleiben tot an meinen Lippen. Ungehört muss ich sie schlucken. Und in meiner selbst vergraben. Wo ist das Ohr, das sie zu hörn vermag? An manchen Tag ringt mich Erschöpfung nieder. Zeit rinnt unerreichbar weit - und bleibt doch eine Ewigkeit. Wenn Müdigkeit mich bleiern macht, mir Regung nimmt, dann kommt die Nacht, die gierig mich verschlingt. Wie ein Zuschauer wander ich unbeteiligt durch mein Leben. An manchen Tagen verirre ich mich in meinen Gedanken. Hinter dunklen Ecken lauert Finsternis, ihre Wirrungen verschlingen mich, bis ich verloren stehen bleibe. Und mich ihrer Fremdheit ausliefern muss.
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Oct 1, 2021
Oct 1, 2021 at 7:54 AM UTC
Manche Tage
Unverhofft der Tod getarnt als Dieb. Kassiert ein unschuldiges Leben ein, musste die Beerdigung noch schlimmer sein? Sie sagten:"sei einfach lieb" Zwingt mich dazu selbstverrat zu begehen, könnt nicht mal zu euren eigenen Fehlern stehen Mein Schweigen war euch den Verrat Wert meine Gefühle nicht, weil es euch nicht schert Seht nicht meine Wut Seht nicht die verzweifelte Glut Seht nicht was ihr mir damit antut Konsequenzen unter'n Teppich kehren wollt um jeden Preis euer Ziel gewähren meine einzige Option, ist den Kontakt zu verwehren Bin nicht wie gewünscht die adrette spiel gewiss nicht weiter eure Marionette Will frei sein, hab meinen eigenen Kopf doch ihr zieht ihn nur zurück am Schopf Merkt nicht einmal den emotinalen Machtmissbrauch versuche meine Gedanken zu ordnen im weißen Rauch Verachte euer Schweigen und die Familienhierarchie weiß bei euch nicht mehr weiter, weiß nicht wie Würde gerne weiterhin ein Teil in eurem Leben sein doch weil ich nicht schweige, passe ich nicht ins Familienbild rein schiebt mich mit euren Taten aus eurem Leben die Stimme in mir laut schreit, wird dauern zu vergeben
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Apr 11, 2021
Apr 11, 2021 at 5:05 PM UTC
Familienhierarchie - hoch lebe das Schweigen
Warten, in einem fremden Raum. Ungewohnte Geräusche. Unangenehme Gerüche. Die Anwesenheit einer Fremden im Bett nebenan, auch wartend, auch nicht schlafen könnend. Wie kalter Honig zieht sich die Zeit. Der Wunsch nach dem Ende der Nacht begegnet der Angst vor dem Morgengrauen. Alles sträubt sich. Die Augen brennen vor Müdigkeit. Die Matratze zwingt den Muskeln ihre Härte auf. Was alles sein wird oder sein könnte am morgigen Tag, taucht auf und ab, wie ein Ball wogend auf dem Meer. Der Versuch, alles auszublenden; die fremde Umgebung, die fremden Geräusche, die fremden Gerüche, die Fremde. Abtauchen in eine andere Welt; in meine Welt, meine Gedanken, mein Denken. Müdigkeit übermannt mich. Schlaf beendet das Warten.
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Aug 10, 2021
Aug 10, 2021 at 3:28 PM UTC
Warten
Auf den Schwingen geflügelter Worte, werden Sätze zu Zeitreisenden, tragen uns fort, dorthin, wo unsere Gedanken sich kreuzen, mentoriert von den lauen Winden der Leerzeichen, gleiten sie bis hin zum Anbeginn des Regenbogens, der seine prächtigen Farben durch das Grau der trüben Buchstabenreihen zieht.
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Nov 23, 2020
Nov 23, 2020 at 6:47 AM UTC
Zeitreisende
Dein Atem stockt. Dein Herz verklingt. Dein schwacher Körper – unbelebt. Deine Seele auf dem Weg in die Freiheit. Doch ich bleib hier. Gelähmt von dem, was passiert. Überfordert davon, was passiert ist. Es wird Jahre dauern zu begreifen, was niemals passieren wird. // Und der Schmerz kommt und er geht. Doch jetzt grad ist er hier – es ist schwer zu verstehn. Dass du nicht mehr hier bist. Und das alles, was bleibt, die Erinnerung ist. Erinnerung, was für ein großes Wort. Es ist Zurückversetzen an einen besseren Ort. Eine bessere Zeit. Etwas, das dann doch nicht bleibt. Es ist Sehnsucht nach dem, was mal war und was niemals wieder sein wird. // Denn mit einem Schlag war alles vorbei. Du – rausgerissen aus dieser Welt. Verloren deine Träume. Unerreichbar deine Gedanken. Dein Atem stockte. Dein Herz verklang. Dein neuer Körper – frisch belebt. Deine Seele frei zu gehn, wo es besser ist.
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May 7, 2023
May 7, 2023 at 6:47 PM UTC
Thorsten H.
Weißt du eigentlich, wie schön du bist? Ganz heimlich und unscheinbar wie du lachst, schweigst und mit dir haderst ganz unverhofft und wunderbar Deine strahlenden Augen voller Freude mit dem Kopf in den Wolken voller neuer, aufregender Träume Deine funkelnde Umgebung voller Glanz mit deinen Gedanken schon weiter auf dem nächsten Tanz Deine herzige, warme Art voller Geborgenheit und Liebe Wenn du mich anstrahlst fühlt es sich an wie eine riesige, endlose Umarmung
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Apr 24, 2025
Apr 24, 2025 at 6:32 AM UTC
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