"hinter" poems
Summer's almost over,
It's threadbare
As your towel;
The summer sands
Are shifting,
The beach is headed south.
The initialed picnic tables
Are stored for other outings;
The concession windows
Flapped now,
The busker's shouting quelled.
Sails are dropped
Like maple leafs,
The moon's rising
Too soon;
The night lights blaze
Over pitch and field,
Where sunshine
Shone in June.
Geese are wedging daily
To escape the wintery gloom;
I'll reacquaint
With the hinter sounds
Of lake winds
And banshee loons.
Aug 28, 2014
Aug 28, 2014 at 3:58 PM UTC
Ich habe Fernweh nach dem Ort an dem du gerade bist, und Heimweh nach dem Platz in deinem Herzen.
Ich liebe den Himmel, und ich wünschte ich wäre das Firmament über dir, egal ob hinter Wolken versteckt oder mit den Gestirnen geschmückt, denn dann würde ich dich immer sehen und immer bei dir seien.
Jedoch könnte ich dich nie berühren, von da oben.
Vielleicht wäre es besser, der Boden zu seien. Du legst dich in mein warmes Gras und atmest meinen Duft ein, nach einem Regenschauer, und würdest dabei lächeln. Aber als der Boden, würdest du mich je bemerken? Und wenn ja, würdest du nicht nur auf mich herabsehen?
Das würde ich nicht überleben, wir sind alle aus Sternenstaub, und besonders in der Liebe gleich.
Aber wenn du mir diese drei Worte ins Ohr flüsterst oder sie mir ins Gesicht schreist, dann ist es eh egal. Denn dann steht alles auf dem Kopf, am Himmel ist das Wasser der Meere und ich schwimme durch Wolken. Ich gehe über Federn, und das Federkleid der Vögel besteht aus Gras.
So ist es, zumindest in meinem Kopf, jedes Mal nachdem du mein Herz mit den Schmetterlingen, die du in meinem Bauch ausgesetzt hast, erschütterst hast.
May 9, 2014
May 9, 2014 at 11:13 AM UTC
Stress
Jeden Tag
Stress
Ich kann nicht mehr
Es ist 5 Uhr morgens
Mein Wecker klingelt
Ich will aber noch weiterschlafen
Mindesten noch 5 Minuten
Das geht aber nicht
Sonst verpass ich noch den Bus
Ich komm an
Wieder Schule
Ich kann nicht mehr
Es reicht
Ich hab kein Bock
Ich muss aber durchziehen
Nur noch 2 Jahre
Dann bin ich endlich fertig
Dann zieh ich endlich weg
Aber dann geh ich in die Uni
Ich weiß nicht mal was ich studieren will
Noch mehr Stress
Und danach?
Arbeiten
Arbeiten bis ich sterbe
Wieder Stress
Vielleicht sogar noch mehr
Man kann dem stress nicht entgehen
Oder?
Kann ich dagegen was machen?
Kann ich den Stress ausweichen?
Nein
Das geht nicht
Denn Stress bleibt
Es ist so wie ein Kaugummi den man nicht abbekommt
Es ist so wie ein Monster das dir hinter läuft
Es ist Stress
Jan 29, 2017
Jan 29, 2017 at 11:27 AM UTC
Ich suche das Licht im offenen Feld
Doch sehe nur den Schatten
Von Bäumen hinter meinen Rücken
Meine Füsse getauft in Erdscholle
Die Fragen in mir optisch dargestellt
Nicht, dass ich den Weg verloren habe
Oder ich meinen Geist schwer
Auf mein Leben drücke
Nein, es ist die Sucht
Nach Weisheit was treibt;
Klarheit in Worten
Die Wahrheit hinter Reden
Oder das Leben nach dem Tod
Kurz gesagt, was findet man
Wenn man sieht durch das Fenster
Einer verborgenen Pforte
Nov 26, 2014
Nov 26, 2014 at 4:47 PM UTC
die flüsse aus schatten
spenden den vergessenen
wasser
isoliert von allen
lebenden um zu
tanzen
ihre silhouetten hinter
vorhängen, aufflackerndem, eine
chance
für die lebenden:
schärfen und fokussieren des
blickes
gib mir alles zurück
meine fürsorge die umarmungen
denk
nicht du würdest mich verlassen
ein dickes seil würd' ich nehmen
doch
alles zählt jetzt: keine abneigung
zuneigung die flüsse aus schatten erreichen
uns
wir können ihn nicht entkommen sie
sie sind so nahe
zahlreiche
bebilderungen unendlicher schlupflöcher
kinder erwachsene treiben in flüssen aus
schatten
der letzte vorhang
das letzte kerzenflackern
die letzte silhouette
"wir entkommen ihnen nicht" rufst du
"keine bange" brülle ich durchs rauschen
flüsse
wir werden zu einer kreuzung aus
wolf & löwin eine einheit eine
flüssigkeit
letzte echos stimmen und schatten
die flüsse verbleiben
die flüsse verbleiben
Mar 6, 2020
Mar 6, 2020 at 3:50 PM UTC
such majesty
a nightjar call
eyes of a tragedy
after the fall
sprawling winter
baleful
gleaming
pale steps
hinter
ever redeeming
those before
swallowed whole
a horizon to go
Sep 13, 2024
Sep 13, 2024 at 4:01 PM UTC
An manchen Tagen ist die Luft zu schwer zum Atmen,
wie Steine liegt sie in der Lunge und zieht und zerrt mich zu Boden.
Besiegt muss ich warten. Harren bis der Angriff vorbei geht.
Mich nicht rühren, nicht zeigen wie furchtbar es in mir aussieht.
An manchen Tagen wollen die Tränen fließen,
wegspülen, was in mir ist.
Doch die kranke Stille lähmt sie.
Hält sie fest an meinen Lidern,
wo sie ungesehn vergehn.
An manchen Tagen sterben ungesagte Worte.
Bleiben tot an meinen Lippen.
Ungehört muss ich sie schlucken.
Und in meiner selbst vergraben.
Wo ist das Ohr, das sie zu hörn vermag?
An manchen Tag ringt mich Erschöpfung nieder.
Zeit rinnt unerreichbar weit - und bleibt doch eine Ewigkeit.
Wenn Müdigkeit mich bleiern macht, mir Regung nimmt,
dann kommt die Nacht, die gierig mich verschlingt.
Wie ein Zuschauer wander ich unbeteiligt durch mein Leben.
An manchen Tagen verirre ich mich in meinen Gedanken.
Hinter dunklen Ecken lauert Finsternis,
ihre Wirrungen verschlingen mich,
bis ich verloren stehen bleibe.
Und mich ihrer Fremdheit ausliefern muss.
Oct 1, 2021
Oct 1, 2021 at 7:54 AM UTC
Die Straßen ziehen vorbei
Licht an Licht wie fallende Sternschnuppen vorm Fenster.
Bei Tageslicht, Abenddämmerung, Sonnenaufgang
ein neuer Tag.
Bäume, Häuser, Felder,
Wälder
Die Materie meines Landes wiegt mich in die Schläfrigkeit,
geborgen
Das Buch in meiner Hand fällt in meinen Schoß
Immer noch dieselbe Seite,
bin immer noch nicht weiter.
Der Inhalt unverändert unbegreiflich
Mein Atem geht zum Rhythmus der Schienen unter uns.
Wir fliegen zusammen und doch bleibe ich allein.
Augen zu, Augen auf
du hast geblinzelt.
Ankunft, Abfahrt
du hast geblinzelt.
Auf ins Neue, ins Unbekannte
oder doch zurück zu alten Gegenden?
Durch die Entfernung wieder neu erlebt.
Kommst du jetzt wieder zurück?
Hast du genug bekommen,
Antworten gefunden auf die Fragen die du nicht fandest?
Die du nicht zu stellen wagtest?
Die dich trotzdem quälten?
Du warst zu lange fort,
deine Heimat ist noch hier,
aber Hier ist nicht mehr dein Hier,
längst ein anderer Ort.
Du wolltest alles hinter dir lassen,
gingest
trotz der Angst dann zu viel zu verpassen,
Hauptsache weg, weg von hier
dachtest du hättest nicht viel zu verlieren.
Allem entfliehen, Pause, Neuanfang
Ohne genau zu wissen was dieses Alles überhaupt war.
Hast du es nicht ausgehalten letztendlich
so ohne sie, die Anderen?
Im Nichts, im Nirgendwo auf eigenen Wegen zu wandern?
Einsam im Herzen hast du dich wieder verrannt
Im Herzen stumpf, die Seele verbrannt.
Nun kommst du wieder,
zurück,
um zu sehen was noch übrig ist
Zurück zum Alten, Vertrauten, Selben
Wir sind aber nicht mehr die Selben
Du ja auch nicht.
Alles wieder etwas anders, verschoben
Wieder ein bisschen auseinander gelebt,
voneinander entfernt,
weitergemacht, natürlich, nur halt ohne dich.
Schade eigentlich.
Doch nun schließ die Augen, schlaf
Gestern war auch ein neuer Tag,
verronnen,
Morgen wird noch kommen.
Wer nie ankommt der reist für immer,
umher.
Naja, wenigstens auf Schienen,
und noch nicht entgleist.
Sep 21, 2023
Sep 21, 2023 at 9:07 AM UTC
I can't do this anymore
Waking up every single day
Doing the same routine over and over
Pretending that I am okay
Putting a big smile on my face
To cover up the pain I feel
Should I keep my life stuck in this phase
Or let all the thoughts in my head to spill
Aching for everyone to see
The wound inside starting to bleed
Struggling to be society's best rendition of me
Why can't anybody hear my scream?
Living became a constant nightmare
Fighting an endless battle that I can't quit
Lost in the midst of darkness and despair
Please find me, let me live
May 5, 2017
May 5, 2017 at 11:10 AM UTC