"letzte" poems
Er will nichts und niemand
bis auf seine liebliche Verlobte.
Er möchte ja nichts mehr
als mit ihr Liebe zu machen.
Sie will nichts und niemand
bis auf ihren vermisste Verlobte.
Sie hat keine Lust je länger zu warten
um wieder so nah zu ihm zu sein.
Die Schöne seines Lebens
ist so weit weg gewesen,
doch als ihre Lippen aufeinander prallen,
jede schlimme Dinge werden weg fallen.
Wann diese jugendliche Lieber
wieder zusammen sind,
nichts wird sie trennen
ausser ihre Haut und Schweiß.
Sie werden ja zusammen schlafen,
doch wird wenig Schlaf bekommen;
sie lieben einander weit zu viel
die letzte Monaten gelitten zu haben
ohne solchem vollständige Ausgleich.
Mar 17, 2014
Mar 17, 2014 at 1:14 PM UTC
Aufstehen, von der Sonne geweckt
der erste Kaffe steht bereit
Katzen die sich in Gärten strecken
du liest ein Buch, das tu ich auch
die Hängematte, schwingt zwischen den Tannen
Tauben zirpen, Zickarden gurren
dein Eis schmilzt und tropft
sonnengebleichte Haare steht in die Richtung des Windes
braungebrannte Haut schwitzig, später salzverkrustet
Sonnencremduft, an uns
Pommes rotweiß an den Fingern, klebrig
die Sonne blendet, ist schon okay
Wellenrauschen, tobende Kinder kreischen
Sand zwischen den Zehen
du neben mir auf dem Handtuch
gemeinsam dösen
gehen wir nochmal rein?
Gösser, der letzte Schluck
ein bisschien zu warm
Dämmerung Barfuß auf dem Fahrrad
Lagerfeuerrauch in Augen und Nase,
blaue Flamme Knack zisch
weinrotgefärbte Lippen, Zungen so schwer wie der Kopf
Zeitlos
Bis morgen!
Feb 15, 2021
Feb 15, 2021 at 11:32 AM UTC
If I describe to you this dream of mine,
could I distill sorrow into drops of sweetness?
Let me write you one last story:
High summer, our heroes are apart but speeding
together at 250 km/h
(the average speed of the ICE 599 Berlin - Stuttgart)
Image the sweetest, deepest blue sky day of your life,
how the warm bath of the air flows over your skin,
and that is this day.
Her face is pressed against the train window.
She wears a new blue dress that matches heaven,
her hair is a halo of golden sunshine
and everywhere she smells a
field of honeysuckles.
She’s holding a scrap of paper
on which the names of several
German towns are written in pen
(the stops where she will stand
waiting on a platform looking west
towards you)
She is folding and refolding it in her lap.
And you, buying cheap train station coffee
at a kiosk because you don’t want her to know
that you barely slept last night.
Willing the golden face of the clock in the lobby
to speed faster towards noon.
You wait on the platform, hands in your pockets,
contemplating another cigarette (your fifth or sixth)
Wie Vorfruede!
An older man breaks custom and lightly asks
if you have a Liebste arriving on this train.
You smile that closed-mouth smile of yours
and he nods then falls
quiet to his own reveries.
She drums her fingers on her knees,
unfolding the paper one last time,
and asks the women beside her,
wo sind wir?
The city comes into view, greengold trees,
People walking along the river,
old stone arches of the train station.
Everything becomes very quiet; she steps
down and looks left then right.
The train heaves a heavy sigh and rolls on,
the breeze of its wake rushing first through her hair
and then through yours.
Every desperate song and poem and
cry in the night are filtered back to sweet water.
The winter has never been and will never come back,
the birds sing of you.
If everything that is dreamed or told of and never chosen
exists in parallel shades set side by side,
than in some world you and I are walking towards one
another through the dappled summer light
forever.
The End.
Jun 1, 2014
Jun 1, 2014 at 1:42 PM UTC
die flüsse aus schatten
spenden den vergessenen
wasser
isoliert von allen
lebenden um zu
tanzen
ihre silhouetten hinter
vorhängen, aufflackerndem, eine
chance
für die lebenden:
schärfen und fokussieren des
blickes
gib mir alles zurück
meine fürsorge die umarmungen
denk
nicht du würdest mich verlassen
ein dickes seil würd' ich nehmen
doch
alles zählt jetzt: keine abneigung
zuneigung die flüsse aus schatten erreichen
uns
wir können ihn nicht entkommen sie
sie sind so nahe
zahlreiche
bebilderungen unendlicher schlupflöcher
kinder erwachsene treiben in flüssen aus
schatten
der letzte vorhang
das letzte kerzenflackern
die letzte silhouette
"wir entkommen ihnen nicht" rufst du
"keine bange" brülle ich durchs rauschen
flüsse
wir werden zu einer kreuzung aus
wolf & löwin eine einheit eine
flüssigkeit
letzte echos stimmen und schatten
die flüsse verbleiben
die flüsse verbleiben
Mar 6, 2020
Mar 6, 2020 at 3:50 PM UTC
Pseudogedichte
Mag ich
Immer wieder
Schreib' ich
Nehm mich selbst nicht ernst
Versteck' ich meine Wahrheit
Verstecke meinen Schmerz.
Will Menschen zum Lachen bringen,
Will Freude in sie auswringen,
Die letzte, die ich habe
Nur heute noch,
Einer der letzten Tage.
So scheint es.
In mir weint es.
Es schreit -
Die Angst vorm Tod.
Wie fühlten sich die Verurteilten?
Diejenigen, die wussten,
Bald werden sie tot?
Hätten sie noch körperliche Schmerzen zu beklagen?
Hatten sie noch Schwere auf dem Herzen?
Ich frage mich das
Wahrscheinlich umsonst.
Dec 14, 2023
Dec 14, 2023 at 4:42 AM UTC
Ich zünde für dein Wohlergehn,
das Licht der Liebe an
Mit deinem Herzen wirst du sehn
wie hell es leuchten kann
Es dringt durch alle Poren
bis in die letzte Zelle
Du bist wie neu geboren
durch diese Lichterquelle
Mit unverzagtem Mut
und unbeugsamer Kraft
steigst du aus dieser Glut
voll purem Lebenssaft
Streckst deine Flügel aus
und schüttelst alle Sorgen
ins Dunkel weit hinaus
fühlst dich im Licht geborgen
Es wird dich immer schützen
vor großer Not und Pein
oder
zumindest stützen
sollt’s doch mal anders sein
Nov 18, 2020
Nov 18, 2020 at 5:11 PM UTC
*if you're a "thinker" - you don't require a "freedom" of speech - by freedom of speech i mean: the lacklustre of the "freedom" to think... how the two seem unconvincing... oh my my my, what a waste of time; sooner the pistachio ice-cream worth my name, than the folowing quest for question; thank **** poland, thank, **** poland, the land, who "cherished" both **** germany, and communist russia... seem regurgitating islam... ooh sorry, pooh bear said, what in wahabi? graf einmal! graf zweimal! nein, halt zählen... schädel beklagen die kürbislachen von oktober; die letzte reste von ein tag.*
may i introduce some biblical command?
and i ask doubly -
what's the difference between the "devil"
that asks within temptation -
compared with the devil that asks within
the confines of charm?
does not one leave man with the notion
of free will, and the other with the omnipotent
god?
who beyond man, be indistinguishable
to keep devil or god away from parodical
laments...
if the devil does tempt,
and if a god does charm...
who's will equals who's?
that the devil marks his will
by the unus autem -
and that god...
omni autem -
that the devil rather charm,
and god play the puppet of a devil
with the serpentine of tease, and ask,
and the lost question of temptation being
asked.... not i, nor anyone else,
be believed with a logic of rhyme...
charm forthright provides
unfulfilled truths -
but you tempt with
the provision of fulfilling outright lies;
seems i wrote enough truth,
that i've forgotten the original german
that might be worth recitation.
*and how i love my terrible germaniac...
at least a part of me still feels
insensible, as to leverage the human
cruelty of imperfection.*
Sep 20, 2017
Sep 20, 2017 at 10:23 PM UTC