"vorbei" poems
Silence resonated
Ear-drums react
Kindness demonstrated
Stille Mitternacht
Weinachten ist vorbei
Noel est parti
Shred the wrapping paper!
Limp, lifeless tree
Dec 26, 2012
Dec 26, 2012 at 6:35 PM UTC
Ich bin nicht mehr,
Nicht mehr die Person die du kanntest.
Und nicht mehr, als diejenige die ich einmal war.
Denn als du gegangen bist,
Gehen wolltest.
Warst du nicht alleine,
Du hast ein Stück,
Ein Stück von mir,
mitgenommen.
Weggetragen.
Fort. Aus und vorbei.
Und das kommt nie wieder zurück,
Nie wieder zurück.
Zu mir.
May 28, 2019
May 28, 2019 at 2:46 AM UTC
Everything is lying in me
Decays between twilight and being dead
All that can not be true
But it damages my head
With plausibility and anger
I don't let myself loose
Being free is insanity
Here, on this earth,
I lie alone at the moment and forever
Strengthen myself
To come clear
with myself
My consciousness lies
On a pillow nearby in the shadow
Without passion I shiver
and freeze
Past
Past
PAST
blows the wind in my eyes
and I look past
Well, a tear whispers
or do I only ask myself why not?
The most miserable contentment
Everything hangs near and is missed by me
Equally
Obfuscated
[Verwischt--
Alles lügnet in mir
verfällt zwischen Zwielicht und Totsein
Das alles kann nicht wahr sein
Aber schädet mein Kopf
Mit Plausibilität und Ärger
ich lass mich selber nicht los
Freisein ist Wahnsinn
Hier, auf dieser Erde,
Liege ich plötzlich allein und für immer
Bekräftige mich
Um klar zu kommen
Mit mir
Selbst
Liegt mir das Bewusstsein
Am Kissen nebenbei im Schatten
Ohne Wollust zittere ich
Und friere
Vorbei
Vorbei
VORBEI
blässt der Wind in meinen Augen
Und schau' ich vorbei
Na, flüstert eine Träne
Oder frage ich mir nur wieso sonst?
Erbärmlichsten Behagen
Alles hängt nah und fehlt mir
gleicherweise
Verwischt]
Jun 25, 2019
Jun 25, 2019 at 1:35 AM UTC
Ich bin die, die du auf der Straße triffst, begeistert grüßt und nicht vergisst, was wir gestern schrieben.
Lachend liegen wir uns in den Armen. Es gibt so viel zu erzählen, Worte überschlagen sich. Du sagst: „Wo ist nur die Zeit geblieben? Ich muss los, ich seh dich morgen.“ Drehst dich nochmal um und winkst mir zu.
Es ist schon spät, du seufzt leise. „Mach dir bitte keine Sorgen, wenn ich mich nicht melde. Ist grad viel los. Zu viel Stress, zu wenig Zeit. Du kennst das ja, bist live dabei. Nur kann ich grad nicht mehr.“
Und ich bin die, die du auf der Straße triffst, besorgt begrüßt und nicht vergisst, zu fragen, wie diese Sache eigentlich ausging.
Deine Worte sind Balsam für meine vernarbte Seele.
Es tut gut, wieder mit dir zu reden. Wir schmunzeln über alte Zeiten, vergangene Tage und gehn‘ weiter unsere Wege.
Es dauert lange, bis die nächste Nachricht kommt.
Es dauert länger, bis die Antwort folgt.
Doch ich bin die, die du auf der Straße triffst, zögernd noch grüßt und schon vergisst, was ich dir erzähle, während die Worte noch zwischen uns hängen.
Unsre Leben ziehen aneinander vorbei, wir sind nicht mehr im Takt. Die Sätze kommen abgehackt und mühsam.
Du bist gehetzt, denn das Leben wartet nicht. Prioritäten sind gesetzt – und ich bin nicht dabei.
Trotzdem ein: „Lass mal wieder bald was machen und so reden wie früher.“ Wir vereinbaren ein Treffen, von dem wir beide wissen, dass es nie stattfinden wird.
Du siehst mir nicht in die Augen und ich kenne die Wahrheit, nicke traurig zu einer Lüge, die nur noch du aufrechterhältst.
Denn ich bin die, die du auf der Straße triffst, schon nicht mehr grüßt und eigentlich schon lange vergessen hast.
May 7, 2023
May 7, 2023 at 6:41 PM UTC
Ich lief dynamischen Spaziergangs
An einem Rosenbusch vorbei,
Dann für ein paar schöne Sekunden,
In denen ich mich überwunden,
Kam ich in Rosenduftgenuss,
Es war so lieblich wie ein Kuss.
Oct 12, 2024
Oct 12, 2024 at 3:26 PM UTC
An manchen Tagen ist die Luft zu schwer zum Atmen,
wie Steine liegt sie in der Lunge und zieht und zerrt mich zu Boden.
Besiegt muss ich warten. Harren bis der Angriff vorbei geht.
Mich nicht rühren, nicht zeigen wie furchtbar es in mir aussieht.
An manchen Tagen wollen die Tränen fließen,
wegspülen, was in mir ist.
Doch die kranke Stille lähmt sie.
Hält sie fest an meinen Lidern,
wo sie ungesehn vergehn.
An manchen Tagen sterben ungesagte Worte.
Bleiben tot an meinen Lippen.
Ungehört muss ich sie schlucken.
Und in meiner selbst vergraben.
Wo ist das Ohr, das sie zu hörn vermag?
An manchen Tag ringt mich Erschöpfung nieder.
Zeit rinnt unerreichbar weit - und bleibt doch eine Ewigkeit.
Wenn Müdigkeit mich bleiern macht, mir Regung nimmt,
dann kommt die Nacht, die gierig mich verschlingt.
Wie ein Zuschauer wander ich unbeteiligt durch mein Leben.
An manchen Tagen verirre ich mich in meinen Gedanken.
Hinter dunklen Ecken lauert Finsternis,
ihre Wirrungen verschlingen mich,
bis ich verloren stehen bleibe.
Und mich ihrer Fremdheit ausliefern muss.
Oct 1, 2021
Oct 1, 2021 at 7:54 AM UTC
Ich gehe vorbei
durch dich
tüchtig
süchtig
und kalt ist mein Schweiß
und grauweiß
das heißt
ein Geist
tobt um mich herum
warum
weil du mich verlässt
zurecht
Und da schreit mein Blut
im Flut
in meinen Ohren
nicht wie neu geboren
und schwarz wird die Gegend
ohne Gottes Segen
weswegen
verlasse ich mich selbst
zunächst.
Oct 3, 2017
Oct 3, 2017 at 3:11 PM UTC
Dein Atem stockt.
Dein Herz verklingt.
Dein schwacher Körper – unbelebt.
Deine Seele auf dem Weg in die Freiheit.
Doch ich bleib hier.
Gelähmt von dem, was passiert.
Überfordert davon, was passiert ist.
Es wird Jahre dauern zu begreifen, was niemals passieren wird.
//
Und der Schmerz kommt und er geht.
Doch jetzt grad ist er hier – es ist schwer zu verstehn.
Dass du nicht mehr hier bist.
Und das alles, was bleibt, die Erinnerung ist.
Erinnerung, was für ein großes Wort.
Es ist Zurückversetzen an einen besseren Ort.
Eine bessere Zeit.
Etwas, das dann doch nicht bleibt.
Es ist Sehnsucht nach dem, was mal war und was niemals wieder sein wird.
//
Denn mit einem Schlag war alles vorbei.
Du – rausgerissen aus dieser Welt.
Verloren deine Träume.
Unerreichbar deine Gedanken.
Dein Atem stockte.
Dein Herz verklang.
Dein neuer Körper – frisch belebt.
Deine Seele frei zu gehn, wo es besser ist.
May 7, 2023
May 7, 2023 at 6:47 PM UTC
Die Straßen ziehen vorbei
Licht an Licht wie fallende Sternschnuppen vorm Fenster.
Bei Tageslicht, Abenddämmerung, Sonnenaufgang
ein neuer Tag.
Bäume, Häuser, Felder,
Wälder
Die Materie meines Landes wiegt mich in die Schläfrigkeit,
geborgen
Das Buch in meiner Hand fällt in meinen Schoß
Immer noch dieselbe Seite,
bin immer noch nicht weiter.
Der Inhalt unverändert unbegreiflich
Mein Atem geht zum Rhythmus der Schienen unter uns.
Wir fliegen zusammen und doch bleibe ich allein.
Augen zu, Augen auf
du hast geblinzelt.
Ankunft, Abfahrt
du hast geblinzelt.
Auf ins Neue, ins Unbekannte
oder doch zurück zu alten Gegenden?
Durch die Entfernung wieder neu erlebt.
Kommst du jetzt wieder zurück?
Hast du genug bekommen,
Antworten gefunden auf die Fragen die du nicht fandest?
Die du nicht zu stellen wagtest?
Die dich trotzdem quälten?
Du warst zu lange fort,
deine Heimat ist noch hier,
aber Hier ist nicht mehr dein Hier,
längst ein anderer Ort.
Du wolltest alles hinter dir lassen,
gingest
trotz der Angst dann zu viel zu verpassen,
Hauptsache weg, weg von hier
dachtest du hättest nicht viel zu verlieren.
Allem entfliehen, Pause, Neuanfang
Ohne genau zu wissen was dieses Alles überhaupt war.
Hast du es nicht ausgehalten letztendlich
so ohne sie, die Anderen?
Im Nichts, im Nirgendwo auf eigenen Wegen zu wandern?
Einsam im Herzen hast du dich wieder verrannt
Im Herzen stumpf, die Seele verbrannt.
Nun kommst du wieder,
zurück,
um zu sehen was noch übrig ist
Zurück zum Alten, Vertrauten, Selben
Wir sind aber nicht mehr die Selben
Du ja auch nicht.
Alles wieder etwas anders, verschoben
Wieder ein bisschen auseinander gelebt,
voneinander entfernt,
weitergemacht, natürlich, nur halt ohne dich.
Schade eigentlich.
Doch nun schließ die Augen, schlaf
Gestern war auch ein neuer Tag,
verronnen,
Morgen wird noch kommen.
Wer nie ankommt der reist für immer,
umher.
Naja, wenigstens auf Schienen,
und noch nicht entgleist.
Sep 21, 2023
Sep 21, 2023 at 9:07 AM UTC