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"deren" poems
Alles, was bleibt, ist ein Riss, genau in der Mitte des Seins. Lass mich nicht die sein, die an allen Standpunkten teilhaben muss, nicht die, die mit Stift und Worten Angst zu bekämpfen vermag, nicht die, die sich im- mer brav rechts auf den Weg hält, die, deren Blick immer Fremdens Füße begutachten, nicht die, die sich ohne eine Tasse Koffein wachhalten versucht, die, die überhaupt nur zu den traurigen Songs tanzt, die, deren Herz sich nur schwer erwärmen lässt, die, mit den melancholischen Augen den Raum er- misst Someone taught me to be me - Es sind die Kämpfe mit meinem Selbst, die sich in meine Haut gebrannt haben, die Angst vor höheren Mächten, die meine Augenringe abzeichnen, es ist das große Vielleicht von dir, dass mich zittern lässt.
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Jul 30, 2014
Jul 30, 2014 at 5:56 AM UTC
I; the shortest word with the longest story
sie kniet mächtig unter über unter ihrem Haar du bist süchtig, ihrer blicke, deren Anmut, feurig starr sie erhebt sich, ganz entblößt, doch vollkommen und bestimmt und dann erzählt sie, in ihrer Schönheit, dass sie ist doch noch ein Kind Dieses Mädchen, verworren wild, voller Kraft und voller Geist, OH DIESER ANMUT 
DIESE SCHÖNHEIT
DIESE BLICKE sie sagt leis, oh liebe Freundin, du willst doch nicht, mir weis machen, ich bin du, deine Reinheit, mit meiner, nicht zu vergleichen ist. Und mein Ich, es schaut mich an, so licht, leicht voller Seele. Und als ich denke DAS BIN ICH, kommen die, die fehlen, tausend Mädchen, sie bin ich, ich bin nicht mehr zu zählen. TAUSEND GEFÜHLE: DAS BIN ICH dann versinke ich in Tränen
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Jul 28, 2010
Jul 28, 2010 at 1:18 PM UTC
Das ICH
Das Leben ist schön, aber auch schwer, für manche zu kurz, für andere nicht fair. Wenn es anders kommt als man denkt, da ist der eine schon mal gekränkt. Der andre sieht es mit Begeisterung, so hat das Leben für ihn noch Schwung. Aber wenn ein Virus die ganze Welt befällt und alles zerschellt - das geht ins Geld. Dann ist auch unser Wohlstand schon bedroht, und die Lebensqualität gerät in Not. Regierungen versuchen uns zu schützen, auch mit Finanzspritzen zu unterstützen, aber die Spritzen in den Oberarm sehen Leugner mit größtem Alarm. Nun dachte man, die Welt hat sich vereint und kämpft gegen den gemeinsamen Feind, doch gibt es Leute mit denen kann man nicht reden, sie können alles stets anders belegen. Sie meinen, auf die da oben kann man nicht zählen, deren Plan sei, ihnen die Freiheiten zu stehlen. Dieses Misstrauen könnte uns leicht zerspalten, dann wäre ein Bürgerkrieg kaum aufzuhalten. Wie könnten Leugner ihre Angst verlieren, damit sie endlich neues Vertrauen riskieren? Wir sollten gute Beispiele setzen, uns kümmern um den Ersten und den Letzten. So entsteht ein guter Gemeinschaftssinn für alle Ausgegrenzten ein Gewinn. Ein respektvoller Umgang miteinander, der oft fehlt, ist was zählt, so sehr zählt, zählt und zählt und zählt.
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Jul 11, 2021
Jul 11, 2021 at 5:21 AM UTC
Was zählt
Wir haben keinen Grund, wir haben nur Ausreden. Wir haben keine Hoffnung, wir haben doch Täuschung. Es gibt weder ein Gott noch Teufel, ausser sie, wer innerhalb uns wohnen; wessen mittels uns entfesselt sind. Es gibt weder Gott noch Teufel, sie sind nur das Gute und Übel, deren mittels uns gesät sind.
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Apr 10, 2014
Apr 10, 2014 at 1:50 PM UTC
Theologue
Als die abgekühlten, verschwendeten Träume des Unterbewusstseins langsam ihre Farbe verlieren, werden seine verwaisten Hände übertastig, greifen blind nach dem Fleisch, neben dem seinen, das weltverloren aus der verweiblichten Realität atmet. Im Niemandsland halbwacher Gedanken, erscheint jene Schaufensterpuppe, die ihn an einem ganz gewöhnlichen Wochentag, mit ihrem leeren Blick fixiert. Plastische Existenz im gedankenlosen Körper, zum Schweigen gebracht, damit sie ihr Selbst nicht verleugnen muss, wenn ihr der rechte Arm auf links gedreht wird. Im Vorbeistehn schenkt sie ihm ein unbewohntes Lächeln. Oder ist es doch sein eigenes, das sich im Fenster spiegelt? An den Venusgürtel der Blauen Stunde gekrallt, hält er die Augen fest geschlossen Unsichtbar für das Lichte, nicht sehen, nicht gesehen werden, ein Sich-den-Sinnen-verweigern, im unbemerkten Raum innerhalb der Zeit Wie der Blaue Blumendichter, so weiß auch er, um die Notwendigkeit der Verschiebung, wenn die ätherische Illusion berührt, wenn das Subjekt zum Objekt geworden, in die Nichtwirklichkeit zurückgeschoben werden muss, damit das lyrische Heimweh aus der Überlebensverhinderung befreit wird Wäre sie immer noch das, was er am meisten bewundert, wenn er jetzt, jetzt, in diesem blutleeren Augenblick, sein linkes Oberlid öffnete, nur einen kleinen Spalt breit ? Wäre sie nur eine der liebreizenden Schmetterlingspflanzen, deren sinnliche Blüten begierig mit seinem Unterleib tanzen, und die Töne aus seinen Lenden presst, bis die Musik verstummt ?? Würde er in seinen Weißhaarzeiten auf einer Bank sitzen, unten am See, eine verschlissene, offene Aktentasche auf dem Schoß, den Kopf tief vergraben im ranzigen Leder und mit zittrigen Händen nach einer fragmentierten Erinnerungsspur suchend, die längst in die Bedeutungslosigkeit geflohen war ??? Er wagt einen halboffenen Blick, hinüber zur lichtblauen Sehnsucht, dem gestern noch so gefräßigen Verlangen, das sich nun, in gnadenloser Sattheit, in seiner Fleisches-Unlust ausbreitet. Ausgelangweilt kratzen seine gierigen Finger an der fiktiven Verkleidung, bis ihr schamhaftes Blut in seine eigene Selbsttäuschung tropft und ihre Brüste aus den blaubepuderten Versprechungen bersten, die er nicht ihr, sondern sich selbst gab. Im Schein des Morgensterns glänzt bereits der melancholische Trauertau, als sich beider Seufzer ein letztes Mal berühren. Hastig wickelt er prosaische Bandagen um ihre offenen Wunden und schiebt das Gestern in (s)eine neue Zukunft.
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Nov 21, 2020
Nov 21, 2020 at 11:15 AM UTC
Die Blaue Blume oder Im Jenseits von heute tanzt die Zukunft aus dem Gestern
Als die abgekühlten, verschwendeten Träume des Unterbewusstseins langsam ihre Farbe verlieren, werden seine verwaisten Hände übertastig, greifen blind nach dem Fleisch, neben dem seinen, das weltverloren aus der verweiblichten Realität atmet. Im Niemandsland halbwacher Gedanken, erscheint jene Schaufensterpuppe, die ihn an einem ganz gewöhnlichen Wochentag, mit ihrem leeren Blick fixiert. Plastische Existenz im gedankenlosen Körper, zum Schweigen gebracht, damit sie ihr Selbst nicht verleugnen muss, wenn ihr der rechte Arm auf links gedreht wird. Im Vorbeistehn schenkt sie ihm ein unbewohntes Lächeln. Oder ist es doch sein eigenes, das sich im Fenster spiegelt? An den Venusgürtel der Blauen Stunde gekrallt, hält er die Augen fest geschlossen Unsichtbar für das Lichte, nicht sehen, nicht gesehen werden, ein Sich-den-Sinnen-verweigern, im unbemerkten Raum innerhalb der Zeit Wie der Blaue Blumendichter, so weiß auch er, um die Notwendigkeit der Verschiebung, wenn die ätherische Illusion berührt, wenn das Subjekt zum Objekt geworden, in die Nichtwirklichkeit zurückgeschoben werden muss, damit das lyrische Heimweh aus der Überlebensverhinderung befreit wird Wäre sie immer noch das, was er am meisten bewundert, wenn er jetzt, jetzt, in diesem blutleeren Augenblick, sein linkes Oberlid öffnete, nur einen kleinen Spalt breit ? Wäre sie nur eine der liebreizenden Schmetterlingspflanzen, deren sinnliche Blüten begierig mit seinem Unterleib tanzen, und die Töne aus seinen Lenden presst, bis die Musik verstummt ?? Würde er in seinen Weißhaarzeiten auf einer Bank sitzen, unten am See, eine verschlissene, offene Aktentasche auf dem Schoß, den Kopf tief vergraben im ranzigen Leder und mit zittrigen Händen nach einer fragmentierten Erinnerungsspur suchend, die längst in die Bedeutungslosigkeit geflohen war ??? Er wagt einen halboffenen Blick, hinüber zur lichtblauen Sehnsucht, dem gestern noch so gefräßigen Verlangen, das sich nun, in gnadenloser Sattheit, in seiner Fleisches-Unlust ausbreitet. Ausgelangweilt kratzen seine gierigen Finger an der fiktiven Verkleidung, bis ihr schamhaftes Blut in seine eigene Selbsttäuschung tropft und ihre Brüste aus den blaubepuderten Versprechungen bersten, die er nicht ihr, sondern sich selbst gab. Im Schein des Morgensterns glänzt bereits der melancholische Trauertau, als sich beider Seufzer ein letztes Mal berühren. Hastig wickelt er prosaische Bandagen um ihre offenen Wunden und schiebt das Gestern in (s)eine neue Zukunft.
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Der Wind hat es heut sehr eilig, die stimmlosen Krähen flüchten vor den stürmischen Umarmungen aufbrausender Bäume, deren betrunkene Kronen leidenschaftlich mit dem Regentropfen flirten
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Nov 20, 2020
Nov 20, 2020 at 6:47 AM UTC
Regentag