Hello Poetry
Submit your work and get some sparkles! Create free account
"wald" poems
Ich renne. Lautlos. Meine Füße berühren abwechselnd den Kies, ein paar Steinchen nehme ich kurz auf meinem Weg mit, danach bleiben sie einsam neben Anderen liegen. In meinen Ohren ertönt der nicht endende Bass meiner Gedanken. müde. müde. müde. Es ist das Wissen um das Ankommen, das mich weiter antreibt. Ankommen, da wo der Wald den Himmel trifft. Ankommen, da wo der Regen unter mir immer noch fällt. Da, wo ich Ruhe finden werde. Links und rechts wiegen sich die Bäume zu meinem Rhythmus im Wind. Alles pfeift mir zu. Das Rauschen des Flusses ist mein Applaus. Er gilt mir, und nur mir. Weil ich es bald geschafft habe. Da wo das Brummen lauter wird, wird das Rauschen leiser. Die Menschheit ist wieder spürbar. Und ich laufe, laufe laut. Meine Arme strecken sich aus nach dem greifbaren Ziel. Stillstand. Einatmen, ausatmen, tief einatmen. - Meine Gedanken fallen vor mir. Und mit mir fällt das Leben. Es kommt unten an und zerbirst in Millionen Scherben. Ich tue es ihm gleich. Willkommen Unendlichkeit.
0
Jul 6, 2023
Jul 6, 2023 at 8:07 AM UTC
Rennen
Stell dir vor es ist Krieg und keiner geht hin. Stell dir vor, es ist Frieden und keiner nimmt daran teil. Was wäre Krieg ohne Frieden? Dasselbe wie Frieden ohne Krieg? Ohne Warm gäbs auch kein Kalt, ohne Wüste keinen Wald, ohne Tod kein Leben, ohne Wasser keine Erde, ohne Faulheit kein Streben und ohne ich war, kein ich werde.
0
May 20, 2016
May 20, 2016 at 8:52 AM UTC
Gegensätze | German