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"nehme" poems
Ich renne. Lautlos. Meine Füße berühren abwechselnd den Kies, ein paar Steinchen nehme ich kurz auf meinem Weg mit, danach bleiben sie einsam neben Anderen liegen. In meinen Ohren ertönt der nicht endende Bass meiner Gedanken. müde. müde. müde. Es ist das Wissen um das Ankommen, das mich weiter antreibt. Ankommen, da wo der Wald den Himmel trifft. Ankommen, da wo der Regen unter mir immer noch fällt. Da, wo ich Ruhe finden werde. Links und rechts wiegen sich die Bäume zu meinem Rhythmus im Wind. Alles pfeift mir zu. Das Rauschen des Flusses ist mein Applaus. Er gilt mir, und nur mir. Weil ich es bald geschafft habe. Da wo das Brummen lauter wird, wird das Rauschen leiser. Die Menschheit ist wieder spürbar. Und ich laufe, laufe laut. Meine Arme strecken sich aus nach dem greifbaren Ziel. Stillstand. Einatmen, ausatmen, tief einatmen. - Meine Gedanken fallen vor mir. Und mit mir fällt das Leben. Es kommt unten an und zerbirst in Millionen Scherben. Ich tue es ihm gleich. Willkommen Unendlichkeit.
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Jul 6, 2023
Jul 6, 2023 at 8:07 AM UTC
Rennen
Alles was ich von dir möchte Ist deine Zeit Nur kurz und knapp Wie die letzten Sommertage Halt so war‘n Können wir noch einmal lachen Gemeinsam strahl‘n Bis über beide Ohr‘n Uns gross die Zähne zeigen Damit ich dich nicht vergess‘ Dreh dich nicht weg von mir Denn ich blick nur mehr zu dir Deine strahl‘nd blauen Augen Glitzern wie mein Nagellack Bei beiden kein guter Nachgeschmack Schenk mir doch ein wenig Aufmerksamkeit Ich bräucht‘ nur noch eine Minute Bis zu Ende glüht, deine Kippe Und ich sie nehme, von deiner Lippe Das „tschüss“ sagen fällt mit schwer Und so, sagst du es gar nicht mehr
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Oct 3, 2024
Oct 3, 2024 at 1:24 PM UTC
Ich bräucht‘ nur noch eine Minute