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"wimmern" poems
Leises Wimmern dringt durch den Nebel, der den Schlaf vom Wach sein trennt. Das Bewusstsein ist träge und braucht eine Weile, bis es erkennt, dieses Stöhnen entrang sich dem eigenen Mund und tut kund von dem Schmerz dem unsäglichen, dem unerträglichen. Ach warum kann ich nicht verweilen im Land, das jenseits der Dämmerung liegt, wo es keine Unbill gibt. Nur Frieden, Freude, Wohlsein und Wonne auf einem warmen Stein liegend in der Sonne, an einem Teich mit plätscherndem Wasserfall und überall Blumen mit betörendem Duft. Der Ruf eines Adlers schallt hoch in der Luft. Es quakt ein Frosch, im Gebüsch raschelt ein Tier. Warum kann ich nicht einfach bleiben, hier in meiner Oase, wo man nur Gutes empfindet und alles Schlechte einfach verschwindet. Und doch tröstet es mich zu wissen, dass ich ab und an, zum Ort meiner Träume zurückkehren kann.
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Mar 15, 2021
Mar 15, 2021 at 5:21 PM UTC
Oase der Träume
Es ist dunkel Es ist Nacht In aller Stille Es ist vollbracht Hört es fließt Hört es tropft Verzerrter Mund Wurde gestopft Tanzende Lichter Tanzende Menschen Dolche im Schimmer Nur so glänzen Hört es fließt Hört es tropft Verzerrter Mund Wurde gestopft Sanftes Wiegen Sanftes Singen Lassen das Wimmern Nun überklingen Hört es fließt Hört es tropft Verzerrter Mund Wurde gestopft Nasse Gräser Nasse Hände Mit warmen Blut Durchtränktes Gelände Hört es fließt Hört es tropft Verzerrter Mund Wurde gestopft Reibende Verse Reibende Körper Eine Menge Alles Mörder Hört es fließt Hört es tropft Verzerrter Mund Wurde gestopft Roter Mond Roter Leib Liegt am Boden Das tote Weib Hört es fließt Hört es tropft Verzerrter Mund Wurde gestopft Es wird Tag Es wird hell Schau Sie flüchten Nun sehr schnell Nichts mehr fließt Nichts mehr tropft Sowie das Herz Nicht mehr klopft
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Feb 16, 2020
Feb 16, 2020 at 11:54 AM UTC
Opfer
Leises Wimmern dringt durch den Nebel, der den Schlaf vom Wach sein trennt. Das Bewusstsein ist träge und braucht eine Weile, bis es erkennt, dieses Stöhnen entrang sich dem eigenen Mund und tut kund von dem Schmerz dem unsäglichen dem unerträglichen. Ach warum kann ich nicht verweilen im Land, das jenseits der Dämmerung liegt, wo es keine Unbill gibt. Nur Frieden, Freude Wohlsein und Wonne auf einem warmen Stein liegend in der Sonne, an einem Teich mit plätscherndem Wasserfall und überall Blumen mit betörendem Duft. Der Ruf eines Adlers schallt hoch in der Luft. Es quakt ein Frosch, im Gebüsch raschelt ein Tier. Warum kann ich nicht einfach bleiben, hier in meiner Oase, wo man nur Gutes empfindet und alles Schlechte einfach verschwindet. Und doch tröstet es mich zu wissen, dass ich ab und an, zum Ort meiner Träume zurückkehren kann.
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Mar 13, 2021
Mar 13, 2021 at 5:59 PM UTC
Oase der Träume