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"schein" poems
Liebe ist nur ein Gefühl, doch verspricht sie uns so viel. Sie steht für Freude und Zusammensein, denn niemand fühlt sich gern allein. Ein Gefühl das dir die Lücke füllt, und dich mit Glücklichkeit umhüllt. Wenn miteinander schweigen, für Ewigkeiten reichen, Und alles rund um dich herum, wirkt so unnötig und dumm. Denn das einzige was zählt ist, dass dich keine Sorge quält. Doch auch bei so viel Positivem Vergiss niemals das Negative. Denn Liebe kann enttäuschend sein, betrügerisch und fälschlich schein‘. Liebe kann zwar so viel geben Doch genauso schnell die Hoffnung nehmen. Liebe füllt dir oft dein Herz, doch genauso oft mit Schmerz. Liebe muss nicht böse sein, doch auch die Liebe ist nicht rein. Pass nur gut auf, auf was du tust, dann läufts auch mit der Liebe gut.
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Feb 11, 2019
Feb 11, 2019 at 8:34 AM UTC
Liebe - ein Gedicht
Still lächelnd schau ich dich an doch du bist nur der kleine fang Dachtest du hättest noch Macht doch stattdessen bin ich die die lacht Warte es nur ab bis ich dich seh dann liegst du mal mit gebrochenerer Nase im Schnee Mir wurde immer gesagt negative Gefühle wären schlecht doch sie zu denken ist nur mehr als recht Denn wohin soll die ganze Wut ? Unmöglich glücklich zu sein wenn man immer nur nichts tut! Früher war ich klein wollte doch nie mehr als glücklich sein Hab heute mein Ziel erreicht und du bist es der schleicht Denn die Rollen haben sich gewechselt nun suchst du das Schild mit Exit Hab keine Angst mehr vor dem der du bist denn bin stärker und weis das wenn du die scheiße frisst Lasst ruhig die Wut zu und die Gedanken frei dann ist es meist noch schöner als am 1. Mai Denn Gedanken sind keinen Taten und wenn du sie zulässt brauchst du nicht mehr zu raten sondern nur noch zu warten Es zeigt sich nämlich von allein das auch du bewahren kannst den schönen Schein Nur zu Gunsten von dir selbst so das du nicht mehr fällst Eure Angst wird zu Wut einen Schritt den man nicht einfach so tut Zeigt jedoch das du weiter bist als zuvor öffnest die Welt zu einem neuen Tor Lache jetzt nur noch über dich bist du diejenige die zusammenbricht doch Mitleid bekommst du nicht Ist mehr als verdient was die passiert vielleicht mal diejenige die sich geniert mal wissen was es heist Schmerzen zu fühlen ein Versuch im gewissen zu wühlen....
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Dec 12, 2017
Dec 12, 2017 at 12:41 PM UTC
Role reversal
Als die abgekühlten, verschwendeten Träume des Unterbewusstseins langsam ihre Farbe verlieren, werden seine verwaisten Hände übertastig, greifen blind nach dem Fleisch, neben dem seinen, das weltverloren aus der verweiblichten Realität atmet. Im Niemandsland halbwacher Gedanken, erscheint jene Schaufensterpuppe, die ihn an einem ganz gewöhnlichen Wochentag, mit ihrem leeren Blick fixiert. Plastische Existenz im gedankenlosen Körper, zum Schweigen gebracht, damit sie ihr Selbst nicht verleugnen muss, wenn ihr der rechte Arm auf links gedreht wird. Im Vorbeistehn schenkt sie ihm ein unbewohntes Lächeln. Oder ist es doch sein eigenes, das sich im Fenster spiegelt? An den Venusgürtel der Blauen Stunde gekrallt, hält er die Augen fest geschlossen Unsichtbar für das Lichte, nicht sehen, nicht gesehen werden, ein Sich-den-Sinnen-verweigern, im unbemerkten Raum innerhalb der Zeit Wie der Blaue Blumendichter, so weiß auch er, um die Notwendigkeit der Verschiebung, wenn die ätherische Illusion berührt, wenn das Subjekt zum Objekt geworden, in die Nichtwirklichkeit zurückgeschoben werden muss, damit das lyrische Heimweh aus der Überlebensverhinderung befreit wird Wäre sie immer noch das, was er am meisten bewundert, wenn er jetzt, jetzt, in diesem blutleeren Augenblick, sein linkes Oberlid öffnete, nur einen kleinen Spalt breit ? Wäre sie nur eine der liebreizenden Schmetterlingspflanzen, deren sinnliche Blüten begierig mit seinem Unterleib tanzen, und die Töne aus seinen Lenden presst, bis die Musik verstummt ?? Würde er in seinen Weißhaarzeiten auf einer Bank sitzen, unten am See, eine verschlissene, offene Aktentasche auf dem Schoß, den Kopf tief vergraben im ranzigen Leder und mit zittrigen Händen nach einer fragmentierten Erinnerungsspur suchend, die längst in die Bedeutungslosigkeit geflohen war ??? Er wagt einen halboffenen Blick, hinüber zur lichtblauen Sehnsucht, dem gestern noch so gefräßigen Verlangen, das sich nun, in gnadenloser Sattheit, in seiner Fleisches-Unlust ausbreitet. Ausgelangweilt kratzen seine gierigen Finger an der fiktiven Verkleidung, bis ihr schamhaftes Blut in seine eigene Selbsttäuschung tropft und ihre Brüste aus den blaubepuderten Versprechungen bersten, die er nicht ihr, sondern sich selbst gab. Im Schein des Morgensterns glänzt bereits der melancholische Trauertau, als sich beider Seufzer ein letztes Mal berühren. Hastig wickelt er prosaische Bandagen um ihre offenen Wunden und schiebt das Gestern in (s)eine neue Zukunft.
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Nov 21, 2020
Nov 21, 2020 at 11:15 AM UTC
Die Blaue Blume oder Im Jenseits von heute tanzt die Zukunft aus dem Gestern
Als die abgekühlten, verschwendeten Träume des Unterbewusstseins langsam ihre Farbe verlieren, werden seine verwaisten Hände übertastig, greifen blind nach dem Fleisch, neben dem seinen, das weltverloren aus der verweiblichten Realität atmet. Im Niemandsland halbwacher Gedanken, erscheint jene Schaufensterpuppe, die ihn an einem ganz gewöhnlichen Wochentag, mit ihrem leeren Blick fixiert. Plastische Existenz im gedankenlosen Körper, zum Schweigen gebracht, damit sie ihr Selbst nicht verleugnen muss, wenn ihr der rechte Arm auf links gedreht wird. Im Vorbeistehn schenkt sie ihm ein unbewohntes Lächeln. Oder ist es doch sein eigenes, das sich im Fenster spiegelt? An den Venusgürtel der Blauen Stunde gekrallt, hält er die Augen fest geschlossen Unsichtbar für das Lichte, nicht sehen, nicht gesehen werden, ein Sich-den-Sinnen-verweigern, im unbemerkten Raum innerhalb der Zeit Wie der Blaue Blumendichter, so weiß auch er, um die Notwendigkeit der Verschiebung, wenn die ätherische Illusion berührt, wenn das Subjekt zum Objekt geworden, in die Nichtwirklichkeit zurückgeschoben werden muss, damit das lyrische Heimweh aus der Überlebensverhinderung befreit wird Wäre sie immer noch das, was er am meisten bewundert, wenn er jetzt, jetzt, in diesem blutleeren Augenblick, sein linkes Oberlid öffnete, nur einen kleinen Spalt breit ? Wäre sie nur eine der liebreizenden Schmetterlingspflanzen, deren sinnliche Blüten begierig mit seinem Unterleib tanzen, und die Töne aus seinen Lenden presst, bis die Musik verstummt ?? Würde er in seinen Weißhaarzeiten auf einer Bank sitzen, unten am See, eine verschlissene, offene Aktentasche auf dem Schoß, den Kopf tief vergraben im ranzigen Leder und mit zittrigen Händen nach einer fragmentierten Erinnerungsspur suchend, die längst in die Bedeutungslosigkeit geflohen war ??? Er wagt einen halboffenen Blick, hinüber zur lichtblauen Sehnsucht, dem gestern noch so gefräßigen Verlangen, das sich nun, in gnadenloser Sattheit, in seiner Fleisches-Unlust ausbreitet. Ausgelangweilt kratzen seine gierigen Finger an der fiktiven Verkleidung, bis ihr schamhaftes Blut in seine eigene Selbsttäuschung tropft und ihre Brüste aus den blaubepuderten Versprechungen bersten, die er nicht ihr, sondern sich selbst gab. Im Schein des Morgensterns glänzt bereits der melancholische Trauertau, als sich beider Seufzer ein letztes Mal berühren. Hastig wickelt er prosaische Bandagen um ihre offenen Wunden und schiebt das Gestern in (s)eine neue Zukunft.
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You're like the shiny red apple, picked for its outward perfection. Sliced open, rotten, with the grainy leftovers of a worm quite comfortable to be flying incognito in your heart. Whitewashed tomb, with decay at your core.
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Nov 2, 2018
Nov 2, 2018 at 5:12 PM UTC
Shine Schein