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Ja, er hat dich gekuesst-- aber ich auch
wenn er nicht da waere-- wer sonst?
Ich bin ohne dich geflogen, und wohin?
Keine Frage der Zeit, Schlampe
ich bin's

Ich bin's der bei dir sonst waere-- ich bin's, bist du wirklich so bloed?
Wieso fragst du >>WER?<<
Du bist ne Schlampe, und das erkenn' ich schon
aber das macht mir nichts, ich bin alleine geflogen

Und all die Menschen die ueber mich sassen
haben es gewusst und wollten mich kaum antasten
Sie sind ohnehin weiter-- immer weiter-- gegangen
und, ohne dich, Schlampe, bin ich heruntergefangen

Mit den Hunden und Paeckchen diese Leute staendig nach- duersten und mitbring'
Lag ich
Bin ich auch zu ueberfluessig um oben drinzusitzen?
Schlampe, willst du dass ich wein', so ohne Wasser
im Dunkel, in Einsamkeit, im Gefaengniss der Lust?

Am Kartenkasse drueckte ich 'eins-Plus!'

Vergiss dich, Schlampe-- ich hab' fuer dich kein Benutz
Du bist nicht wer ist, das bin ich
Tschuess.
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Yes, he has kissed you-- but I too
if he weren't there-- who else?
I have flown without you, and where to?
No question of time, *****
I am the one

I am the one that would be by you otherwise-- I am the one, are you really so stupid?
Why do you ask "WHO?"
You are a *****, and I recognize that already
But that doesn't make a difference to me, I have flown by myself

And all the humans that sat over me
have known it and hardly wanted to touch me
they have regardless further-- always further-- gone
and, without you, *****, am I caught under here

With the dogs and little packages these people constantly thirst after and bring with
I lay
Am I indeed too superfluous to sit inside, above?
*****, do you want for me to cry, this way without water
in the dark, in isolation, in the prison of passion?

At the ticket counter I pressed "one-Plus!"

Forget you, *****-- for you have I no use
You are not he who is, that is I.
Goodbye.
MMXII

"Dedicated to the one I love"
Elyas Nakos Apr 2017
3
Dreimal klopft der Specht dann öffnen sich die Himmelspforten.
Dreimal um den Block  gerannt, zweimal Gott  getroffen.
Die Hände gestreckt, entgegen dem Sterbelicht.
Ich seh ein Licht, ich seh ein Licht.

Dreimal mit einem Engel geflogen,
einmal abgestürzt.
Ein Stopp auf Wolke Sieben.
So elegant, oh so elegant.

Dreimal bin ich hingefallen, zweimal wieder aufgerichtet.
Einmal fast ertrunken in der Selbstzerstörung.
Hinunter gezogen hat es mich, als hätt ich einen Anker am Fuße.

Dreimal schon hab ich geliebt.
Einmal nur mich selbst.
Zweimal nur die Welt.

Noch keinmal wurd ich selbsterfüllt.
Zweimal muss ich nochmals graben.
Einmal werd ichs doch dann finden.
#3

— The End —