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"fragen" poems
Hin und her in meinem Kopf Verworrene Gefühle überall Emotionales Chaos trifft es sehr Warum ist Liebe gar so schwer? Woran erkennt man Liebe? Was ist gar ihr Sinn? Wenn ich bei dir bliebe Schmelze ich dahin? Bin ich dir verfallen? Oder spielt mein Herz mir einen Streich? Unzählige Stimmen schallen Meine Knie werden weich Unzählige Male hab ich mich verliebt Doch erlebte ich die Liebe nur zu selten Kann ich mir sicher sein was mich umgiebt? Oder schwebt mein Herz in and'ren Welten?
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Feb 28, 2016
Feb 28, 2016 at 6:04 PM UTC
Eine Ansammlung von Fragen bezüglich der Liebe
wieso es nicht gelang wieso es gelang als sie mich suchten zum liebemachen als sie mich fanden zum liebemachen wer von ihnen sang wer von ihnen sang sie kamen in scharen mit freunden verwandten all jene damen all jene herren ich weiß nicht wann ich weiß nicht wo doch ich weiß wie ich weiß es wie mir ist bewusst: dichter und autoren werden keine liebe füreinander hegen (poet's note: my opinion on the last three verses above has fundamentally changed since i been publishing here.) liebe mich freund liebe mich freundin gib mir schenk mir suche mich finde mich ich habe mich auf der suche nämlich versucht kennst du, bruder, den weg? den zugfahrplan? die bedeutung der stahlstreben? ich brauche eine antwort von den damen den herren finde mich suche mich verschenke mich vergib mir denn ich schrieb über zivilisationen von witterung und gier witterung und gier freunde sind zwischen dem glitzern auf dem fluss versteckt wie perlen sie aufzuspüren zwischen dem wittern zwischen dem wittern während des witterns ich weiß nicht ob du weißt wovon ich rede ich rede aber das ist in ordnung freund aber das ist ok freundin wir müssen bloß bruder wir müssen bloß schwester fragen sie sitzen am gleis bei den zügen sie sind immer da wie der “ICH-BIN-DA” aus der kinderbibel meines sohnes verstehst du das? begreifst du das? fühlst du mich? viele afro-amerikaner fragen “you feel me?” wenn sie etwas ausdrücken und teilen wollen ich liebe diesen ausdruck er zeugt von etwas gutem, das manchen menschen fehlt auf der brust trage ich das tattoo welches du abschriebst in einer stunde aus schatten witterung gier ich wollte das ich wollte dass du zu mir kamst zwischen den schatten unter der gier über der witterung in einem augenblick des “you feel me” wie unsere häute glänzten wie unsere augen glitzerten wie unsere hände zitterten wie wir… ach komm! was sage ich dir, freund was sage ich dir, freundin du weißt es doch dir ist es bewusst denn du schriebst mein tattoo ab in ein buch mit perlweißen seiten ein buch mit onyxschwarzen seiten du bist perlweiß freund du bist onyxschwarz freundin du bist perlweiß freundin du bist onyxschwarz freund ich liebe habeshas ich liebe äthiopien ich liebe meine frau ich liebe meinen sohn ich liebe meine tochter you feel me?
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Dec 28, 2019
Dec 28, 2019 at 5:27 PM UTC
Lied Von der Langen Ankunft (An Arrival Song)
wieso es nicht gelang wieso es gelang als sie mich suchten zum liebemachen als sie mich fanden zum liebemachen wer von ihnen sang wer von ihnen sang sie kamen in scharen mit freunden verwandten all jene damen all jene herren ich weiß nicht wann ich weiß nicht wo doch ich weiß wie ich weiß es wie mir ist bewusst: dichter und autoren werden keine liebe füreinander hegen (poet's note: my opinion on the last three verses above has fundamentally changed since i been publishing here.) liebe mich freund liebe mich freundin gib mir schenk mir suche mich finde mich ich habe mich auf der suche nämlich versucht kennst du, bruder, den weg? den zugfahrplan? die bedeutung der stahlstreben? ich brauche eine antwort von den damen den herren finde mich suche mich verschenke mich vergib mir denn ich schrieb über zivilisationen von witterung und gier witterung und gier freunde sind zwischen dem glitzern auf dem fluss versteckt wie perlen sie aufzuspüren zwischen dem wittern zwischen dem wittern während des witterns ich weiß nicht ob du weißt wovon ich rede ich rede aber das ist in ordnung freund aber das ist ok freundin wir müssen bloß bruder wir müssen bloß schwester fragen sie sitzen am gleis bei den zügen sie sind immer da wie der “ICH-BIN-DA” aus der kinderbibel meines sohnes verstehst du das? begreifst du das? fühlst du mich? viele afro-amerikaner fragen “you feel me?” wenn sie etwas ausdrücken und teilen wollen ich liebe diesen ausdruck er zeugt von etwas gutem, das manchen menschen fehlt auf der brust trage ich das tattoo welches du abschriebst in einer stunde aus schatten witterung gier ich wollte das ich wollte dass du zu mir kamst zwischen den schatten unter der gier über der witterung in einem augenblick des “you feel me” wie unsere häute glänzten wie unsere augen glitzerten wie unsere hände zitterten wie wir… ach komm! was sage ich dir, freund was sage ich dir, freundin du weißt es doch dir ist es bewusst denn du schriebst mein tattoo ab in ein buch mit perlweißen seiten ein buch mit onyxschwarzen seiten du bist perlweiß freund du bist onyxschwarz freundin du bist perlweiß freundin du bist onyxschwarz freund ich liebe habeshas ich liebe äthiopien ich liebe meine frau ich liebe meinen sohn ich liebe meine tochter you feel me?
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[Please scroll down for an English translation.] Keine Hoffnung toter Träume: Ich dreh mich nicht mehr um mich selbst. Ich lebe zwischen Streichhölzern Und glaubte, mir gehört die Welt Warum soll ich die Wunden lecken, Die Zeichen meines Lebens sind? Ich denke oft an stille Post – Vielleicht hörst Du mir doch mal zu. Und abends geht die Sonne auf, Weil ich es will in meinem Traum. Antworten sind Gift für Seelen, Weil die Fragen sie erdrücken. Denkst Du oft an mich beim Schlafen? Ich weiß nicht, ob das wichtig ist. Ich bereue nur, Dich nie gefragt zu haben: Vermißt Du eigentlich Spanien? _____________________________________ ENGLISH TRANSLATION: No hope of dead dreams: I do not revolve about myself any longer. I live among matches And presumed the world belonged to me. Why should I lick the wounds That are marks of my life? I often think of Chinese whispers – Perhaps you will listen to me once. And in the evening, the sun rises Because I want it so in my dream. Answers are venomous to souls, Since questions stifle them. Do you think of me often in your sleep? I do not know whether it matters. I only regret never to have asked you: Do you ever miss Spain?
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Apr 11, 2016
Apr 11, 2016 at 7:02 AM UTC
Spanien (Spain)
Wet skies Grey dawn Blankets the coast. Black rocks Sea foam Triggers the most Atlantic applause, An encore to those Just hearty enough To make a life on The Rock. And to answer the call, Between stone cracks, Moss roots, And squalls, A garden was planted Where nothing Had grown Before. Before... Before the Gardener came The coast was a love-lettered painting, A bouquet to the sun, Orange, red, and yellow flattery Through living imitation. "Seek ye first the kingdom of God," Said the sign On the gate At the edge of St Johns. "But I think I've finally found it," Said the man Creeping silent With his too sharp sheers Cutting flowers Uninvited. - - Everyone's front lawn A memory Of what united Them for two score years. ****** hands dropping pedals on his way to the shore, "Don't worry," said the man, "I don't want to come back, With any luck," he said again, "I think this should be enough." As he placed in the arrangement A note that read, "Je suis Désolé. Bitte fragen Sie nicht Für mehr." 100 years ago, July 1st, 1916, the entire Newfoundland and Labrador regiment was killed at Beaumont-Hamel, during the Battle of the Somme in World War I. Of 780, only 68 reported for roll-call the next day. After 40 some years of having no military of their own, they had mustered up a unit of volunteers to support the war effort. 90% of them never made it through their first engagement. Canada Day isn't just about celebrating.
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Jun 29, 2016
Jun 29, 2016 at 12:30 AM UTC
The Gardener
Ich suche das Licht im offenen Feld Doch sehe nur den Schatten Von Bäumen hinter meinen Rücken Meine Füsse getauft in Erdscholle Die Fragen in mir optisch dargestellt Nicht, dass ich den Weg verloren habe Oder ich meinen Geist schwer Auf mein Leben drücke Nein, es ist die Sucht Nach Weisheit was treibt; Klarheit in Worten Die Wahrheit hinter Reden Oder das Leben nach dem Tod Kurz gesagt, was findet man Wenn man sieht durch das Fenster Einer verborgenen Pforte
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Nov 26, 2014
Nov 26, 2014 at 4:47 PM UTC
MEINE PFORTE
Früher dachte ich immer der schmerzhafteste Teil des Todes wären all die Fragen, die für das restliche Leben unbeantwortet sind. Aber dann wusste ich, es waren nicht die Fragen, es war die kalte Leere, die in einem übrig bleibt. Das Herz, das sich zusammen mit ihr bewegt, in der Seele Dunkelheit, Finsternis, Dunkelheit, als ob wir in unserem Herzen durch unsere Tränen ertrinken würden. Ertrinken in dem Meer der Ungewissheit, denn niemand versteht den Tod, aber vielleicht gibt es auch nichts zum Verstehen. Ein ständig bewegender Schmerz, der schwächer wird, aber nie aufhört und der dich irgendwann auch zur Vergangenheit macht, du wirst, was weg ist. Ist es Freiheit oder Einsamkeit? Es bleibt den meisten unbemerkbar und das tötet uns langsam. Da sind Friedhöfe - Gräber voller Knochen, die keinen Ton machen, vereinsamt. Verstorbene, die eine Identität auf unserer Bühne spielten und sich Sorgen über ihre Leistung machten, doch der Tod trat trotzdem auf, auch ohne Applaus. Aber wie fühlt sich der Tod an? Ich stelle mir Frieden vor, aber nicht der, der Abenteuer will. Ich stelle mir Stille vor, aber nicht die, die sich Geräusche sucht. Ich stelle mir Nichts vor, aber nicht das Nichts, dass sich nach Alles sehnt. Ich stelle mir vor, und dann wieder auch nicht.
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Mar 29, 2021
Mar 29, 2021 at 4:34 PM UTC
death (in german)
How can I ever learn if I’ve never known a thing; carry a tune without breath to sing? How can I re-brick what was never lain; know this emptiness without a name? What more am I than plant food walking seeds, feet the wind senses for suffering, growth, love and sins. My cotton heart holds no heat; brain and fingertips: fat and meat. What path to take when there’s a chance that I’ll stray to earth, buried without a last first dance. Make a grammar in my mind to hold what I see fair: love, hope, smiles, touch, red, blond, brown hair. Whose hair is mine? Where did I get my eyes; tongues, shields, gold and fire- which banners rippled in their skies? How long to live! A rare, fragile find. All I know so far... Each birthday is a scar.
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Jan 29, 2011
Jan 29, 2011 at 3:34 PM UTC
Fragen
Ich bin die, die du auf der Straße triffst, begeistert grüßt und nicht vergisst, was wir gestern schrieben. Lachend liegen wir uns in den Armen. Es gibt so viel zu erzählen, Worte überschlagen sich. Du sagst: „Wo ist nur die Zeit geblieben? Ich muss los, ich seh dich morgen.“ Drehst dich nochmal um und winkst mir zu. Es ist schon spät, du seufzt leise. „Mach dir bitte keine Sorgen, wenn ich mich nicht melde. Ist grad viel los. Zu viel Stress, zu wenig Zeit. Du kennst das ja, bist live dabei. Nur kann ich grad nicht mehr.“ Und ich bin die, die du auf der Straße triffst, besorgt begrüßt und nicht vergisst, zu fragen, wie diese Sache eigentlich ausging. Deine Worte sind Balsam für meine vernarbte Seele. Es tut gut, wieder mit dir zu reden. Wir schmunzeln über alte Zeiten, vergangene Tage und gehn‘ weiter unsere Wege. Es dauert lange, bis die nächste Nachricht kommt. Es dauert länger, bis die Antwort folgt. Doch ich bin die, die du auf der Straße triffst, zögernd noch grüßt und schon vergisst, was ich dir erzähle, während die Worte noch zwischen uns hängen. Unsre Leben ziehen aneinander vorbei, wir sind nicht mehr im Takt. Die Sätze kommen abgehackt und mühsam. Du bist gehetzt, denn das Leben wartet nicht. Prioritäten sind gesetzt – und ich bin nicht dabei. Trotzdem ein: „Lass mal wieder bald was machen und so reden wie früher.“ Wir vereinbaren ein Treffen, von dem wir beide wissen, dass es nie stattfinden wird. Du siehst mir nicht in die Augen und ich kenne die Wahrheit, nicke traurig zu einer Lüge, die nur noch du aufrechterhältst. Denn ich bin die, die du auf der Straße triffst, schon nicht mehr grüßt und eigentlich schon lange vergessen hast.
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May 7, 2023
May 7, 2023 at 6:41 PM UTC
Ich bin die...
Ich bin die, die du auf der Straße triffst, begeistert grüßt und nicht vergisst, was wir gestern schrieben. Lachend liegen wir uns in den Armen. Es gibt so viel zu erzählen, Worte überschlagen sich. Du sagst: „Wo ist nur die Zeit geblieben? Ich muss los, ich seh dich morgen.“ Drehst dich nochmal um und winkst mir zu. Es ist schon spät, du seufzt leise. „Mach dir bitte keine Sorgen, wenn ich mich nicht melde. Ist grad viel los. Zu viel Stress, zu wenig Zeit. Du kennst das ja, bist live dabei. Nur kann ich grad nicht mehr.“ Und ich bin die, die du auf der Straße triffst, besorgt begrüßt und nicht vergisst, zu fragen, wie diese Sache eigentlich ausging. Deine Worte sind Balsam für meine vernarbte Seele. Es tut gut, wieder mit dir zu reden. Wir schmunzeln über alte Zeiten, vergangene Tage und gehn‘ weiter unsere Wege. Es dauert lange, bis die nächste Nachricht kommt. Es dauert länger, bis die Antwort folgt. Doch ich bin die, die du auf der Straße triffst, zögernd noch grüßt und schon vergisst, was ich dir erzähle, während die Worte noch zwischen uns hängen. Unsre Leben ziehen aneinander vorbei, wir sind nicht mehr im Takt. Die Sätze kommen abgehackt und mühsam. Du bist gehetzt, denn das Leben wartet nicht. Prioritäten sind gesetzt – und ich bin nicht dabei. Trotzdem ein: „Lass mal wieder bald was machen und so reden wie früher.“ Wir vereinbaren ein Treffen, von dem wir beide wissen, dass es nie stattfinden wird. Du siehst mir nicht in die Augen und ich kenne die Wahrheit, nicke traurig zu einer Lüge, die nur noch du aufrechterhältst. Denn ich bin die, die du auf der Straße triffst, schon nicht mehr grüßt und eigentlich schon lange vergessen hast.
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Fehler gibt es immer wieder, Manchmal wenig manchmal viele Manchmal große manchmal kleine Mit Konsequenzen oder keine manche werden schnell vergessen während andere stattdessen sich tief in deinen Kopf einbrenn´ und nie vergessen werden könn´. und wenn man so ein ‘Fehler mal begeht und erst im Nachhinein versteht was für Folgen dieser hat. gibt’s mehr als eine schlaflose Nacht. Und man sich nur noch fragen kann was wäre wenn… was wäre dann? Doch was man tat das ist passiert Und auch wenn man es oft probiert Lässt sich ein Fehler nicht umkehren Doch wird dich eines bessren lehren Denn an der Zeit kann niemand drehen Und auch wenn ewigkeiten vergehen Muss man aus sein´ Fehlern lernen Und zu etwas bessrem werden Fehler sind zum denken da Und somit auch nicht unbrauchbar Manche klein und manche groß Gibt jeder dir ein denkanstoß
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Feb 23, 2019
Feb 23, 2019 at 1:25 PM UTC
Fehler
Die Straßen ziehen vorbei Licht an Licht wie fallende Sternschnuppen vorm Fenster. Bei Tageslicht, Abenddämmerung, Sonnenaufgang ein neuer Tag. Bäume, Häuser, Felder, Wälder Die Materie meines Landes wiegt mich in die Schläfrigkeit, geborgen Das Buch in meiner Hand fällt in meinen Schoß Immer noch dieselbe Seite, bin immer noch nicht weiter. Der Inhalt unverändert unbegreiflich Mein Atem geht zum Rhythmus der Schienen unter uns. Wir fliegen zusammen und doch bleibe ich allein. Augen zu, Augen auf du hast geblinzelt. Ankunft, Abfahrt du hast geblinzelt. Auf ins Neue, ins Unbekannte oder doch zurück zu alten Gegenden? Durch die Entfernung wieder neu erlebt. Kommst du jetzt wieder zurück? Hast du genug bekommen, Antworten gefunden auf die Fragen die du nicht fandest? Die du nicht zu stellen wagtest? Die dich trotzdem quälten? Du warst zu lange fort, deine Heimat ist noch hier, aber Hier ist nicht mehr dein Hier, längst ein anderer Ort. Du wolltest alles hinter dir lassen, gingest trotz der Angst dann zu viel zu verpassen, Hauptsache weg, weg von hier dachtest du hättest nicht viel zu verlieren. Allem entfliehen, Pause, Neuanfang Ohne genau zu wissen was dieses Alles überhaupt war. Hast du es nicht ausgehalten letztendlich so ohne sie, die Anderen? Im Nichts, im Nirgendwo auf eigenen Wegen zu wandern? Einsam im Herzen hast du dich wieder verrannt Im Herzen stumpf, die Seele verbrannt. Nun kommst du wieder, zurück, um zu sehen was  noch übrig ist Zurück zum Alten, Vertrauten, Selben Wir sind aber nicht mehr die Selben Du ja auch nicht. Alles wieder etwas anders, verschoben Wieder ein bisschen auseinander gelebt, voneinander entfernt, weitergemacht, natürlich, nur halt ohne dich. Schade eigentlich. Doch nun schließ die Augen, schlaf Gestern war auch ein neuer Tag, verronnen, Morgen wird noch kommen. Wer nie ankommt der reist für immer, umher. Naja, wenigstens auf Schienen, und noch nicht entgleist.
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Sep 21, 2023
Sep 21, 2023 at 9:07 AM UTC
Reisen mit der Bahn
Die Straßen ziehen vorbei Licht an Licht wie fallende Sternschnuppen vorm Fenster. Bei Tageslicht, Abenddämmerung, Sonnenaufgang ein neuer Tag. Bäume, Häuser, Felder, Wälder Die Materie meines Landes wiegt mich in die Schläfrigkeit, geborgen Das Buch in meiner Hand fällt in meinen Schoß Immer noch dieselbe Seite, bin immer noch nicht weiter. Der Inhalt unverändert unbegreiflich Mein Atem geht zum Rhythmus der Schienen unter uns. Wir fliegen zusammen und doch bleibe ich allein. Augen zu, Augen auf du hast geblinzelt. Ankunft, Abfahrt du hast geblinzelt. Auf ins Neue, ins Unbekannte oder doch zurück zu alten Gegenden? Durch die Entfernung wieder neu erlebt. Kommst du jetzt wieder zurück? Hast du genug bekommen, Antworten gefunden auf die Fragen die du nicht fandest? Die du nicht zu stellen wagtest? Die dich trotzdem quälten? Du warst zu lange fort, deine Heimat ist noch hier, aber Hier ist nicht mehr dein Hier, längst ein anderer Ort. Du wolltest alles hinter dir lassen, gingest trotz der Angst dann zu viel zu verpassen, Hauptsache weg, weg von hier dachtest du hättest nicht viel zu verlieren. Allem entfliehen, Pause, Neuanfang Ohne genau zu wissen was dieses Alles überhaupt war. Hast du es nicht ausgehalten letztendlich so ohne sie, die Anderen? Im Nichts, im Nirgendwo auf eigenen Wegen zu wandern? Einsam im Herzen hast du dich wieder verrannt Im Herzen stumpf, die Seele verbrannt. Nun kommst du wieder, zurück, um zu sehen was  noch übrig ist Zurück zum Alten, Vertrauten, Selben Wir sind aber nicht mehr die Selben Du ja auch nicht. Alles wieder etwas anders, verschoben Wieder ein bisschen auseinander gelebt, voneinander entfernt, weitergemacht, natürlich, nur halt ohne dich. Schade eigentlich. Doch nun schließ die Augen, schlaf Gestern war auch ein neuer Tag, verronnen, Morgen wird noch kommen. Wer nie ankommt der reist für immer, umher. Naja, wenigstens auf Schienen, und noch nicht entgleist.
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