"einer" poems
It started in Dublin before I was born
Crossing the Irish Sea to weather a storm.
London called through the wind and rain
Big city lights and a country's flame.
To Manchester then, a city united
At least to outsiders.
But to those within it's somewhat
Divided.
Summers in France.
Dining in Provence
Time in Toulouse
And along the Loire.
But Paris! Paris has that
Je ne sais quoi
Fine wine, fine company
It's a fine philosophy.
A German exchange
*in einer stadt namens
Bad Bentheim.*
Exposed to a culture
And the work of Rammstein.
A few days in Berlin
A fantastic city with much
History within.
Gondolas in Vienna if only for a day
Sailing down the Danube
Water wants us on our way.
We stay for a while
Within the walls of Budapest,
My first shot of Absinthe
Puts my liver to the test.
No rest for the wicked
That wanderlust I long.
Settled for a while by the lights of
Hong Kong,
A place I felt for a while at peace
High in the Monastery of Lantau's peeks.
I went once and I went again.
When wizened crones speak of golden devils,
Stroking my blonde hair on the streets of
Shenzhen.
Mar 2, 2015
Mar 2, 2015 at 5:17 PM UTC
wieso es nicht gelang
wieso es gelang
als sie mich suchten zum liebemachen
als sie mich fanden zum liebemachen
wer von ihnen sang
wer von ihnen sang
sie kamen in scharen
mit freunden verwandten
all jene damen
all jene herren
ich weiß nicht wann
ich weiß nicht wo
doch ich weiß wie
ich weiß es wie
mir ist bewusst:
dichter und autoren werden
keine liebe füreinander hegen
(poet's note: my opinion on
the last three verses above has
fundamentally changed since i been
publishing here.)
liebe mich freund
liebe mich freundin
gib mir
schenk mir
suche mich
finde mich
ich habe mich auf der suche nämlich
versucht
kennst du, bruder, den weg?
den zugfahrplan?
die bedeutung der stahlstreben?
ich brauche eine antwort von
den damen
den herren
finde mich
suche mich
verschenke mich
vergib mir denn
ich schrieb über zivilisationen
von witterung und gier
witterung und gier
freunde sind zwischen dem glitzern
auf dem fluss versteckt wie perlen
sie aufzuspüren zwischen dem wittern
zwischen dem wittern
während des witterns
ich weiß nicht ob du weißt wovon
ich rede
ich rede
aber das ist in ordnung freund
aber das ist ok freundin
wir müssen bloß bruder
wir müssen bloß schwester
fragen
sie sitzen am gleis bei den zügen
sie sind immer da
wie der
“ICH-BIN-DA” aus der kinderbibel
meines sohnes
verstehst du das?
begreifst du das?
fühlst du mich?
viele afro-amerikaner fragen
“you feel me?” wenn sie
etwas ausdrücken und teilen wollen
ich liebe
diesen ausdruck
er zeugt von
etwas gutem, das manchen
menschen fehlt
auf der brust trage ich das tattoo
welches du abschriebst
in einer stunde aus
schatten
witterung
gier
ich wollte das
ich wollte dass
du zu mir kamst
zwischen den schatten
unter der gier
über der witterung
in einem augenblick des
“you feel me”
wie unsere häute glänzten
wie unsere augen glitzerten
wie unsere hände zitterten
wie wir…
ach komm!
was sage ich dir, freund
was sage ich dir, freundin
du weißt es doch dir
ist es bewusst denn du schriebst
mein tattoo ab in
ein buch mit perlweißen seiten
ein buch mit onyxschwarzen seiten
du bist perlweiß freund
du bist onyxschwarz freundin
du bist perlweiß freundin
du bist onyxschwarz freund
ich liebe habeshas
ich liebe äthiopien
ich liebe meine frau
ich liebe meinen sohn
ich liebe meine tochter
you feel me?
Dec 28, 2019
Dec 28, 2019 at 5:27 PM UTC
Liebes-Lied (“Love Song”)
by Rainer Maria Rilke
loose translation/interpretation by Michael R. Burch
How can I withhold my soul so that it doesn’t touch yours?
How can I lift mine gently to higher things, alone?
Oh, I would gladly find something lost in the dark
in that inert space that fails to resonate until you vibrate.
There everything that moves us, draws us together like a bow
enticing two taut strings to sing together with a simultaneous voice.
Whose instrument are we becoming together?
Whose, the hands that excite us?
Ah, sweet song!
Original text:
Liebes-Lied
Wie soll ich meine Seele halten, daß
sie nicht an deine rührt? Wie soll ich sie
hinheben über dich zu andern Dingen?
Ach gerne möcht ich sie bei irgendwas
Verlorenem im Dunkel unterbringen
an einer fremden stillen Stelle, die
nicht weiterschwingt, wenn deine Tiefen schwingen.
Doch alles, was uns anrührt, dich und mich,
nimmt uns zusammen wie ein Bogenstrich,
der aus zwei Saiten eine Stimme zieht.
Auf welches Instrument sind wir gespannt?
Und welcher Geiger hat uns in der Hand?
O süßes Lied.
Keywords/Tags: German, translation, Rainer Maria Rilke, love, song, music, soul, vibrate, vibration, dark, space, darkness, instrument, bow, strings, hands, voice
Feb 25, 2020
Feb 25, 2020 at 6:26 PM UTC
sehnsucht nach einer person, würden menschen es in
worte fassen, dessen gebrauch sie gar nicht kennen.
oh nein, ich habe keine sehnsucht nach einer person –
ich habe heimweh. ich habe mich bei ihm – und
zwar egal wo: im bus, oder auch in einen dunkeln
raum, der gähnend leer ist, außer zwei personen
und eine handvoll worte, denen ich mich nicht
entziehen kann – mehr geborgen gefühlt, als
in meinen eigenen heim.
denn zu hause ist kein ort, sondern ein gefühl.
Aug 6, 2014
Aug 6, 2014 at 4:00 AM UTC
Ich ging durch den beschmutzten bevölkerten Korridor mit den Reben, die drinnen und draußen wuchsen, entlang und ich sah in jeder Tür mein Spiegelbild, während ich vorüberging. Ich wohnte genau zum Zimmer – nicht einhundertfünfzig Zentimeter weg; die Entfernung war fast nicht größer, als ich war, und nicht alter. Ich erläuterte meine Angst vor dem Dunkel mit einem Frösteln. Meine Zähne klapperten und klingelnden Münzen, die in meiner Tasche blieben, schrien in meinem Ohr gewohnte Lieder.
Eine Tür öffnete und einen Moment lang hörten wir das Weltall. Wir allesamt waren in dem Korridor. Ein krystallener Stab wie einer, den Leute in der Versuchsansalt oder in der Kneipe benützten, zerbrach. Der Stabinhalt floß in die Hand des Mannes, der sein Zimmer verließ, eine silberne Flüssigkeit. Das Echo des Wortes „Quecksilber“ klang in dem Korridor.
Jedes Zimmer ist gleichbedeutend wie das Letztere, aber es ist auch unterschiedlich. Jedes beinhaltet grenzenlos Fähigkeiten, und unterschiedliche Chemikalien, unterschiedliche Chemie, und unterschiedliche Emotionen.
Ängstlich öffnete ich meine Tür und trat in einen millionsten Anteil von mir selber und ich war ich selber. Symphonien flossen von meinem Kopf weiter, und von den Symphonien kamen fliegende Fische.
Es war nicht wichtig, dass andere Menschen ähnliche Zimmer wie mein Zimmer hatten; es war nur wichtig, dass ihre Zimmer verschieden waren. Ihre Zimmer waren Käfige, genau wie ihre Herzen und auch ihre Hände. Der Mann im Korridor, der hirschartige Augen hatte, blies das flüssige Metall, das seine Hand fasste weg. Die Flüssigkeit wurde Staub und glitt zu mir wie Backpulver oder Schnee im Schneesturm. Ich konnte alles hören und ich musste mich von dem Weiß, das der Staub brachte, trennen. Ich hasste den öden Morgen, den das hervorbrachte.
Ich wollte meine Tür öffnen und wollte den silbernweißen Straub vorzeigen, dass ich auch Sachen in der Luft erschaffen konnte. Ich wollte, aber ich konnte nicht. Ich konnte Sachen in der Luft meines Zimmers erschaffen, aber nicht im Korridor. Man braucht Ressourcen, um etwas zu ändern oder zu formen. Ich besaß Keine.
Die Welt schüchterte die Leute ein, die Verstand hatten.
Oct 15, 2010
Oct 15, 2010 at 1:28 PM UTC
Haifische schwammen
Schwammen,
schwärmten
In einem Kreis, und gingen
Durcheinander
Wieder und wieder
Und wider meine Angst
Und meinen Willen.
Plötzlich änderte sich alles
Und ich wusste gar nicht mehr
Wo ich stand.
In Wirklichkeit saß ich,
glitt, trieb ich in der Luft oder
zwischen den Etagen.
In dem Boden bewegte
Mein Körper sich.
Du warst nicht da,
aber sie.
Sie manifestierte sich
Im Zimmer vor mir.
Ihr Geist tanzte
Und füllte mich,
Körperlich
Ein.
So schnelle wie
Sie kam, war sie
Wieder auf Einmal
Weg.
Sie fiel weg.
Ich existierte
Und zitierte
Im Dunkeln.
Er machte die Lichter,
die Sonne,
aus
und die Geister,
ihrer,
kamen und
uns fehlten
Die Worte.
Ich kann es nicht
Beschreiben, aber
Ich verlief mich und
Befand mich in einer
Neuen Welt
Füllend und überlaufend
mit ihrer
Stimme.
Mar 10, 2016
Mar 10, 2016 at 4:40 PM UTC
Ich suche das Licht im offenen Feld
Doch sehe nur den Schatten
Von Bäumen hinter meinen Rücken
Meine Füsse getauft in Erdscholle
Die Fragen in mir optisch dargestellt
Nicht, dass ich den Weg verloren habe
Oder ich meinen Geist schwer
Auf mein Leben drücke
Nein, es ist die Sucht
Nach Weisheit was treibt;
Klarheit in Worten
Die Wahrheit hinter Reden
Oder das Leben nach dem Tod
Kurz gesagt, was findet man
Wenn man sieht durch das Fenster
Einer verborgenen Pforte
Nov 26, 2014
Nov 26, 2014 at 4:47 PM UTC
Gott,
Lass Freude sein!
Denn ich weiß nicht
was halb Liebe heißt
und dann auch nicht
was halb Weh
ich weiß nicht
wann genug, genug ist.
Jede Sekunde schallt in mir
mit ihrer ganzen Kraft!
Sie tut weh und lindert.
Gott,
Lass Freude sein
heute, diese Tage..
Schick mir lieber Gott
während meiner Verwirrungsstunden
die Lichtspur einer Hoffnung.
Gott,
Lass Freude sein
inmitten meiner Liebe.
Apr 4, 2017
Apr 4, 2017 at 5:53 AM UTC
Zwar war es niemand ganz wie sie:
Ihre Augen waren hypnotisch,
und ihre Haare waren als einer schwarze Wasserfall,
der etwas für ein Feuer in mir abgekühlt hat,
während ein anderes Feuer entzündete.
An ihr zu denken
ist die Seele anzuzünden,
doch hätte ich es wahrlich
kein anderen Weg.
Sie leuchtet die Träume an,
die immer um ihr kreisen.
Das würd' ich nicht ändern
wenn auch ich könnte.
Ihr Haut kann so nah sein,
doch auch so sehr weit.
Egal wie erreichbar es ist,
lechze ich noch danach.
Sep 21, 2014
Sep 21, 2014 at 12:26 PM UTC
Genau wie Wasser
durch einen Behälter geformt ist,
sind wir so auch
durch unsere Umwelt geformt.
Wann du
nach Änderung eiferst,
flieh mal
zu einer neue Umwelt.
--
Just as Water
is shaped by a Container,
so are we
shaped by our Environment:
If ye
strive for Change,
escape
unto a new Environment.
Apr 10, 2014
Apr 10, 2014 at 12:31 AM UTC
Ich blicke auf die Dächer der Stadt
In deine strahlenden, funkelnden Augen gleich neben mir
Außer Dir und Mir ist niemand hier
Nur die untergehende Sonne, die aufgeregten kreisenden Vögel, und zwei fremde Menschen
Wir
Ich verliere mich in deinen Blicken
wie auf einer kunterbunten Farbpalette
Du grinst und alles leuchtet plötzlich in strahlenden, bunten Farben auf
wir lachen gemeinsam
und wenden unsere Blicke in den Himmel hinauf
Stundenlang könntest du mir alles erdenkliche erzählen und anvertrauen
mal über das Reisen
mal über das Leben
oder übers Sandburgen bauen
Ich wünschte meine Teetasse bliebe für immer voll
der Himmel zu jeder Zeit im Farbton rot-orange
-so unglaublich toll-
die Vögel immer aufgewühlt über unseren Köpfen, hoch am Himmelszelt
Wir beide in diesem schönen Moment
In unserer eigenen,
kleinen,
wirklichen Welt
Mar 20, 2023
Mar 20, 2023 at 2:57 PM UTC
Wurde es je angesprochen
dass wir vielleicht zu einer Ära Zerfalls
angekommen sind?
Ich bin schon tot gewesen.
Das kann ich nie vergessen.
Ich behalte es noch im Gedächtnis:
Schlaf ohne Wachheit; Wachheit auch ohne Schlaf.
-------
Has it ever been mentioned
that we may have arrived
at an Era of Decay?
I've already been dead.
That, I can never forget.
I hold it still in memory:
Sleep without Waking, Waking without sleep.
Feb 1, 2013
Feb 1, 2013 at 3:16 PM UTC
First we heard the distant drone
of their oncoming planes.
We raced towards the shelters
but could not out run the flames.
A package of incendiaries
Freed from a Bomb bay door
Melted Martin Luther’s
bronze statue in the mall.
The city center is ablaze;
thousands maimed or dead.
This was our first night of fear
But they would come again.
Zuerst das ferne Dröhnen hören wir
ihrer entgegenkommenden Flugzeuge.
Wir rasten in Richtung der Unterstände
konnte aber nicht aufgebraucht, die Flammen.
Ein Paket von Brandstifter
Von einer Bombe Bucht Tür befreit
Geschmolzene Martin Luthers
Bronzestatue in der Mall.
Das Stadtzentrum ist in Brand;
Tausende verstümmelt oder tot.
Dies war unsere erste Nacht der Angst
Aber sie wiederkommen würden.
Feb 13, 2015
Feb 13, 2015 at 10:07 PM UTC
Wenn man begehrt, in einer andere Sprache zu schreiben,
sage ich dass man es nur mal versuchen sollt;
es gibt keinen andere Weg es zu tun
außer es nur zu tun.
-
If one seeks to write in another Language,
I say that one should just try it;
there is no other way to do it
but to just do it.
Jul 4, 2013
Jul 4, 2013 at 7:58 AM UTC
Als die abgekühlten, verschwendeten Träume des Unterbewusstseins
langsam ihre Farbe verlieren,
werden seine verwaisten Hände übertastig,
greifen blind nach dem Fleisch,
neben dem seinen,
das weltverloren aus der verweiblichten Realität atmet.
Im Niemandsland halbwacher Gedanken,
erscheint jene Schaufensterpuppe,
die ihn an einem ganz gewöhnlichen Wochentag,
mit ihrem leeren Blick fixiert.
Plastische Existenz im gedankenlosen Körper,
zum Schweigen gebracht,
damit sie ihr Selbst nicht verleugnen muss,
wenn ihr der rechte Arm auf links gedreht wird.
Im Vorbeistehn schenkt sie ihm ein unbewohntes
Lächeln.
Oder ist es doch sein eigenes,
das sich im Fenster spiegelt?
An den Venusgürtel der Blauen Stunde gekrallt,
hält er die Augen fest geschlossen
Unsichtbar für das Lichte,
nicht sehen,
nicht gesehen werden,
ein Sich-den-Sinnen-verweigern,
im unbemerkten Raum innerhalb der Zeit
Wie der Blaue Blumendichter,
so weiß auch er,
um die Notwendigkeit der Verschiebung,
wenn die ätherische Illusion berührt,
wenn das Subjekt zum Objekt geworden,
in die Nichtwirklichkeit zurückgeschoben werden muss,
damit das lyrische Heimweh aus der
Überlebensverhinderung befreit wird
Wäre sie immer noch das,
was er am meisten bewundert,
wenn er jetzt,
jetzt,
in diesem blutleeren Augenblick,
sein linkes Oberlid öffnete,
nur einen kleinen Spalt breit
?
Wäre sie nur eine der liebreizenden
Schmetterlingspflanzen,
deren sinnliche Blüten begierig mit seinem Unterleib
tanzen,
und die Töne aus seinen Lenden presst,
bis die Musik verstummt
??
Würde er in seinen Weißhaarzeiten auf einer Bank
sitzen,
unten am See,
eine verschlissene, offene Aktentasche auf dem Schoß,
den Kopf tief vergraben im ranzigen Leder
und mit zittrigen Händen
nach einer fragmentierten Erinnerungsspur suchend,
die längst in die Bedeutungslosigkeit geflohen war
???
Er wagt einen halboffenen Blick,
hinüber zur lichtblauen Sehnsucht,
dem gestern noch so gefräßigen Verlangen,
das sich nun,
in gnadenloser Sattheit,
in seiner Fleisches-Unlust ausbreitet.
Ausgelangweilt kratzen seine gierigen Finger an der fiktiven Verkleidung,
bis ihr schamhaftes Blut in seine eigene Selbsttäuschung tropft
und ihre Brüste aus den blaubepuderten Versprechungen bersten,
die er nicht ihr, sondern sich selbst gab.
Im Schein des Morgensterns
glänzt bereits der melancholische Trauertau,
als sich beider Seufzer ein letztes Mal berühren.
Hastig wickelt er prosaische Bandagen
um ihre offenen Wunden
und schiebt das Gestern in (s)eine neue Zukunft.
Nov 21, 2020
Nov 21, 2020 at 11:15 AM UTC
die flüsse aus schatten
spenden den vergessenen
wasser
isoliert von allen
lebenden um zu
tanzen
ihre silhouetten hinter
vorhängen, aufflackerndem, eine
chance
für die lebenden:
schärfen und fokussieren des
blickes
gib mir alles zurück
meine fürsorge die umarmungen
denk
nicht du würdest mich verlassen
ein dickes seil würd' ich nehmen
doch
alles zählt jetzt: keine abneigung
zuneigung die flüsse aus schatten erreichen
uns
wir können ihn nicht entkommen sie
sie sind so nahe
zahlreiche
bebilderungen unendlicher schlupflöcher
kinder erwachsene treiben in flüssen aus
schatten
der letzte vorhang
das letzte kerzenflackern
die letzte silhouette
"wir entkommen ihnen nicht" rufst du
"keine bange" brülle ich durchs rauschen
flüsse
wir werden zu einer kreuzung aus
wolf & löwin eine einheit eine
flüssigkeit
letzte echos stimmen und schatten
die flüsse verbleiben
die flüsse verbleiben
Mar 6, 2020
Mar 6, 2020 at 3:50 PM UTC
Scherben in nem eispalast -
Konserviert und eingefasst..
Labyinth aus Licht und Schatten,
Alpträume die sich verstecken
Träume die sie versteckt halten
Den Blick zu den sternen,
Weil nur dort oben keine Schatten sind
An ins Sternbild des Drachen
Weil ich nur dort zuhause bin
Und nicht auf dieser Erde
Nein ich muss aus einer dieser anderen Welten,
Da oben bei den sternen sein -
Kann mich nicht von natur aus um diese sonne drehen,
Keine Ahnung von wo da oben ich herkam -
Oder wohin ich dabei war zu gehen,
Doch Weiß ich das es nicht hier unten war,
Sonst würde sich nicht alles hier unten
Völlig falschrum für mich drehn,
Selbst Tag und Nacht sind verkehrt ,
Zu kurz ,zu schnell und kalt -
Wie alles andere auch ,
Viel zu schnell am vergehen
Es sind nur lichtblitze zwischen all den Schatten zu sehn,
Die die Bilder ein brennen die in diesen Schatten entstehen,
Wie blitze fotos in einen Film -
Jedes davon ein Beweis,
Das ich blos gestrandet bin,
Hier wo Dämonen wie sonst engel aussehn,
Wo alles sich gegenseitig frisst,
Und allein Wahnsinn fähig macht,
das alles lang genug zu überstehen,
Um auch nur lang genug das licht,
des wegs weit genug nach oben zu sehn,
Um überhaupt heraus zu finden
Das sterne an nem Himmel existiern -
Hoch genug oben um sich zu verstecken
Vor allem was nicht fliegen kann oder
verzweifelt genug davon ist,
in realen Horrorfilmen zu stehen,
um auf der Flucht vor all den Szenen
einfach blind nach oben zu gehn,
wo eine wand ist ,
beginnt zu klettern,
um nur nicht mehr in blut und Asche zu stehen
Jun 10, 2019
Jun 10, 2019 at 5:22 AM UTC
Pseudogedichte
Mag ich
Immer wieder
Schreib' ich
Nehm mich selbst nicht ernst
Versteck' ich meine Wahrheit
Verstecke meinen Schmerz.
Will Menschen zum Lachen bringen,
Will Freude in sie auswringen,
Die letzte, die ich habe
Nur heute noch,
Einer der letzten Tage.
So scheint es.
In mir weint es.
Es schreit -
Die Angst vorm Tod.
Wie fühlten sich die Verurteilten?
Diejenigen, die wussten,
Bald werden sie tot?
Hätten sie noch körperliche Schmerzen zu beklagen?
Hatten sie noch Schwere auf dem Herzen?
Ich frage mich das
Wahrscheinlich umsonst.
Dec 14, 2023
Dec 14, 2023 at 4:42 AM UTC
Ich bin die, die du auf der Straße triffst, begeistert grüßt und nicht vergisst, was wir gestern schrieben.
Lachend liegen wir uns in den Armen. Es gibt so viel zu erzählen, Worte überschlagen sich. Du sagst: „Wo ist nur die Zeit geblieben? Ich muss los, ich seh dich morgen.“ Drehst dich nochmal um und winkst mir zu.
Es ist schon spät, du seufzt leise. „Mach dir bitte keine Sorgen, wenn ich mich nicht melde. Ist grad viel los. Zu viel Stress, zu wenig Zeit. Du kennst das ja, bist live dabei. Nur kann ich grad nicht mehr.“
Und ich bin die, die du auf der Straße triffst, besorgt begrüßt und nicht vergisst, zu fragen, wie diese Sache eigentlich ausging.
Deine Worte sind Balsam für meine vernarbte Seele.
Es tut gut, wieder mit dir zu reden. Wir schmunzeln über alte Zeiten, vergangene Tage und gehn‘ weiter unsere Wege.
Es dauert lange, bis die nächste Nachricht kommt.
Es dauert länger, bis die Antwort folgt.
Doch ich bin die, die du auf der Straße triffst, zögernd noch grüßt und schon vergisst, was ich dir erzähle, während die Worte noch zwischen uns hängen.
Unsre Leben ziehen aneinander vorbei, wir sind nicht mehr im Takt. Die Sätze kommen abgehackt und mühsam.
Du bist gehetzt, denn das Leben wartet nicht. Prioritäten sind gesetzt – und ich bin nicht dabei.
Trotzdem ein: „Lass mal wieder bald was machen und so reden wie früher.“ Wir vereinbaren ein Treffen, von dem wir beide wissen, dass es nie stattfinden wird.
Du siehst mir nicht in die Augen und ich kenne die Wahrheit, nicke traurig zu einer Lüge, die nur noch du aufrechterhältst.
Denn ich bin die, die du auf der Straße triffst, schon nicht mehr grüßt und eigentlich schon lange vergessen hast.
May 7, 2023
May 7, 2023 at 6:41 PM UTC
COUNTING
( tusent selen siczen in dem himelrich uff einer nadel spicz * )
no don't ask me
how many
let's just say...a lot
angels dancing on
a pin or on a needle's point
doing their angel thing
now swing
now the Charleston
now a Black Bottom
"Oi! Angels! No!
Keep it quiet
for Heaven's sake
but would they
listen - oh no
****** hell
making it impossible
for me to try to thread
this *&@%/ needle
oh God now
they're dancing
the Can-Can...again
"Dónall son. . ."
me poor auld Mam pleads
"...that needle threaded yet?"
"I'm working on it Mam
I'm working on it!"
the angels snigger at my efforts
"Ok..let's begin then
that's one. . .
. . .a million and one!"
me Man snatches
the needle from me
"Oh give it here son!"
she licks the end
of the bright red
thread
passes it through
the eye of
the needle
a million and two
angels fall from its point
answering this needless question
***
James Franklin has raised the scholarly issue, and mentions that there is a 17th-century reference in William Chillingworth's Religion of Protestants (1637), where he accuses unnamed scholastics of debating "whether a Million of Angels may not fit upon a Needle's point?"This is earlier than a reference in the 1678 The True Intellectual System Of The Universe by Ralph Cudworth.
Helen S. Lang, author of Aristotle's Physics and its Medieval Varieties (1992), says
The question of how many angels can dance on the point of a needle, or the head of a pin, is often attributed to 'late medieval writers'.... In point of fact, the question has never been found in this form….
Peter Harrison (2016) has suggested that the first reference to angels dancing on a needle's point occurs in an expository work by the English divine, William Sclater (1575–1626) in his An exposition with notes upon the first Epistle to the Thessalonians (1619),
Sclater claimed that scholastic philosophers occupied themselves with such pointless questions as whether angels "did occupie a place; and so, whether many might be in one place at one time; and how many might sit on a Needles point; and six hundred such like needlesse points."
Harrison proposes that the reason an English writer first introduced the "needle’s point" into a critique of medieval angelology is that it makes for a pun on "needless point".
A letter written to The Times in 1975 identified a close parallel in a 14th-century mystical text, the Swester Katrei.
However, the reference is to souls sitting on a needle:
tusent selen siczen in dem himelrich uff einer nadel spicz *
— "in heaven a thousand souls can sit on the point of a needle."
Jun 25, 2023
Jun 25, 2023 at 8:28 PM UTC
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Jun 28, 2015
Jun 28, 2015 at 2:25 PM UTC
Warten,
in einem fremden Raum.
Ungewohnte Geräusche.
Unangenehme Gerüche.
Die Anwesenheit einer Fremden im Bett nebenan,
auch wartend,
auch nicht schlafen könnend.
Wie kalter Honig zieht sich die Zeit.
Der Wunsch nach dem Ende der Nacht
begegnet der Angst vor dem Morgengrauen.
Alles sträubt sich.
Die Augen brennen vor Müdigkeit.
Die Matratze zwingt den Muskeln ihre Härte auf.
Was alles sein wird oder sein könnte am morgigen Tag,
taucht auf und ab,
wie ein Ball wogend auf dem Meer.
Der Versuch, alles auszublenden;
die fremde Umgebung,
die fremden Geräusche,
die fremden Gerüche,
die Fremde.
Abtauchen in eine andere Welt;
in meine Welt,
meine Gedanken,
mein Denken.
Müdigkeit übermannt mich.
Schlaf beendet das
Warten.
Aug 10, 2021
Aug 10, 2021 at 3:28 PM UTC
Was ist das Kämpfen?
Und wie kämpft man immer weiter,
Wenn man schon so müde ist?
Meistens bin ich mit dem Leben
Fast zu Tode gelangweilt;
Jeden Tag muss ich das wieder?
Aufstehen? Arbeiten? So tun als ob
Alles schön und fein ist?
Und warum? Wofür? Weshalb?
Auf welchem gottverdammten Grund?
Damit die Menschen die mich tot sehen wollen
sich bereichern können?
Was ist das Kämpfen?
Und wie kämpft man immer weiter,
In einer Welt die Betrug und Schwindel
Belohnt, und die Profit aus das Leiden
Der Ehrlichen ohne Zögern schlägt?
Mir scheint das blöd; ich fühl mich öd.
Apr 16, 2023
Apr 16, 2023 at 11:14 PM UTC
ich vermisse dich,
sehr,
sehr,
chère.
mein geliebter,
dein geruch,
deine präsenz.
deine nähe,
deine präsenz.
ich werde verrückt,
ohne dich.
ich funktioniere nicht,
nicht mehr,
ohne dich.
ich vermisse dich,
ich verliere mich,
ohne dich.
wo bist du?
wo bleibst du?
denn,
ich bleibe
bei dir,
bei mir,
bei uns.
vorallem.
ist das fair?
bleibst du bei uns?
oder bist du ein
gefangener,
deiner emotion,
deiner selbst,
deines selbst,
oder eines teiles
uns?
ich hoffe es.
sehr,
sehr,
sehr.
ich liebe dich,
sage ich mir.
oder nur obsession?
ich glaube es ist liebe,
mit einer prise obsession.
einer prise,
unklarer emotionen,
ungewissheit,
untreue.
noch mehr,
ungewissheit.
noch mehr,
unsicherheit.
denn ich liebe dich,
ich schätze dich,
ich respektiere dich.
ich will dich,
mehr,
mehr,
mehr,
als du mich jemals möchtest.
als es du,
dir jemals,
jemals,
vorstellen könntest.
aber ich will,
dich.
mehr,
mehr,
mehr.
Feb 13, 2024
Feb 13, 2024 at 12:48 PM UTC