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"verlieren" poems
was ist es nur, dass es tut dass ich nicht mehr bin ich selbst unter tausend, selbst bei dir Sonnenstrahlen fallen gut lassen glitzern lassen fallen setzen sie in Ironie lassen los und trocknen leise was ich nannte Melancholie was ist es nur, dass es tut dass ich weine, nicht mehr rede selbst bei dir, du der meine du sagst es ist vier Uhr vier lassen sagen ohne Worte was ich nicht zu fühlen vermag halten fest verlieren sich verlieren mich verlier ich dich sie flüstern leise du bist so stolz
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Jul 28, 2010
Jul 28, 2010 at 1:22 PM UTC
Kleopatras Tränen I
Das Leben ist schön, aber auch schwer, für manche zu kurz, für andere nicht fair. Wenn es anders kommt als man denkt, da ist der eine schon mal gekränkt. Der andre sieht es mit Begeisterung, so hat das Leben für ihn noch Schwung. Aber wenn ein Virus die ganze Welt befällt und alles zerschellt - das geht ins Geld. Dann ist auch unser Wohlstand schon bedroht, und die Lebensqualität gerät in Not. Regierungen versuchen uns zu schützen, auch mit Finanzspritzen zu unterstützen, aber die Spritzen in den Oberarm sehen Leugner mit größtem Alarm. Nun dachte man, die Welt hat sich vereint und kämpft gegen den gemeinsamen Feind, doch gibt es Leute mit denen kann man nicht reden, sie können alles stets anders belegen. Sie meinen, auf die da oben kann man nicht zählen, deren Plan sei, ihnen die Freiheiten zu stehlen. Dieses Misstrauen könnte uns leicht zerspalten, dann wäre ein Bürgerkrieg kaum aufzuhalten. Wie könnten Leugner ihre Angst verlieren, damit sie endlich neues Vertrauen riskieren? Wir sollten gute Beispiele setzen, uns kümmern um den Ersten und den Letzten. So entsteht ein guter Gemeinschaftssinn für alle Ausgegrenzten ein Gewinn. Ein respektvoller Umgang miteinander, der oft fehlt, ist was zählt, so sehr zählt, zählt und zählt und zählt.
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Jul 11, 2021
Jul 11, 2021 at 5:21 AM UTC
Was zählt
Wir finden und verlieren uns im Moment, Im letzten Atemzug den wir uns gemeinsam teilen Um uns herum fängt es an zu regnen, Es scheint, als ob die Welt wüsste wie es in unserem Inneren aussieht. Der kurze Augenblick zwischen Sonne und Regen, Der kurze Moment zwischen Freude und Traurigkeit. Es kommt und geht, das Glück zwischen zwei Menschen Was für ein trauriger Moment, du sagtest mir wir sollen uns nichtmehr sehen Dein letztes Bild verblasst im Tageslicht, Zeit heilt was sie kann, doch nichts ist für immer Und man sagt , es wird schon wieder, Doch nichts wird wie es einst war Die Einsamkeit von gestern nimmt mich wieder in den Arm, Fühlt sich an wie jeder Tag, In Gedanken bei dir, irgendwo anders An einem Ort wo es egal ist, verloren zu sein Es wird immer vergehen, und nie so bleiben kommt mir vor wie damals, Damals auf dem Balkon also du die Sterne gezählt hast
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Oct 21, 2018
Oct 21, 2018 at 10:39 AM UTC
German Feelings
Als die abgekühlten, verschwendeten Träume des Unterbewusstseins langsam ihre Farbe verlieren, werden seine verwaisten Hände übertastig, greifen blind nach dem Fleisch, neben dem seinen, das weltverloren aus der verweiblichten Realität atmet. Im Niemandsland halbwacher Gedanken, erscheint jene Schaufensterpuppe, die ihn an einem ganz gewöhnlichen Wochentag, mit ihrem leeren Blick fixiert. Plastische Existenz im gedankenlosen Körper, zum Schweigen gebracht, damit sie ihr Selbst nicht verleugnen muss, wenn ihr der rechte Arm auf links gedreht wird. Im Vorbeistehn schenkt sie ihm ein unbewohntes Lächeln. Oder ist es doch sein eigenes, das sich im Fenster spiegelt? An den Venusgürtel der Blauen Stunde gekrallt, hält er die Augen fest geschlossen Unsichtbar für das Lichte, nicht sehen, nicht gesehen werden, ein Sich-den-Sinnen-verweigern, im unbemerkten Raum innerhalb der Zeit Wie der Blaue Blumendichter, so weiß auch er, um die Notwendigkeit der Verschiebung, wenn die ätherische Illusion berührt, wenn das Subjekt zum Objekt geworden, in die Nichtwirklichkeit zurückgeschoben werden muss, damit das lyrische Heimweh aus der Überlebensverhinderung befreit wird Wäre sie immer noch das, was er am meisten bewundert, wenn er jetzt, jetzt, in diesem blutleeren Augenblick, sein linkes Oberlid öffnete, nur einen kleinen Spalt breit ? Wäre sie nur eine der liebreizenden Schmetterlingspflanzen, deren sinnliche Blüten begierig mit seinem Unterleib tanzen, und die Töne aus seinen Lenden presst, bis die Musik verstummt ?? Würde er in seinen Weißhaarzeiten auf einer Bank sitzen, unten am See, eine verschlissene, offene Aktentasche auf dem Schoß, den Kopf tief vergraben im ranzigen Leder und mit zittrigen Händen nach einer fragmentierten Erinnerungsspur suchend, die längst in die Bedeutungslosigkeit geflohen war ??? Er wagt einen halboffenen Blick, hinüber zur lichtblauen Sehnsucht, dem gestern noch so gefräßigen Verlangen, das sich nun, in gnadenloser Sattheit, in seiner Fleisches-Unlust ausbreitet. Ausgelangweilt kratzen seine gierigen Finger an der fiktiven Verkleidung, bis ihr schamhaftes Blut in seine eigene Selbsttäuschung tropft und ihre Brüste aus den blaubepuderten Versprechungen bersten, die er nicht ihr, sondern sich selbst gab. Im Schein des Morgensterns glänzt bereits der melancholische Trauertau, als sich beider Seufzer ein letztes Mal berühren. Hastig wickelt er prosaische Bandagen um ihre offenen Wunden und schiebt das Gestern in (s)eine neue Zukunft.
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Nov 21, 2020
Nov 21, 2020 at 11:15 AM UTC
Die Blaue Blume oder Im Jenseits von heute tanzt die Zukunft aus dem Gestern
Als die abgekühlten, verschwendeten Träume des Unterbewusstseins langsam ihre Farbe verlieren, werden seine verwaisten Hände übertastig, greifen blind nach dem Fleisch, neben dem seinen, das weltverloren aus der verweiblichten Realität atmet. Im Niemandsland halbwacher Gedanken, erscheint jene Schaufensterpuppe, die ihn an einem ganz gewöhnlichen Wochentag, mit ihrem leeren Blick fixiert. Plastische Existenz im gedankenlosen Körper, zum Schweigen gebracht, damit sie ihr Selbst nicht verleugnen muss, wenn ihr der rechte Arm auf links gedreht wird. Im Vorbeistehn schenkt sie ihm ein unbewohntes Lächeln. Oder ist es doch sein eigenes, das sich im Fenster spiegelt? An den Venusgürtel der Blauen Stunde gekrallt, hält er die Augen fest geschlossen Unsichtbar für das Lichte, nicht sehen, nicht gesehen werden, ein Sich-den-Sinnen-verweigern, im unbemerkten Raum innerhalb der Zeit Wie der Blaue Blumendichter, so weiß auch er, um die Notwendigkeit der Verschiebung, wenn die ätherische Illusion berührt, wenn das Subjekt zum Objekt geworden, in die Nichtwirklichkeit zurückgeschoben werden muss, damit das lyrische Heimweh aus der Überlebensverhinderung befreit wird Wäre sie immer noch das, was er am meisten bewundert, wenn er jetzt, jetzt, in diesem blutleeren Augenblick, sein linkes Oberlid öffnete, nur einen kleinen Spalt breit ? Wäre sie nur eine der liebreizenden Schmetterlingspflanzen, deren sinnliche Blüten begierig mit seinem Unterleib tanzen, und die Töne aus seinen Lenden presst, bis die Musik verstummt ?? Würde er in seinen Weißhaarzeiten auf einer Bank sitzen, unten am See, eine verschlissene, offene Aktentasche auf dem Schoß, den Kopf tief vergraben im ranzigen Leder und mit zittrigen Händen nach einer fragmentierten Erinnerungsspur suchend, die längst in die Bedeutungslosigkeit geflohen war ??? Er wagt einen halboffenen Blick, hinüber zur lichtblauen Sehnsucht, dem gestern noch so gefräßigen Verlangen, das sich nun, in gnadenloser Sattheit, in seiner Fleisches-Unlust ausbreitet. Ausgelangweilt kratzen seine gierigen Finger an der fiktiven Verkleidung, bis ihr schamhaftes Blut in seine eigene Selbsttäuschung tropft und ihre Brüste aus den blaubepuderten Versprechungen bersten, die er nicht ihr, sondern sich selbst gab. Im Schein des Morgensterns glänzt bereits der melancholische Trauertau, als sich beider Seufzer ein letztes Mal berühren. Hastig wickelt er prosaische Bandagen um ihre offenen Wunden und schiebt das Gestern in (s)eine neue Zukunft.
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Wir schreiten vor Der Winter steht bevor Und keine Ahnung Ob der Sommer Und der Herbst Das war, was es sich wünschte, Unser Herz. Zwischen dem Blick Zurück und dem nach vorne, Entreißen wir uns immer wieder Dem Moment. In all den Wünschen, Träumen, Illusionen, uns zu verlieren ist unser Talent. Vertrauen zu entschlüsseln, Zu uns und zu den anderen, Verliert sich in den Tausenden Scherben des Misstrauens, Zweifel und Unsicherheit, Verfolgen uns wie ein Pfeil. Und eh wir uns versehen, Hat die Angst uns in den Krallen. Wir dürfen bluten. Oft ist's uns fast egal, Wir wollen nicht vor Schmerzen schreien, Hauptsache niemand weiß, Wie's um uns steht. Und niemand weiß, Wie es uns wirklich geht. Verhält ein Held sich so? So Selbstvernichtungs-froh? Wir opfern uns dem Überlebensmechanismus, Denn lieber rennen wir das ganze Leben, Als zu uns selbst zu stehen, Uns selbst zu sehen, Verdammt, wir sind nicht hier, Nur um zu überleben!
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Sep 26, 2024
Sep 26, 2024 at 4:51 AM UTC
Wann erwachen wir endlich?
Die Stadt ist kalte Masse. In diesen Straßen lebt nichts, hier regt sich nichts, kein Herzschlag.   Ich höre sie reden, höre ihre Motoren aufheulen, ihre Autotüren zuschlagen. Lärm, fremder, ferner Lärm. Ich will raus, will ausreißen. Ich will ins Land ziehen. Wochen will ich laufen, nichts als die unbekannte Weite sehen. Ich will nachts frieren und am Tag den Wind in den Haaren spüren, liebkost von der Seeluft, die mir durch die wirren Haare streicht. Ich will die Wälder der Welt durchstreifen, mich mit Moos unter den Füßen von der Wildnis verschlucken lassen. Ich will mich in ihrem großen, grausamen Schlund verlieren.
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Jan 13, 2021
Jan 13, 2021 at 6:25 PM UTC
Ausbrechen
Die Straßen ziehen vorbei Licht an Licht wie fallende Sternschnuppen vorm Fenster. Bei Tageslicht, Abenddämmerung, Sonnenaufgang ein neuer Tag. Bäume, Häuser, Felder, Wälder Die Materie meines Landes wiegt mich in die Schläfrigkeit, geborgen Das Buch in meiner Hand fällt in meinen Schoß Immer noch dieselbe Seite, bin immer noch nicht weiter. Der Inhalt unverändert unbegreiflich Mein Atem geht zum Rhythmus der Schienen unter uns. Wir fliegen zusammen und doch bleibe ich allein. Augen zu, Augen auf du hast geblinzelt. Ankunft, Abfahrt du hast geblinzelt. Auf ins Neue, ins Unbekannte oder doch zurück zu alten Gegenden? Durch die Entfernung wieder neu erlebt. Kommst du jetzt wieder zurück? Hast du genug bekommen, Antworten gefunden auf die Fragen die du nicht fandest? Die du nicht zu stellen wagtest? Die dich trotzdem quälten? Du warst zu lange fort, deine Heimat ist noch hier, aber Hier ist nicht mehr dein Hier, längst ein anderer Ort. Du wolltest alles hinter dir lassen, gingest trotz der Angst dann zu viel zu verpassen, Hauptsache weg, weg von hier dachtest du hättest nicht viel zu verlieren. Allem entfliehen, Pause, Neuanfang Ohne genau zu wissen was dieses Alles überhaupt war. Hast du es nicht ausgehalten letztendlich so ohne sie, die Anderen? Im Nichts, im Nirgendwo auf eigenen Wegen zu wandern? Einsam im Herzen hast du dich wieder verrannt Im Herzen stumpf, die Seele verbrannt. Nun kommst du wieder, zurück, um zu sehen was  noch übrig ist Zurück zum Alten, Vertrauten, Selben Wir sind aber nicht mehr die Selben Du ja auch nicht. Alles wieder etwas anders, verschoben Wieder ein bisschen auseinander gelebt, voneinander entfernt, weitergemacht, natürlich, nur halt ohne dich. Schade eigentlich. Doch nun schließ die Augen, schlaf Gestern war auch ein neuer Tag, verronnen, Morgen wird noch kommen. Wer nie ankommt der reist für immer, umher. Naja, wenigstens auf Schienen, und noch nicht entgleist.
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Sep 21, 2023
Sep 21, 2023 at 9:07 AM UTC
Reisen mit der Bahn
Die Straßen ziehen vorbei Licht an Licht wie fallende Sternschnuppen vorm Fenster. Bei Tageslicht, Abenddämmerung, Sonnenaufgang ein neuer Tag. Bäume, Häuser, Felder, Wälder Die Materie meines Landes wiegt mich in die Schläfrigkeit, geborgen Das Buch in meiner Hand fällt in meinen Schoß Immer noch dieselbe Seite, bin immer noch nicht weiter. Der Inhalt unverändert unbegreiflich Mein Atem geht zum Rhythmus der Schienen unter uns. Wir fliegen zusammen und doch bleibe ich allein. Augen zu, Augen auf du hast geblinzelt. Ankunft, Abfahrt du hast geblinzelt. Auf ins Neue, ins Unbekannte oder doch zurück zu alten Gegenden? Durch die Entfernung wieder neu erlebt. Kommst du jetzt wieder zurück? Hast du genug bekommen, Antworten gefunden auf die Fragen die du nicht fandest? Die du nicht zu stellen wagtest? Die dich trotzdem quälten? Du warst zu lange fort, deine Heimat ist noch hier, aber Hier ist nicht mehr dein Hier, längst ein anderer Ort. Du wolltest alles hinter dir lassen, gingest trotz der Angst dann zu viel zu verpassen, Hauptsache weg, weg von hier dachtest du hättest nicht viel zu verlieren. Allem entfliehen, Pause, Neuanfang Ohne genau zu wissen was dieses Alles überhaupt war. Hast du es nicht ausgehalten letztendlich so ohne sie, die Anderen? Im Nichts, im Nirgendwo auf eigenen Wegen zu wandern? Einsam im Herzen hast du dich wieder verrannt Im Herzen stumpf, die Seele verbrannt. Nun kommst du wieder, zurück, um zu sehen was  noch übrig ist Zurück zum Alten, Vertrauten, Selben Wir sind aber nicht mehr die Selben Du ja auch nicht. Alles wieder etwas anders, verschoben Wieder ein bisschen auseinander gelebt, voneinander entfernt, weitergemacht, natürlich, nur halt ohne dich. Schade eigentlich. Doch nun schließ die Augen, schlaf Gestern war auch ein neuer Tag, verronnen, Morgen wird noch kommen. Wer nie ankommt der reist für immer, umher. Naja, wenigstens auf Schienen, und noch nicht entgleist.
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