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"geworden" poems
Ik ben bang Ik ben bang dat als ik het niet doe, niemand het doet Ik ben te kapitein, ik moet het doen Als niemand het doet, blijven we stilstaan en stilstaan is achteruitgang en voor achteruitgang heb ik geen tijd En zelfs als zou ik het willen delen Ik heb mezelf zo ingebouwd dat het niet eens kan Ik leef van hokje naar hokje Mijn hele kleurenschema af op één dag Terwijl er maar één kleur mijn leven beheerst en dat is Rood De kleur van falen en het moet beter Maar het kan niet beter, het kan alleen maar slechter De druppel die ooit de emmer liet overlopen is een zee geworden En ik verdrink Ik verdrink in alle taken die ik nog moet doen En dan mag ik ook nog het water opruimen
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Jun 11, 2018
Jun 11, 2018 at 5:39 PM UTC
Drama
De beste kerst is kerstmis met rode wijn en gerst en nat en koud en sneeuw van goud dat, dartelend, de lucht kartelend, neer dwarrelt. De beste kerst heeft koord gevroren, zilver glinsterballen om de oren van de takken van de boom. Wat ben jij groot geworden, moeder, neef en nicht en oom, ze drinken koffie na het eten, doen *** best niet te vergeten dat ze nog moeten rijden, wetende dat we op de simpelweg elkaar met gezelligschap kunnen verblijden. De beste kerst is draagzaam over lange afstand, ondanks de periodes zonder elkaar. De beste kerst is nu, een beetje al vandaag en een beetje uitkijken naar die van volgend jaar. De beste kerst is schappelijk, aannemelijk tevredenheid, de beste kerst is profiteren van het feit dat mensen al jaren godheden vereren, zonder gevoelens te bezeren. De beste kerst is middelmaat, onwetendheid. Want zij zijn zalig, heilig, zacht getroffen, daar zij tevreden zijn met een trui of nieuwe sloffen. Zonder beter moeten, hebben, zijn, je wint maar niemand vindt dat fijn. Het waar geluk zit dan vanbinnen, dus laat het avondmaal beginnen.
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Dec 8, 2019
Dec 8, 2019 at 7:36 AM UTC
Schappelijk
Als die abgekühlten, verschwendeten Träume des Unterbewusstseins langsam ihre Farbe verlieren, werden seine verwaisten Hände übertastig, greifen blind nach dem Fleisch, neben dem seinen, das weltverloren aus der verweiblichten Realität atmet. Im Niemandsland halbwacher Gedanken, erscheint jene Schaufensterpuppe, die ihn an einem ganz gewöhnlichen Wochentag, mit ihrem leeren Blick fixiert. Plastische Existenz im gedankenlosen Körper, zum Schweigen gebracht, damit sie ihr Selbst nicht verleugnen muss, wenn ihr der rechte Arm auf links gedreht wird. Im Vorbeistehn schenkt sie ihm ein unbewohntes Lächeln. Oder ist es doch sein eigenes, das sich im Fenster spiegelt? An den Venusgürtel der Blauen Stunde gekrallt, hält er die Augen fest geschlossen Unsichtbar für das Lichte, nicht sehen, nicht gesehen werden, ein Sich-den-Sinnen-verweigern, im unbemerkten Raum innerhalb der Zeit Wie der Blaue Blumendichter, so weiß auch er, um die Notwendigkeit der Verschiebung, wenn die ätherische Illusion berührt, wenn das Subjekt zum Objekt geworden, in die Nichtwirklichkeit zurückgeschoben werden muss, damit das lyrische Heimweh aus der Überlebensverhinderung befreit wird Wäre sie immer noch das, was er am meisten bewundert, wenn er jetzt, jetzt, in diesem blutleeren Augenblick, sein linkes Oberlid öffnete, nur einen kleinen Spalt breit ? Wäre sie nur eine der liebreizenden Schmetterlingspflanzen, deren sinnliche Blüten begierig mit seinem Unterleib tanzen, und die Töne aus seinen Lenden presst, bis die Musik verstummt ?? Würde er in seinen Weißhaarzeiten auf einer Bank sitzen, unten am See, eine verschlissene, offene Aktentasche auf dem Schoß, den Kopf tief vergraben im ranzigen Leder und mit zittrigen Händen nach einer fragmentierten Erinnerungsspur suchend, die längst in die Bedeutungslosigkeit geflohen war ??? Er wagt einen halboffenen Blick, hinüber zur lichtblauen Sehnsucht, dem gestern noch so gefräßigen Verlangen, das sich nun, in gnadenloser Sattheit, in seiner Fleisches-Unlust ausbreitet. Ausgelangweilt kratzen seine gierigen Finger an der fiktiven Verkleidung, bis ihr schamhaftes Blut in seine eigene Selbsttäuschung tropft und ihre Brüste aus den blaubepuderten Versprechungen bersten, die er nicht ihr, sondern sich selbst gab. Im Schein des Morgensterns glänzt bereits der melancholische Trauertau, als sich beider Seufzer ein letztes Mal berühren. Hastig wickelt er prosaische Bandagen um ihre offenen Wunden und schiebt das Gestern in (s)eine neue Zukunft.
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Nov 21, 2020
Nov 21, 2020 at 11:15 AM UTC
Die Blaue Blume oder Im Jenseits von heute tanzt die Zukunft aus dem Gestern
Als die abgekühlten, verschwendeten Träume des Unterbewusstseins langsam ihre Farbe verlieren, werden seine verwaisten Hände übertastig, greifen blind nach dem Fleisch, neben dem seinen, das weltverloren aus der verweiblichten Realität atmet. Im Niemandsland halbwacher Gedanken, erscheint jene Schaufensterpuppe, die ihn an einem ganz gewöhnlichen Wochentag, mit ihrem leeren Blick fixiert. Plastische Existenz im gedankenlosen Körper, zum Schweigen gebracht, damit sie ihr Selbst nicht verleugnen muss, wenn ihr der rechte Arm auf links gedreht wird. Im Vorbeistehn schenkt sie ihm ein unbewohntes Lächeln. Oder ist es doch sein eigenes, das sich im Fenster spiegelt? An den Venusgürtel der Blauen Stunde gekrallt, hält er die Augen fest geschlossen Unsichtbar für das Lichte, nicht sehen, nicht gesehen werden, ein Sich-den-Sinnen-verweigern, im unbemerkten Raum innerhalb der Zeit Wie der Blaue Blumendichter, so weiß auch er, um die Notwendigkeit der Verschiebung, wenn die ätherische Illusion berührt, wenn das Subjekt zum Objekt geworden, in die Nichtwirklichkeit zurückgeschoben werden muss, damit das lyrische Heimweh aus der Überlebensverhinderung befreit wird Wäre sie immer noch das, was er am meisten bewundert, wenn er jetzt, jetzt, in diesem blutleeren Augenblick, sein linkes Oberlid öffnete, nur einen kleinen Spalt breit ? Wäre sie nur eine der liebreizenden Schmetterlingspflanzen, deren sinnliche Blüten begierig mit seinem Unterleib tanzen, und die Töne aus seinen Lenden presst, bis die Musik verstummt ?? Würde er in seinen Weißhaarzeiten auf einer Bank sitzen, unten am See, eine verschlissene, offene Aktentasche auf dem Schoß, den Kopf tief vergraben im ranzigen Leder und mit zittrigen Händen nach einer fragmentierten Erinnerungsspur suchend, die längst in die Bedeutungslosigkeit geflohen war ??? Er wagt einen halboffenen Blick, hinüber zur lichtblauen Sehnsucht, dem gestern noch so gefräßigen Verlangen, das sich nun, in gnadenloser Sattheit, in seiner Fleisches-Unlust ausbreitet. Ausgelangweilt kratzen seine gierigen Finger an der fiktiven Verkleidung, bis ihr schamhaftes Blut in seine eigene Selbsttäuschung tropft und ihre Brüste aus den blaubepuderten Versprechungen bersten, die er nicht ihr, sondern sich selbst gab. Im Schein des Morgensterns glänzt bereits der melancholische Trauertau, als sich beider Seufzer ein letztes Mal berühren. Hastig wickelt er prosaische Bandagen um ihre offenen Wunden und schiebt das Gestern in (s)eine neue Zukunft.
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De beste kerst heeft licht gevroren, zilveren glinsterballen om de oren van de takken van de bomen. Wat ben jij groot geworden, moeder, neef en nicht en oom. We drinken koffie na het eten, doen ons best niet te vergeten dat we nog moeten rijden, wetende dat we op de simpelweg elkaar met gezelligheid kunnen verblijden. De beste kerst is verdraagzaam, traag, ondanks periodes zonder elkaar. De beste kerst is nu, een beetje al vandaag en een beetje uitkijken naar die van volgend jaar.
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Dec 11, 2019
Dec 11, 2019 at 8:25 AM UTC
Kerstkaartje