"eigentlich" poems
Ich hasse mich um dich zu lieben,
immernoch in so vieler Wegen;
nicht dass es eigentlich so schlecht ist,
nur dass du mir nicht mehr lecker bist,
jedoch, wegen Erinnerung,
hab ich keine Wahl doch zu schmecken.
Ich hatte gedacht du warst meine Anima.
Falsch gedacht.
Du hattest gesagt ich war deinen Animus.
Falsch gesagt.
Jetzt hasse ich mich um diese Restliebe;
Du wohnst noch in Gedanken und Träume..
Ein Paar sind ja süßlich,
doch sind andere bitter.
Wir sprechen mehr in Träume als in Realität,
auch in der Alpträume... als der Alpträume.
Ich würde gern dich nicht mehr lieben.
Wenn es nur so einfach wäre!
Jetzt hasse ich mich um diese Restliebe,
Krankheit, ob ich es je geschmeckt habe.
Jul 28, 2013
Jul 28, 2013 at 4:37 AM UTC
[Please scroll down for an English translation.]
Keine Hoffnung toter Träume:
Ich dreh mich nicht mehr um mich selbst.
Ich lebe zwischen Streichhölzern
Und glaubte, mir gehört die Welt
Warum soll ich die Wunden lecken,
Die Zeichen meines Lebens sind?
Ich denke oft an stille Post –
Vielleicht hörst Du mir doch mal zu.
Und abends geht die Sonne auf,
Weil ich es will in meinem Traum.
Antworten sind Gift für Seelen,
Weil die Fragen sie erdrücken.
Denkst Du oft an mich beim Schlafen?
Ich weiß nicht, ob das wichtig ist.
Ich bereue nur, Dich nie gefragt zu haben:
Vermißt Du eigentlich Spanien?
_____________________________________
ENGLISH TRANSLATION:
No hope of dead dreams:
I do not revolve about myself any longer.
I live among matches
And presumed the world belonged to me.
Why should I lick the wounds
That are marks of my life?
I often think of Chinese whispers –
Perhaps you will listen to me once.
And in the evening, the sun rises
Because I want it so in my dream.
Answers are venomous to souls,
Since questions stifle them.
Do you think of me often in your sleep?
I do not know whether it matters.
I only regret never to have asked you:
Do you ever miss Spain?
Apr 11, 2016
Apr 11, 2016 at 7:02 AM UTC
Eines kaltes und schwach beleuchtetes Morgens,
wachte ich, oder so ich dachte,
zu nur einem neue unverfängliche Tag.
In Verlauf des Tages
wurde es mir schwer zu unterscheiden
zwischen Wach und Traum.
Eigentlich, jetzt dass ich dran denke,
mir scheinen sie noch die gleiche zu sein...
Die am beide
beginnen und enden
sind grenzlos und begrenzt
sind echt und Illusion
sind ganz und gar im Kopf.
In der Zwischenzeit dieses Traums
hatte ich irgendwie gelernt dass vor allem,
man muss lieben, was macht man froh.
Dann,
als ob 'ne Stimme
von hinten meinem Kopf:
"Mach schon, Junge; mach mehr davon!"
Dieser Morgen war heute Morgen.
Tja, vielleicht nicht wörtlich,
doch wahrlich sinnbildlich;
ich weiß es ist wahr
die Sonne hat noch zu setzen
auf meinem traumähnliche Tag
Nov 25, 2013
Nov 25, 2013 at 6:33 AM UTC
Ich bin die, die du auf der Straße triffst, begeistert grüßt und nicht vergisst, was wir gestern schrieben.
Lachend liegen wir uns in den Armen. Es gibt so viel zu erzählen, Worte überschlagen sich. Du sagst: „Wo ist nur die Zeit geblieben? Ich muss los, ich seh dich morgen.“ Drehst dich nochmal um und winkst mir zu.
Es ist schon spät, du seufzt leise. „Mach dir bitte keine Sorgen, wenn ich mich nicht melde. Ist grad viel los. Zu viel Stress, zu wenig Zeit. Du kennst das ja, bist live dabei. Nur kann ich grad nicht mehr.“
Und ich bin die, die du auf der Straße triffst, besorgt begrüßt und nicht vergisst, zu fragen, wie diese Sache eigentlich ausging.
Deine Worte sind Balsam für meine vernarbte Seele.
Es tut gut, wieder mit dir zu reden. Wir schmunzeln über alte Zeiten, vergangene Tage und gehn‘ weiter unsere Wege.
Es dauert lange, bis die nächste Nachricht kommt.
Es dauert länger, bis die Antwort folgt.
Doch ich bin die, die du auf der Straße triffst, zögernd noch grüßt und schon vergisst, was ich dir erzähle, während die Worte noch zwischen uns hängen.
Unsre Leben ziehen aneinander vorbei, wir sind nicht mehr im Takt. Die Sätze kommen abgehackt und mühsam.
Du bist gehetzt, denn das Leben wartet nicht. Prioritäten sind gesetzt – und ich bin nicht dabei.
Trotzdem ein: „Lass mal wieder bald was machen und so reden wie früher.“ Wir vereinbaren ein Treffen, von dem wir beide wissen, dass es nie stattfinden wird.
Du siehst mir nicht in die Augen und ich kenne die Wahrheit, nicke traurig zu einer Lüge, die nur noch du aufrechterhältst.
Denn ich bin die, die du auf der Straße triffst, schon nicht mehr grüßt und eigentlich schon lange vergessen hast.
May 7, 2023
May 7, 2023 at 6:41 PM UTC
Das Land verbreitet Hass Tiraden,
Jetzt ist der Zeitpunkt, stellt euch auf die Barrikaden
kämpft für euer Glück
ihr bekommt es nicht einfach so zurück...
Es ist klar das es nicht einfach wird!
Habt keine Angst und zeigt euren Mut, tut nicht so als ob ihr nichts hört
ansonsten sehen wir alle Blut
wenn ihr jetzt nichts tut,
schürt ihr nur weiter die Glut...
Die Welt ist eins
Donald Trump nicht nur deins!
Ist Freiheit nichts wert ?
Ist das der Grund warum jeder weiter fährt ?
Wollen wir uns wirklich selbst zerstören?
Es ist an der Zeit zuzuhören!
Wie konnten wir es nur soweit kommen lassen ?
Wir haben doch keinen Grund zum hassen...
Nach all den Jahren nichts gelernt aus unseren Fehlern
die Friedhöfe werden voll sein mit Gräbern...
Macht und Gier, das ist es worum es geht
eigentlich verwunderlich das sich die Welt noch dreht
es gibt genug Grausamkeit auf dieser Erde,
der Grund warum ich nicht aufgeben werde.
Denkt nach was wir erreichen können wenn wir frei von Vorurteilen sind
Freiheit zu spüren klingt unglaublich, wie das Wunder von Kind
Dec 28, 2017
Dec 28, 2017 at 3:32 AM UTC
Eigentlich gehört
Der erste Gedanke,
Wenn ich aufstehe,
Immer dir.
Dec 26, 2015
Dec 26, 2015 at 6:29 AM UTC
ich bin eben perfektionist
alles ist möglich aber tun will ich nichts
es rechtfertigt meine unvollkommenheit
zu sagen: “eigentlich wärs noch besser gemeint”
bewusst über dem schnitt
natürlich resistent der kritik,
denn ich bin eben perfektionist,
und mehr als das, das tu ich nicht
Dec 4, 2016
Dec 4, 2016 at 11:35 AM UTC
Die Straßen ziehen vorbei
Licht an Licht wie fallende Sternschnuppen vorm Fenster.
Bei Tageslicht, Abenddämmerung, Sonnenaufgang
ein neuer Tag.
Bäume, Häuser, Felder,
Wälder
Die Materie meines Landes wiegt mich in die Schläfrigkeit,
geborgen
Das Buch in meiner Hand fällt in meinen Schoß
Immer noch dieselbe Seite,
bin immer noch nicht weiter.
Der Inhalt unverändert unbegreiflich
Mein Atem geht zum Rhythmus der Schienen unter uns.
Wir fliegen zusammen und doch bleibe ich allein.
Augen zu, Augen auf
du hast geblinzelt.
Ankunft, Abfahrt
du hast geblinzelt.
Auf ins Neue, ins Unbekannte
oder doch zurück zu alten Gegenden?
Durch die Entfernung wieder neu erlebt.
Kommst du jetzt wieder zurück?
Hast du genug bekommen,
Antworten gefunden auf die Fragen die du nicht fandest?
Die du nicht zu stellen wagtest?
Die dich trotzdem quälten?
Du warst zu lange fort,
deine Heimat ist noch hier,
aber Hier ist nicht mehr dein Hier,
längst ein anderer Ort.
Du wolltest alles hinter dir lassen,
gingest
trotz der Angst dann zu viel zu verpassen,
Hauptsache weg, weg von hier
dachtest du hättest nicht viel zu verlieren.
Allem entfliehen, Pause, Neuanfang
Ohne genau zu wissen was dieses Alles überhaupt war.
Hast du es nicht ausgehalten letztendlich
so ohne sie, die Anderen?
Im Nichts, im Nirgendwo auf eigenen Wegen zu wandern?
Einsam im Herzen hast du dich wieder verrannt
Im Herzen stumpf, die Seele verbrannt.
Nun kommst du wieder,
zurück,
um zu sehen was noch übrig ist
Zurück zum Alten, Vertrauten, Selben
Wir sind aber nicht mehr die Selben
Du ja auch nicht.
Alles wieder etwas anders, verschoben
Wieder ein bisschen auseinander gelebt,
voneinander entfernt,
weitergemacht, natürlich, nur halt ohne dich.
Schade eigentlich.
Doch nun schließ die Augen, schlaf
Gestern war auch ein neuer Tag,
verronnen,
Morgen wird noch kommen.
Wer nie ankommt der reist für immer,
umher.
Naja, wenigstens auf Schienen,
und noch nicht entgleist.
Sep 21, 2023
Sep 21, 2023 at 9:07 AM UTC
Weißt du eigentlich, wie schön du bist?
Ganz heimlich und unscheinbar
wie du lachst, schweigst und mit dir haderst ganz unverhofft und wunderbar
Deine strahlenden Augen
voller Freude
mit dem Kopf in den Wolken
voller neuer, aufregender Träume
Deine funkelnde Umgebung
voller Glanz
mit deinen Gedanken schon weiter
auf dem nächsten Tanz
Deine herzige, warme Art
voller Geborgenheit und Liebe
Wenn du mich anstrahlst
fühlt es sich an
wie eine riesige, endlose Umarmung
Apr 24, 2025
Apr 24, 2025 at 6:32 AM UTC
zwiegespalten
oder besser siebtgespalten?
das Leiden jedes spüren
und doch nichts machen können
in die eine richtung gezogen
in die andere gestreckt
das zwischenmenschliche fühlen
und doch niemanden gerecht werden
sich selbst am wenigsten
stark sein für andere
stark sein wollen oder stark sein müssen?
ich will jedem ein Stückchen Leid abnehmen
doch bin ich wie gelähmt
kann niemanden helfen
so viel steckt in der luft
ungesagtes
gefühltes
kompliziertes
doch wie bringt man es aus der luft?
eigenständig kann ich nicht für alle zuständig sein
die last fällt auf mich
allen eine last abzunehmen
doch warum eigentlich?
eine eingebildete last
ich fühle viel
doch kann wenig machen
ich versuche viel
doch schaffe weniger
Dec 31, 2024
Dec 31, 2024 at 4:15 AM UTC