"eigenen" poems
sehnsucht nach einer person, würden menschen es in
worte fassen, dessen gebrauch sie gar nicht kennen.
oh nein, ich habe keine sehnsucht nach einer person –
ich habe heimweh. ich habe mich bei ihm – und
zwar egal wo: im bus, oder auch in einen dunkeln
raum, der gähnend leer ist, außer zwei personen
und eine handvoll worte, denen ich mich nicht
entziehen kann – mehr geborgen gefühlt, als
in meinen eigenen heim.
denn zu hause ist kein ort, sondern ein gefühl.
Aug 6, 2014
Aug 6, 2014 at 4:00 AM UTC
Zu später Stund
grüßen uns die Zweifel
und in unseren Köpfen
sagt die Angst
der ungewissen Zukunft
„Hallo“
Das große Nachdenken beginnt
und lässt sämtliche Szenarien
plötzlich so einfach, so nahe
aber doch so fern wirken
Gefangen
in den eigenen Gedanken
fällt die Flucht
aus diesen imaginären
wolkenartigen
und schwebenden Konstrukten
nicht gerade einfach
Momente zwischen
Realität und Gedankenspielen
lassen uns an unseren Taten, Emotionen
und Entscheidungen zweifeln
lassen uns die Vergangenheit ***** passieren
So unaufhaltsam
und so plötzlich
sich diese grauen Wolken
in unseren Köpfen eingenistet haben
so unvorhersehbarer
verschwinden diese wieder
Wach liegend
in meinem viel zu großen Bett
halte ich die Luft an
schließe die viel zu schweren Augenlider
meine unzähligen Gedanken
fliegen umher
von mir zu dir
Mit der Hoffnung
du fängst Sie ein
Dec 4, 2022
Dec 4, 2022 at 5:21 PM UTC
Ich blicke auf die Dächer der Stadt
In deine strahlenden, funkelnden Augen gleich neben mir
Außer Dir und Mir ist niemand hier
Nur die untergehende Sonne, die aufgeregten kreisenden Vögel, und zwei fremde Menschen
Wir
Ich verliere mich in deinen Blicken
wie auf einer kunterbunten Farbpalette
Du grinst und alles leuchtet plötzlich in strahlenden, bunten Farben auf
wir lachen gemeinsam
und wenden unsere Blicke in den Himmel hinauf
Stundenlang könntest du mir alles erdenkliche erzählen und anvertrauen
mal über das Reisen
mal über das Leben
oder übers Sandburgen bauen
Ich wünschte meine Teetasse bliebe für immer voll
der Himmel zu jeder Zeit im Farbton rot-orange
-so unglaublich toll-
die Vögel immer aufgewühlt über unseren Köpfen, hoch am Himmelszelt
Wir beide in diesem schönen Moment
In unserer eigenen,
kleinen,
wirklichen Welt
Mar 20, 2023
Mar 20, 2023 at 2:57 PM UTC
Durch Geld , wird die Demokratie ihre eigenen Zerstöre
The decline of the west plays back and forth in newsroom warzones across the America that Samuel Adams died believing in, the promise of a gold lined path to a bygone peace the immigrants can now only dream of, while the sons of the sons of the sons of the sons of their sons close their doors and arm their security systems, there are racks of guns lining every wall and everybody looks ready to go to war, so I might as well join them, the possibility of compromise lies with dozens of boys and girls in dozens of pools of blood across dozens of states and the people cry out enough is enough, and if the decaying capital will not hear us then they must be made to listen, a united front of iron forged from the fires that burned down Missouri, that burned down Los Angeles, that burned down D.C after the soothing voice of the raging masses was shot dead, if my rhetoric is too strong it is because not only are things not moving fast enough they are moving backwards,
When men, leatherbound and arrogant would consider every moment in the spotlight a coronation, the options become clear:
These kings must die so that the country may live
Dec 6, 2015
Dec 6, 2015 at 2:11 AM UTC
Hoffnung hintern Berg vergraben
hörst um dich herum tausend stimmen die etwas sagen
Jeden Tag fröhlich pfeifend losmaschiert
im trott drin, den Schmerz mit einem Lächeln kaschiert
Der Rückweg zeigte jeden Tag das Ergebnis
war meistens für mich ein traurig Erlebnis
Stumm mit leisen Tränen
der Körper ausgelaugt
kaum zu sehen, nur am gähnen
war tapfer daheim,
zeigte keinem mein trauriges dasein
Wenn ich rede, wird es schlimmer,
da standen sie mir drohend gegenüber, die Gewinner
mit ihrem breiten Lächeln geschmückt
waren von meinem leid mehr als nur entzückt
Genießten die Macht die sie umgab,
immer wieder aufs Neue, jeden verdammten Tag
Seele brutal zerschlagen
nicht nur die Taten, auch das was sie zu mir sagten
ohne Rücksicht auf die Auswirkungen die kommen werden,
hatte mir in der Zeit mal vorgestellt wie es wäre zu sterben
keinen mut mehr zu haben,
sich unter seinem eigenen wert zu vergraben ...
Feb 4, 2018
Feb 4, 2018 at 4:59 PM UTC
Was soll denn das nun, klagt unsere Welt,
mir wird so warm und immer wärmer,
ich schwitze schon und krieg gleich Fieber.
Ist das ein Virus, der mich befällt?
Das sind die Menschen, ach du Schande.
Sind die denn noch ganz gescheit?
Greifen ihren eigenen Wirt an,
wohl zum Denken nicht recht im Stande.
Die Menschheit ist schon eine Plage,
sie hat sich viel zu schnell vermehrt.
Ihr wird es an den Kragen gehen,
dauert ja nur noch ein paar Tage...
Ich frier mich ein und befreie mich
von dem ganzen Schmutz und Schund
und fange dann von vorne an,
auf Menschen doch verzichte ich.
Jan 22, 2023
Jan 22, 2023 at 6:35 AM UTC
Unverhofft der Tod getarnt als Dieb.
Kassiert ein unschuldiges Leben ein,
musste die Beerdigung noch schlimmer sein?
Sie sagten:"sei einfach lieb"
Zwingt mich dazu selbstverrat zu begehen,
könnt nicht mal zu euren eigenen Fehlern stehen
Mein Schweigen war euch den Verrat Wert
meine Gefühle nicht, weil es euch nicht schert
Seht nicht meine Wut
Seht nicht die verzweifelte Glut
Seht nicht was ihr mir damit antut
Konsequenzen unter'n Teppich kehren
wollt um jeden Preis euer Ziel gewähren
meine einzige Option, ist den Kontakt zu verwehren
Bin nicht wie gewünscht die adrette
spiel gewiss nicht weiter eure Marionette
Will frei sein, hab meinen eigenen Kopf
doch ihr zieht ihn nur zurück am Schopf
Merkt nicht einmal den emotinalen Machtmissbrauch
versuche meine Gedanken zu ordnen im weißen Rauch
Verachte euer Schweigen und die Familienhierarchie
weiß bei euch nicht mehr weiter, weiß nicht wie
Würde gerne weiterhin ein Teil in eurem Leben sein
doch weil ich nicht schweige, passe ich nicht ins Familienbild rein
schiebt mich mit euren Taten aus eurem Leben
die Stimme in mir laut schreit, wird dauern zu vergeben
Apr 11, 2021
Apr 11, 2021 at 5:05 PM UTC
Leises Wimmern dringt durch den Nebel, der den Schlaf vom Wach sein trennt.
Das Bewusstsein ist träge und braucht eine Weile,
bis es erkennt,
dieses Stöhnen entrang sich dem eigenen Mund
und tut kund
von dem Schmerz dem unsäglichen,
dem unerträglichen.
Ach warum kann ich nicht
verweilen im Land, das jenseits der Dämmerung liegt,
wo es keine Unbill gibt.
Nur Frieden, Freude, Wohlsein und Wonne
auf einem warmen Stein liegend in der Sonne,
an einem Teich mit plätscherndem Wasserfall
und überall
Blumen mit betörendem Duft.
Der Ruf eines Adlers schallt
hoch in der Luft.
Es quakt ein Frosch,
im Gebüsch raschelt ein Tier.
Warum kann ich nicht einfach bleiben, hier
in meiner Oase, wo man nur Gutes empfindet
und alles Schlechte einfach verschwindet.
Und doch tröstet es mich zu wissen, dass ich ab und an,
zum Ort meiner Träume zurückkehren kann.
Mar 15, 2021
Mar 15, 2021 at 5:21 PM UTC
Die Straßen ziehen vorbei
Licht an Licht wie fallende Sternschnuppen vorm Fenster.
Bei Tageslicht, Abenddämmerung, Sonnenaufgang
ein neuer Tag.
Bäume, Häuser, Felder,
Wälder
Die Materie meines Landes wiegt mich in die Schläfrigkeit,
geborgen
Das Buch in meiner Hand fällt in meinen Schoß
Immer noch dieselbe Seite,
bin immer noch nicht weiter.
Der Inhalt unverändert unbegreiflich
Mein Atem geht zum Rhythmus der Schienen unter uns.
Wir fliegen zusammen und doch bleibe ich allein.
Augen zu, Augen auf
du hast geblinzelt.
Ankunft, Abfahrt
du hast geblinzelt.
Auf ins Neue, ins Unbekannte
oder doch zurück zu alten Gegenden?
Durch die Entfernung wieder neu erlebt.
Kommst du jetzt wieder zurück?
Hast du genug bekommen,
Antworten gefunden auf die Fragen die du nicht fandest?
Die du nicht zu stellen wagtest?
Die dich trotzdem quälten?
Du warst zu lange fort,
deine Heimat ist noch hier,
aber Hier ist nicht mehr dein Hier,
längst ein anderer Ort.
Du wolltest alles hinter dir lassen,
gingest
trotz der Angst dann zu viel zu verpassen,
Hauptsache weg, weg von hier
dachtest du hättest nicht viel zu verlieren.
Allem entfliehen, Pause, Neuanfang
Ohne genau zu wissen was dieses Alles überhaupt war.
Hast du es nicht ausgehalten letztendlich
so ohne sie, die Anderen?
Im Nichts, im Nirgendwo auf eigenen Wegen zu wandern?
Einsam im Herzen hast du dich wieder verrannt
Im Herzen stumpf, die Seele verbrannt.
Nun kommst du wieder,
zurück,
um zu sehen was noch übrig ist
Zurück zum Alten, Vertrauten, Selben
Wir sind aber nicht mehr die Selben
Du ja auch nicht.
Alles wieder etwas anders, verschoben
Wieder ein bisschen auseinander gelebt,
voneinander entfernt,
weitergemacht, natürlich, nur halt ohne dich.
Schade eigentlich.
Doch nun schließ die Augen, schlaf
Gestern war auch ein neuer Tag,
verronnen,
Morgen wird noch kommen.
Wer nie ankommt der reist für immer,
umher.
Naja, wenigstens auf Schienen,
und noch nicht entgleist.
Sep 21, 2023
Sep 21, 2023 at 9:07 AM UTC
Leises Wimmern dringt durch den Nebel, der den Schlaf vom Wach sein trennt.
Das Bewusstsein ist träge und braucht eine Weile,
bis es erkennt,
dieses Stöhnen entrang sich dem eigenen Mund
und tut kund
von dem Schmerz dem unsäglichen
dem unerträglichen.
Ach warum kann ich nicht
verweilen im Land, das jenseits der Dämmerung liegt,
wo es keine Unbill gibt.
Nur Frieden, Freude Wohlsein und Wonne
auf einem warmen Stein liegend in der Sonne,
an einem Teich mit plätscherndem Wasserfall
und überall
Blumen mit betörendem Duft.
Der Ruf eines Adlers schallt
hoch in der Luft.
Es quakt ein Frosch,
im Gebüsch raschelt ein Tier.
Warum kann ich nicht einfach bleiben, hier
in meiner Oase, wo man nur Gutes empfindet
und alles Schlechte einfach verschwindet.
Und doch tröstet es mich zu wissen, dass ich ab und an,
zum Ort meiner Träume zurückkehren kann.
Mar 13, 2021
Mar 13, 2021 at 5:59 PM UTC