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#liebe
Wer freut sich nicht gern auf Weihnachten, denn es ist das Fest der Liebe. Anders kann man es auch betrachten, wenn geschenkt gibts erst mal Hiebe. So ist die Freude leicht gedämpft, die Bescherung muss noch warten, bis die Tränen sind bekämpft, dann kann man endlich starten. Gedichte werden vorgetragen, 'O du Fröhliche' gesungen, keiner will die Stimmung hinterfragen, so ist das Fest dann noch gelungen.
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Dec 23, 2021
Dec 23, 2021 at 5:30 AM UTC
Fest der Liebe
Ich wollte dir ein Gedicht schreiben Aber du wurdest mein Gedicht Jetzt verstehe ich, als ich bei dir war Dass die besten Tage meines Lebens verbracht habe Ich wollte dir ein Gedicht schreiben Weil du der Grund warst, warum ich mich verliebt habe Und glücklich wurde, und träumte Umarme mich von weitem Lass mich nicht gehen Länger zusammen bleiben Ich wollte dir ein Gedicht schreiben Weil ich wusste, dass Gefühl in mir richtig war Und du warst es wert
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Mar 15, 2021
Mar 15, 2021 at 2:47 PM UTC
Geschenk für Dich #2
Mit deinem Duft nach erdigem Holz, marzipanischer Tinte und honigsüßen Luftschlössern, hüllst du mich in einen neuen Geruch, der wie frischer Morgentau, unter meine Haut tanzt
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Nov 23, 2020
Nov 23, 2020 at 5:14 AM UTC
Geruchsumarmung
Als die abgekühlten, verschwendeten Träume des Unterbewusstseins langsam ihre Farbe verlieren, werden seine verwaisten Hände übertastig, greifen blind nach dem Fleisch, neben dem seinen, das weltverloren aus der verweiblichten Realität atmet. Im Niemandsland halbwacher Gedanken, erscheint jene Schaufensterpuppe, die ihn an einem ganz gewöhnlichen Wochentag, mit ihrem leeren Blick fixiert. Plastische Existenz im gedankenlosen Körper, zum Schweigen gebracht, damit sie ihr Selbst nicht verleugnen muss, wenn ihr der rechte Arm auf links gedreht wird. Im Vorbeistehn schenkt sie ihm ein unbewohntes Lächeln. Oder ist es doch sein eigenes, das sich im Fenster spiegelt? An den Venusgürtel der Blauen Stunde gekrallt, hält er die Augen fest geschlossen Unsichtbar für das Lichte, nicht sehen, nicht gesehen werden, ein Sich-den-Sinnen-verweigern, im unbemerkten Raum innerhalb der Zeit Wie der Blaue Blumendichter, so weiß auch er, um die Notwendigkeit der Verschiebung, wenn die ätherische Illusion berührt, wenn das Subjekt zum Objekt geworden, in die Nichtwirklichkeit zurückgeschoben werden muss, damit das lyrische Heimweh aus der Überlebensverhinderung befreit wird Wäre sie immer noch das, was er am meisten bewundert, wenn er jetzt, jetzt, in diesem blutleeren Augenblick, sein linkes Oberlid öffnete, nur einen kleinen Spalt breit ? Wäre sie nur eine der liebreizenden Schmetterlingspflanzen, deren sinnliche Blüten begierig mit seinem Unterleib tanzen, und die Töne aus seinen Lenden presst, bis die Musik verstummt ?? Würde er in seinen Weißhaarzeiten auf einer Bank sitzen, unten am See, eine verschlissene, offene Aktentasche auf dem Schoß, den Kopf tief vergraben im ranzigen Leder und mit zittrigen Händen nach einer fragmentierten Erinnerungsspur suchend, die längst in die Bedeutungslosigkeit geflohen war ??? Er wagt einen halboffenen Blick, hinüber zur lichtblauen Sehnsucht, dem gestern noch so gefräßigen Verlangen, das sich nun, in gnadenloser Sattheit, in seiner Fleisches-Unlust ausbreitet. Ausgelangweilt kratzen seine gierigen Finger an der fiktiven Verkleidung, bis ihr schamhaftes Blut in seine eigene Selbsttäuschung tropft und ihre Brüste aus den blaubepuderten Versprechungen bersten, die er nicht ihr, sondern sich selbst gab. Im Schein des Morgensterns glänzt bereits der melancholische Trauertau, als sich beider Seufzer ein letztes Mal berühren. Hastig wickelt er prosaische Bandagen um ihre offenen Wunden und schiebt das Gestern in (s)eine neue Zukunft.
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Nov 21, 2020
Nov 21, 2020 at 11:15 AM UTC
Die Blaue Blume oder Im Jenseits von heute tanzt die Zukunft aus dem Gestern
Als die abgekühlten, verschwendeten Träume des Unterbewusstseins langsam ihre Farbe verlieren, werden seine verwaisten Hände übertastig, greifen blind nach dem Fleisch, neben dem seinen, das weltverloren aus der verweiblichten Realität atmet. Im Niemandsland halbwacher Gedanken, erscheint jene Schaufensterpuppe, die ihn an einem ganz gewöhnlichen Wochentag, mit ihrem leeren Blick fixiert. Plastische Existenz im gedankenlosen Körper, zum Schweigen gebracht, damit sie ihr Selbst nicht verleugnen muss, wenn ihr der rechte Arm auf links gedreht wird. Im Vorbeistehn schenkt sie ihm ein unbewohntes Lächeln. Oder ist es doch sein eigenes, das sich im Fenster spiegelt? An den Venusgürtel der Blauen Stunde gekrallt, hält er die Augen fest geschlossen Unsichtbar für das Lichte, nicht sehen, nicht gesehen werden, ein Sich-den-Sinnen-verweigern, im unbemerkten Raum innerhalb der Zeit Wie der Blaue Blumendichter, so weiß auch er, um die Notwendigkeit der Verschiebung, wenn die ätherische Illusion berührt, wenn das Subjekt zum Objekt geworden, in die Nichtwirklichkeit zurückgeschoben werden muss, damit das lyrische Heimweh aus der Überlebensverhinderung befreit wird Wäre sie immer noch das, was er am meisten bewundert, wenn er jetzt, jetzt, in diesem blutleeren Augenblick, sein linkes Oberlid öffnete, nur einen kleinen Spalt breit ? Wäre sie nur eine der liebreizenden Schmetterlingspflanzen, deren sinnliche Blüten begierig mit seinem Unterleib tanzen, und die Töne aus seinen Lenden presst, bis die Musik verstummt ?? Würde er in seinen Weißhaarzeiten auf einer Bank sitzen, unten am See, eine verschlissene, offene Aktentasche auf dem Schoß, den Kopf tief vergraben im ranzigen Leder und mit zittrigen Händen nach einer fragmentierten Erinnerungsspur suchend, die längst in die Bedeutungslosigkeit geflohen war ??? Er wagt einen halboffenen Blick, hinüber zur lichtblauen Sehnsucht, dem gestern noch so gefräßigen Verlangen, das sich nun, in gnadenloser Sattheit, in seiner Fleisches-Unlust ausbreitet. Ausgelangweilt kratzen seine gierigen Finger an der fiktiven Verkleidung, bis ihr schamhaftes Blut in seine eigene Selbsttäuschung tropft und ihre Brüste aus den blaubepuderten Versprechungen bersten, die er nicht ihr, sondern sich selbst gab. Im Schein des Morgensterns glänzt bereits der melancholische Trauertau, als sich beider Seufzer ein letztes Mal berühren. Hastig wickelt er prosaische Bandagen um ihre offenen Wunden und schiebt das Gestern in (s)eine neue Zukunft.
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Ich sehe dich in deinen Blitzen und in deinen Sonnen, die, wie ein Kranz aus rostigem Sternenlicht um deine Fingernägel kreisen, bis deine Gedanken im Funkenflug auf dem Papier laden und meine Begeisterung in Feuer und Flamme treiben
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Nov 20, 2020
Nov 20, 2020 at 6:48 AM UTC
Ich sehe dich
Ich zünde für dein Wohlergehn, das Licht der Liebe an Mit deinem Herzen wirst du sehn wie hell es leuchten kann Es dringt durch alle Poren bis in die letzte Zelle Du bist wie neu geboren durch diese Lichterquelle Mit unverzagtem Mut und unbeugsamer Kraft steigst du aus dieser Glut voll purem Lebenssaft Streckst deine Flügel aus und schüttelst alle Sorgen ins Dunkel weit hinaus fühlst dich im Licht geborgen Es wird dich immer schützen vor großer Not und Pein oder zumindest stützen sollt’s doch mal anders sein
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Nov 18, 2020
Nov 18, 2020 at 5:11 PM UTC
Licht der Liebe
Kugeln sausen beflügelt durch den dunklen Lauf und finden ihre Heimat im weichen Fleisch der Lichtgestalt. Die Liebe sollte seine Beute sein. Nun liegt ihr entseeltes Herz in einem kühlen Grab
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Nov 17, 2020
Nov 17, 2020 at 8:56 AM UTC
Leidenschaft
Ich möchte dir ein Gedicht schreiben Weil du bist der Liebe verdient Jetzt verstehe ich, dass ich meine Zeit mit falschen verbracht habe Und zu spät gekommen bin, um dich zu finden Ich möchte dir ein Gedicht schreiben Weil du der Grund bist, warum ich mich hinlege Und stundenlang Musik höre, und träume davon Tanz mit dir im Dunkeln Singe mit meinem gebrochenen Deutsch Schau dir zu, während du mir Gitarre spielst Ich möchte dir ein Gedicht schreiben Weil das Gefühl in mir sagt, dass es richtig ist Und du bist es wert
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Mar 14, 2020
Mar 14, 2020 at 5:28 PM UTC
Geschenk für dich
die flüsse aus schatten spenden den vergessenen wasser isoliert von allen lebenden um zu tanzen ihre silhouetten hinter vorhängen, aufflackerndem, eine chance für die lebenden: schärfen und fokussieren des blickes gib mir alles zurück meine fürsorge die umarmungen denk nicht du würdest mich verlassen ein dickes seil würd' ich nehmen doch alles zählt jetzt: keine abneigung zuneigung die flüsse aus schatten erreichen uns wir können ihn nicht entkommen sie sie sind so nahe zahlreiche bebilderungen unendlicher schlupflöcher kinder erwachsene treiben in flüssen aus schatten der letzte vorhang das letzte kerzenflackern die letzte silhouette "wir entkommen ihnen nicht" rufst du "keine bange" brülle ich durchs rauschen flüsse wir werden zu einer kreuzung aus wolf & löwin eine einheit eine flüssigkeit letzte echos stimmen und schatten die flüsse verbleiben die flüsse verbleiben
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Mar 6, 2020
Mar 6, 2020 at 3:50 PM UTC
Die Flüsse aus Schatten