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Oct 2018
Er erhob sich.
In der Ferne spielte sie,
die Idee,
welche versprach,
was einst mal war.
Er konnte es nicht vergessen,
dieses Gefühl.
So legten die Dienenden ihm allerlei Rüstung an.
Im Akkord mit der Vision ritt er los – Richtung Rettung.

Sie erhob sich.
In der Ferne spielte sie,
die Idee,
die versprach,
was niemals vorher war.
Sie konnte es nicht unterdrücken,
dieses Gefühl.
Dass, das Hier, noch nicht alles war.
Und sie begann zu singen,
im Turm mit dem einen kleinen Fenster
.
.
.
.
.
Schon seit Tagen hörte er sie, diese Melodie.
Ehrliche Sehnsucht. Verletzlichkeit.
Wurzeln der Zartheit.
Doch er war nicht der Einzige der,
auf der Suche danach,
die Felder beritt.
Er kam vorbei, an denen, die vergaßen, dass sie jemals suchten
und auf den Feldern Feuer legten.
An den Weisen, die alle in eine andere Richtung weisten
und denen, die sich sicher waren,
dass sie ihr Verlangen, bei den Türmen,
nie stillen würden.
Doch er wollte nicht aufgeben.
Auch, wenn er zum Schwert werden sollte.
Verschloss die Augen vor dem Elend neben sich.
Ritt und ritt.
.
.
.
.
Am Horizont ein Meer der Ritter,
am Fuß des Turmes,
wie bei hoher See.

Dann, ein Meer aus Blut
.
.
.
Sie saß auf dem Vorsprung ihres kleinen Fensters.
20 000 Meilen über dem Meer
und sah nur rot.

Sie sprang

.
Crown Shyness
Written by
Crown Shyness
106
   Arianna
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